Binance Square

BeInCrypto DE

image
Verifizierter Creator
🌍 Aktuelle Nachrichten und neutrale Analysen in 26 Sprachen!
0 Following
198 Follower
438 Like gegeben
43 Geteilt
Inhalte
BeInCrypto DE
·
--
US-Justizministerium stuft Krypto in neuer Analyse als Betrugs-Infrastruktur einDie US-Justiz stuft Krypto nicht mehr als Ausnahme ein, sondern als zentrales Werkzeug für Betrug. Im Jahresbericht 2025 zeigt das DOJ, wie digitale Vermögenswerte kriminell genutzt werden – zunehmend auch durch KI. US-Justiz stuft Krypto als Betrugs-Infrastruktur ein – KI macht Abzocke zum Milliardengeschäft Im „Jahr im Rückblick 2025“ hat das DOJ drei bekannte Fälle hervorgehoben. Diese zeigen, wie Krypto immer öfter mit traditionellen Straftaten verbunden ist. Genannt wurden: Medicare-Betrug Investitionsbetrug in Millionenhöhe und Vermögenswäsche. Laut DOJ wurden im Jahr 2025 gegen 265 Angeklagte Anklagen erhoben. Der geplante Gesamtschaden liegt bei mehr als 16 Mrd. USD. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Die Betrugsabteilung arbeitet mit spezialisierten Einheiten, wie der Health Care Fraud Unit. Diese beschlagnahmt neben Bargeld und Luxusautos auch Krypto und andere Vermögenswerte. Medicare-Betrug: Ältere Menschen im Wert von 1 Mrd. USD betrogen Einer der auffälligsten Fälle betraf Tyler Kontos, Joel „Max” Kupetz und Jorge Kinds. Gegen sie wurde Anklage wegen eines 1-Mrd.-USD-Betrugs mit amniotischen Wundauflagen erhoben. Das System richtete sich gegen ältere sowie schwerkranke Patientinnen und Patienten. Es brachte über 600 Millionen USD an nicht gerechtfertigten Medicare-Zahlungen ein. Die Behörden beschlagnahmten später Vermögenswerte im Wert von mehr als 7,2 Millionen USD, darunter auch Krypto. Wolf Capital CEO erhält Haftstrafe nach 9,4-Mio.-USD-Krypto-Investitionsmasche In einem weiteren Fall wurde Travis Ford, früher CEO von Wolf Capital, zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er hatte mit einem 9,4-Millionen-USD-Krypto-Betrug rund 2.800 Anlegerinnen und Anlegern eine Rendite von 547 Prozent pro Jahr versprochen. Diese Fälle zeigen die neue Strategie des DOJ. Krypto wird jetzt wie andere illegale Werte behandelt – etwa Bargeld, Autos oder Luxusgüter. Es wird nicht mehr nur als neue, spekulative Anlageform betrachtet. Im Mittelpunkt steht jetzt nicht mehr die Kursmanipulation oder das Anheizen von Hype. Das Ziel ist vielmehr, Vermögen zurückzuerlangen und die kriminellen Strukturen abzubauen. Dies passt zu einem jüngsten Schritt des DOJ, bei dem ein Venezolaner wegen mutmaßlicher Krypto-Geldwäsche im Wert von 1 Milliarden USD angeklagt wurde. Der Fall erstreckt sich über die USA und Hochrisiko-Länder. KI macht Krypto-Betrug blitzschnell: Neue Gefahr für alle Die zunehmende Industrialisierung von Betrug passt zu den politischen Prioritäten der USA. Der „America First“-Ansatz des DOJ passt zudem zur neuen, parteiübergreifenden SAFE Crypto Act. Dieses Gesetz sieht vor, innerhalb von 180 Tagen eine neue Bundes-Taskforce einzurichten. Sie soll den Kampf gegen Krypto-Betrug koordinieren. „Um eine Taskforce zur Erkennung und Verhinderung von Krypto-Betrug zu schaffen, und für andere Zwecke“, heißt es im Gesetzesentwurf. Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg, fordert unter anderem, dass die Bundesstaaten den Betrieb ohne Krypto-Lizenz kriminalisieren. Er warnt davor, dass in rechtlichen Grauzonen eine kriminelle Wirtschaft von 51 Milliarden USD wächst. Das DOJ und andere Aufseher werden sich wohl stärker auf KI-basierte Betrügereien konzentrieren. Dazu gehören zum Beispiel synthetische Investitionen in Token oder Betrugsgeschichten rund um KI-Trading. Die weitere Regulierung von Krypto richtet sich zudem immer weniger nach Kursschwankungen, sondern nach seiner Rolle als Teil der Finanzinfrastruktur. Dadurch rücken digitale Vermögenswerte näher an die Regeln und die Kontrolle wie bei traditionellen Finanzsystemen. Da das DOJ Krypto zunehmend als Kernstück moderner Betrugsstrukturen ansieht, werden Regulierung und Strafverfolgung noch stärker auf die Geschwindigkeit, den Umfang und die technische Raffinesse von Krypto-Kriminalität achten.

US-Justizministerium stuft Krypto in neuer Analyse als Betrugs-Infrastruktur ein

Die US-Justiz stuft Krypto nicht mehr als Ausnahme ein, sondern als zentrales Werkzeug für Betrug.

Im Jahresbericht 2025 zeigt das DOJ, wie digitale Vermögenswerte kriminell genutzt werden – zunehmend auch durch KI.

US-Justiz stuft Krypto als Betrugs-Infrastruktur ein – KI macht Abzocke zum Milliardengeschäft

Im „Jahr im Rückblick 2025“ hat das DOJ drei bekannte Fälle hervorgehoben. Diese zeigen, wie Krypto immer öfter mit traditionellen Straftaten verbunden ist. Genannt wurden:

Medicare-Betrug

Investitionsbetrug in Millionenhöhe und

Vermögenswäsche.

Laut DOJ wurden im Jahr 2025 gegen 265 Angeklagte Anklagen erhoben. Der geplante Gesamtschaden liegt bei mehr als 16 Mrd. USD. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.

Die Betrugsabteilung arbeitet mit spezialisierten Einheiten, wie der Health Care Fraud Unit. Diese beschlagnahmt neben Bargeld und Luxusautos auch Krypto und andere Vermögenswerte.

Medicare-Betrug: Ältere Menschen im Wert von 1 Mrd. USD betrogen

Einer der auffälligsten Fälle betraf Tyler Kontos, Joel „Max” Kupetz und Jorge Kinds. Gegen sie wurde Anklage wegen eines 1-Mrd.-USD-Betrugs mit amniotischen Wundauflagen erhoben.

Das System richtete sich gegen ältere sowie schwerkranke Patientinnen und Patienten. Es brachte über 600 Millionen USD an nicht gerechtfertigten Medicare-Zahlungen ein.

Die Behörden beschlagnahmten später Vermögenswerte im Wert von mehr als 7,2 Millionen USD, darunter auch Krypto.

Wolf Capital CEO erhält Haftstrafe nach 9,4-Mio.-USD-Krypto-Investitionsmasche

In einem weiteren Fall wurde Travis Ford, früher CEO von Wolf Capital, zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er hatte mit einem 9,4-Millionen-USD-Krypto-Betrug rund 2.800 Anlegerinnen und Anlegern eine Rendite von 547 Prozent pro Jahr versprochen.

Diese Fälle zeigen die neue Strategie des DOJ. Krypto wird jetzt wie andere illegale Werte behandelt – etwa Bargeld, Autos oder Luxusgüter. Es wird nicht mehr nur als neue, spekulative Anlageform betrachtet.

Im Mittelpunkt steht jetzt nicht mehr die Kursmanipulation oder das Anheizen von Hype. Das Ziel ist vielmehr, Vermögen zurückzuerlangen und die kriminellen Strukturen abzubauen.

Dies passt zu einem jüngsten Schritt des DOJ, bei dem ein Venezolaner wegen mutmaßlicher Krypto-Geldwäsche im Wert von 1 Milliarden USD angeklagt wurde. Der Fall erstreckt sich über die USA und Hochrisiko-Länder.

KI macht Krypto-Betrug blitzschnell: Neue Gefahr für alle

Die zunehmende Industrialisierung von Betrug passt zu den politischen Prioritäten der USA. Der „America First“-Ansatz des DOJ passt zudem zur neuen, parteiübergreifenden SAFE Crypto Act. Dieses Gesetz sieht vor, innerhalb von 180 Tagen eine neue Bundes-Taskforce einzurichten. Sie soll den Kampf gegen Krypto-Betrug koordinieren.

„Um eine Taskforce zur Erkennung und Verhinderung von Krypto-Betrug zu schaffen, und für andere Zwecke“, heißt es im Gesetzesentwurf.

Der Bezirksstaatsanwalt von Manhattan, Alvin Bragg, fordert unter anderem, dass die Bundesstaaten den Betrieb ohne Krypto-Lizenz kriminalisieren. Er warnt davor, dass in rechtlichen Grauzonen eine kriminelle Wirtschaft von 51 Milliarden USD wächst.

Das DOJ und andere Aufseher werden sich wohl stärker auf KI-basierte Betrügereien konzentrieren. Dazu gehören zum Beispiel synthetische Investitionen in Token oder Betrugsgeschichten rund um KI-Trading.

Die weitere Regulierung von Krypto richtet sich zudem immer weniger nach Kursschwankungen, sondern nach seiner Rolle als Teil der Finanzinfrastruktur. Dadurch rücken digitale Vermögenswerte näher an die Regeln und die Kontrolle wie bei traditionellen Finanzsystemen.

Da das DOJ Krypto zunehmend als Kernstück moderner Betrugsstrukturen ansieht, werden Regulierung und Strafverfolgung noch stärker auf die Geschwindigkeit, den Umfang und die technische Raffinesse von Krypto-Kriminalität achten.
BeInCrypto DE
·
--
PwC zeigt 6 globale Trends für die Regulierung von Krypto-Assets 2026Laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die fehlende Klarheit in Sachen Krypto-Regulierung nicht mehr das größte Hindernis für die Entwicklung des Krypto-Ökosystems. In ihrem aktuellen Bericht stellt PwC fest, dass die weltweite Krypto-Regulierung immer einheitlicher wird. Die Firma hat sechs große Trends bis 2026 erkannt. PwC zeigt: Die wichtigsten globalen Trends für Krypto-Regulierung 2026 Der erste wichtige Trend betrifft Stablecoins. PwC hebt hervor, dass sich die Branche von der Entwicklung neuer Regeln hin zur Durchsetzung dieser Regeln bewegt. Die Aufsichtsbehörden setzen nun verbindliche Vorgaben zu Reserven, Rückgabe-Rechten, Verwaltung und Offenlegung durch. In einigen Regionen gibt es zudem Grenzen dafür, wie viele Stablecoins jemand halten darf, um Risiken durch schnelle Abhebungen zu senken. „Zentralbanken werden beginnen, die Zusammenarbeit zwischen systemisch wichtigen Stablecoins und Zahlungssystemen zu testen“, steht im Bericht. Als zweiten Trend hebt PwC das wachsende Interesse an tokenisiertem Geld hervor. Tokenisierte Bankeinlagen, tokenisierte Bargeld-Alternativen und digitale Zentralbankwährungen für große Unternehmen verlassen die Testphase und werden bald breiter genutzt. PwC sieht, dass Gesetzgeber grenzüberschreitende Zahlungslösungen fördern, bei denen tokenisierte Werte mit nationalen Zahlungssystemen verbunden werden. Außerdem ist die Tokenisierung von echten Vermögenswerten (RWA) ein zentrales Thema für das Jahr 2026 geworden, wie viele Experten erwarten. Auch auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos war die Tokenisierung von RWAs das wichtigste und beständigste Thema bei Diskussionen rund um Krypto. Als dritten Punkt sieht PwC den Verbraucherschutz als einen weiteren wichtigen Bereich. Der Bericht sagt, dass Firmen mit Lizenz strengere Regeln beim Marketing, bei Produktangeboten und beim Umgang mit Kunden einhalten müssen. „Pflichten zur Finanzwerbung und Produktaufsicht werden in die Krypto-Lizenzen aufgenommen. Lizensierte Firmen müssen faire Ergebnisse, transparente Werbung, Eignungstests und Möglichkeiten für Kundenbeschwerden nachweisen“, so PwC. Viertens: Bei größeren Unternehmen gibt es künftig mehr Klarheit darüber, wie digitale Werte als Sicherheit verwendet werden dürfen, etwa nach den UMR-Regeln. Wenn diese Werte Vorgaben zu Liquidität, Bewertung, Verwahrung, Betriebssicherheit und Rechtslage erfüllen, werden Zulassungen wahrscheinlicher. Das macht es für Unternehmen einfacher, tokenisierte und ausgewählte Krypto-Vermögenswerte als Sicherheit und für Derivate zu nutzen. Fünftens verweist PwC auf strengere Anforderungen für Mittler im Krypto-Bereich. „Krypto-Börsen, Verwahrer und Stablecoin-Herausgeber fallen künftig unter umfassende Aufsichts-Ordnungen. Aufseher legen Anforderungen zu Kapital, Trennung, Liquidität und Notfallplänen fest – ähnlich wie bei nationalen Finanzmarkt-Infrastrukturen.“ Sechstens merkt PwC an, dass dezentrale Finanzen heute immer öfter so bewertet werden wie klassische Finanzmärkte. Die Behörden achten überall auf Markt-Integrität, Offenheit, Überwachung und den Umgang mit Interessenkonflikten – sowohl bei zentralen als auch bei dezentralen Handelsplätzen. Damit nähern sich die Standards weltweit an. Diese Faktoren treiben Krypto abseits von Regulierungen an Neben den Entwicklungen bei der Regulierung betont PwC im Bericht auch andere Einflüsse, die Krypto heute prägen:

PwC zeigt 6 globale Trends für die Regulierung von Krypto-Assets 2026

Laut der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die fehlende Klarheit in Sachen Krypto-Regulierung nicht mehr das größte Hindernis für die Entwicklung des Krypto-Ökosystems.

In ihrem aktuellen Bericht stellt PwC fest, dass die weltweite Krypto-Regulierung immer einheitlicher wird. Die Firma hat sechs große Trends bis 2026 erkannt.

PwC zeigt: Die wichtigsten globalen Trends für Krypto-Regulierung 2026

Der erste wichtige Trend betrifft Stablecoins. PwC hebt hervor, dass sich die Branche von der Entwicklung neuer Regeln hin zur Durchsetzung dieser Regeln bewegt. Die Aufsichtsbehörden setzen nun verbindliche Vorgaben zu Reserven, Rückgabe-Rechten, Verwaltung und Offenlegung durch.

In einigen Regionen gibt es zudem Grenzen dafür, wie viele Stablecoins jemand halten darf, um Risiken durch schnelle Abhebungen zu senken.

„Zentralbanken werden beginnen, die Zusammenarbeit zwischen systemisch wichtigen Stablecoins und Zahlungssystemen zu testen“, steht im Bericht.

Als zweiten Trend hebt PwC das wachsende Interesse an tokenisiertem Geld hervor. Tokenisierte Bankeinlagen, tokenisierte Bargeld-Alternativen und digitale Zentralbankwährungen für große Unternehmen verlassen die Testphase und werden bald breiter genutzt.

PwC sieht, dass Gesetzgeber grenzüberschreitende Zahlungslösungen fördern, bei denen tokenisierte Werte mit nationalen Zahlungssystemen verbunden werden.

Außerdem ist die Tokenisierung von echten Vermögenswerten (RWA) ein zentrales Thema für das Jahr 2026 geworden, wie viele Experten erwarten. Auch auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos war die Tokenisierung von RWAs das wichtigste und beständigste Thema bei Diskussionen rund um Krypto.

Als dritten Punkt sieht PwC den Verbraucherschutz als einen weiteren wichtigen Bereich. Der Bericht sagt, dass Firmen mit Lizenz strengere Regeln beim Marketing, bei Produktangeboten und beim Umgang mit Kunden einhalten müssen.

„Pflichten zur Finanzwerbung und Produktaufsicht werden in die Krypto-Lizenzen aufgenommen. Lizensierte Firmen müssen faire Ergebnisse, transparente Werbung, Eignungstests und Möglichkeiten für Kundenbeschwerden nachweisen“, so PwC.

Viertens: Bei größeren Unternehmen gibt es künftig mehr Klarheit darüber, wie digitale Werte als Sicherheit verwendet werden dürfen, etwa nach den UMR-Regeln.

Wenn diese Werte Vorgaben zu Liquidität, Bewertung, Verwahrung, Betriebssicherheit und Rechtslage erfüllen, werden Zulassungen wahrscheinlicher. Das macht es für Unternehmen einfacher, tokenisierte und ausgewählte Krypto-Vermögenswerte als Sicherheit und für Derivate zu nutzen.

Fünftens verweist PwC auf strengere Anforderungen für Mittler im Krypto-Bereich.

„Krypto-Börsen, Verwahrer und Stablecoin-Herausgeber fallen künftig unter umfassende Aufsichts-Ordnungen. Aufseher legen Anforderungen zu Kapital, Trennung, Liquidität und Notfallplänen fest – ähnlich wie bei nationalen Finanzmarkt-Infrastrukturen.“

Sechstens merkt PwC an, dass dezentrale Finanzen heute immer öfter so bewertet werden wie klassische Finanzmärkte. Die Behörden achten überall auf Markt-Integrität, Offenheit, Überwachung und den Umgang mit Interessenkonflikten – sowohl bei zentralen als auch bei dezentralen Handelsplätzen. Damit nähern sich die Standards weltweit an.

Diese Faktoren treiben Krypto abseits von Regulierungen an

Neben den Entwicklungen bei der Regulierung betont PwC im Bericht auch andere Einflüsse, die Krypto heute prägen:
BeInCrypto DE
·
--
Bitcoin-Kurs stagniert bei 89.000 USD – Charts zeigen, Käufer verlieren an StärkeDer Bitcoin-Kurs hat sich in den letzten 24 Stunden kaum bewegt. Bitcoin bleibt stabil bei etwa 89.500 USD, obwohl die Verluste der Woche noch immer bei fast 6 Prozent liegen. Auf den ersten Blick sieht das wie eine ruhige Phase aus. Doch die Charts zeigen etwas anderes. Mehrere technische und On-Chain-Signale deuten jetzt auf eine Pattsituation hin. Käufer versuchen, einen größeren Einbruch hinauszuzögern, wollen aber keine neue Rallye auslösen. Das Risiko steigt leise, und ein bisher weniger beachteter Gegner wird wichtiger. Doji-Kerzen und EMA-Verlust: Bitcoin-Käufer verteidigen, aber drücken nicht nach vorn In den letzten drei Handelstagen hat Bitcoin Kerzen erzeugt, die wie Doji-Kerzen aussehen und nur dünne Körper sowie lange Schatten haben. Diese Kerzen zeigen Unsicherheit, keine Ausgeglichenheit. Die Verkäufer drücken auf tiefere Kurse, die Käufer steigen erst spät ein. Doch keine Seite gewinnt die Kontrolle. Dieses Verhalten tritt genau an der unteren Grenze einer aufsteigenden Keilformation auf. Ein steigender Keil zeigt nach oben, verengt aber die Kursbewegungen. Oft endet er mit einem Bruch nach unten, wenn die Unterstützung nicht mehr hält. Falls diese Struktur nicht hält, könnte das Kursziel bei 77.300 USD liegen. Das wäre ein Rückgang von etwa 13 Prozent vom aktuellen Niveau. Bitcoins bärische Struktur: TradingView Das technische Risiko wird größer, wenn man die gleitenden Durchschnitte betrachtet. Bitcoin hat am 20. Januar seinen 20-Tage-EMA verloren. Ein EMA ist ein Trend-Indikator, der aktuelle Kurse stärker gewichtet und dadurch empfindlich auf kurzfristige Veränderungen reagiert. Das letzte Mal, als Bitcoin deutlich unter den 20-Tage-EMA gefallen ist, war am 12. Dezember. Damals korrigierte der Kurs um etwa 8 Prozent. Aktuell ist der Bitcoin-Kurs seit dem Bruch bereits um etwa 5 Prozent gefallen, bevor er sich stabilisiert hat. Die Doji-ähnlichen Kerzen lassen vermuten, dass Käufer den Fall bremsen, aber nicht umkehren. Weiteres technisches Risiko: TradingView Zusammengefasst: Das ist keine Unentschlossenheit zwischen Bullen und Bären. Es sind die Käufer, die einen stärkeren Rückgang nur aufhalten wollen. Wer kauft also noch, und warum wird die Unterstützung schwächer? Langfristige Halter kaufen weiter, doch das Tempo lässt nach On-Chain-Daten zeigen: Langfristige Halter, also Wallets, die Bitcoin seit mindestens 155 Tagen halten, kaufen immer noch, aber weniger stark. Diese Gruppe wird mit dem Indikator „Holder Net Position Change“ gemessen. Er zeigt, wie viele Coins langfristige Investoren in einer bestimmten Zeitspanne hinzufügen oder abziehen. In den letzten zwei Wochen war dieser Wert durchgehend positiv. Dadurch wurde verhindert, dass Bitcoin bisher stark gefallen ist. Allerdings lässt die Kraft nach. Am 19. Januar haben langfristige Halter noch rund 22.618 Bitcoin gekauft. Am 23. Januar waren es nur noch ungefähr 17.109 Bitcoin am Tag. Das ist ein Rückgang der Kaufkraft um etwa 24 Prozent in nur vier Tagen. HODLer kaufen: Glassnode Die Halter stützen den Kurs also weiterhin, aber nicht mehr mit so viel Kraft. Das passt zu den Doji-ähnlichen Kerzen im Chart. Es gibt Unterstützung, aber diese wird schwächer. Für sich allein wäre diese Verlangsamung nicht gefährlich. Das Problem dabei: Zur gleichen Zeit entsteht neuer Druck von anderer Seite. Miner: Das unterschätzte Risiko hinter steigender Unsicherheit Die wichtigste Veränderung kommt momentan von den Bitcoin-Miner. Der Indikator „Miner Net Position Change“ misst, wie sich das Angebot in den Wallets der Miner innerhalb von 30 Tagen verändert. Wenn der Wert stärker negativ wird, verkaufen Miner über die Zeit mehr Bitcoin. Am 9. Januar senkten Miner ihre Bestände um etwa 335 Bitcoin. Bis zum 23. Januar ist dieser Wert auf rund 2.826 Bitcoin gestiegen. Die Verkaufsaktivität ist damit in zwei Wochen um mehr als das Achtfache gestiegen. Miner verkaufen: Glassnode Der Grund dafür wird deutlicher, wenn man die Netzwerkgebühren betrachtet. Bitcoins monatliche Netzwerkgebühren sind laut BeInCrypto-Analysten stark gefallen. Im Mai 2025 verdienten Miner etwa 194 BTC pro Monat durch Gebühren. Bis Januar 2026 war dieser Wert auf ungefähr 59 BTC gesunken. Das ist ein Rückgang der Einnahmen um etwa 70 Prozent. Rückgang der Netzwerkgebühren: Dune Niedrigere Gebühren drücken die Margen für Miner. Wenn die Einnahmen sinken, verkaufen Miner eher Bitcoin, um die Betriebskosten zu decken. Das scheint momentan zu passieren. Ihre Verkaufskraft ist bislang aber noch nicht sehr hoch. Zur gleichen Zeit verändert sich das Verhalten der großen Bitcoin-Besitzer, der sogenannten Wale. Die Anzahl der Wal-Adressen stieg vom 9. bis 22. Januar langsam an, dann blieb die Zahl konstant oder fiel leicht. Dies weist auf eine frühe Verteilung hin und nicht auf einen aggressiven Verkauf. Dennoch verstärkt dieser Trend den Druck, den auch die Miner verursachen. BTC-Wale: Glassnode Der Markt hängt nun von bestimmten Kursbereichen ab. Bitcoin-Kurs: Diese Marken entscheiden jetzt über den Ausbruch Beim aktuellen Kurs nahe 89.500 USD braucht Bitcoin einen Tagesschluss über 91.000 USD. Das entspricht einer Bewegung von etwa 1,79 Prozent. Erst dann wäre die 20-Tage-EMA wieder erreicht. Das würde den Druck nach unten verringern und zeigen, dass die Käufer wieder stärker werden. Das Risiko ist nah. Schließt der Kurs unter 88.500 USD, also etwa 1 Prozent tiefer, fällt Bitcoin wieder unter die steigende Keil-Unterstützung. Dann könnten die nächsten Kursziele schnell erreicht werden. Bitcoin-Kurs-Analyse: TradingView Wichtige Bitcoin-Kursbereiche sind zuerst 84.300 USD und danach der Keil bei etwa 77.300 USD. Falls langfristige Halter langsamer kaufen und Miner weiter verkaufen, werden diese Marken immer wichtiger.

Bitcoin-Kurs stagniert bei 89.000 USD – Charts zeigen, Käufer verlieren an Stärke

Der Bitcoin-Kurs hat sich in den letzten 24 Stunden kaum bewegt. Bitcoin bleibt stabil bei etwa 89.500 USD, obwohl die Verluste der Woche noch immer bei fast 6 Prozent liegen. Auf den ersten Blick sieht das wie eine ruhige Phase aus. Doch die Charts zeigen etwas anderes.

Mehrere technische und On-Chain-Signale deuten jetzt auf eine Pattsituation hin. Käufer versuchen, einen größeren Einbruch hinauszuzögern, wollen aber keine neue Rallye auslösen. Das Risiko steigt leise, und ein bisher weniger beachteter Gegner wird wichtiger.

Doji-Kerzen und EMA-Verlust: Bitcoin-Käufer verteidigen, aber drücken nicht nach vorn

In den letzten drei Handelstagen hat Bitcoin Kerzen erzeugt, die wie Doji-Kerzen aussehen und nur dünne Körper sowie lange Schatten haben. Diese Kerzen zeigen Unsicherheit, keine Ausgeglichenheit. Die Verkäufer drücken auf tiefere Kurse, die Käufer steigen erst spät ein. Doch keine Seite gewinnt die Kontrolle.

Dieses Verhalten tritt genau an der unteren Grenze einer aufsteigenden Keilformation auf. Ein steigender Keil zeigt nach oben, verengt aber die Kursbewegungen. Oft endet er mit einem Bruch nach unten, wenn die Unterstützung nicht mehr hält.

Falls diese Struktur nicht hält, könnte das Kursziel bei 77.300 USD liegen. Das wäre ein Rückgang von etwa 13 Prozent vom aktuellen Niveau.

Bitcoins bärische Struktur: TradingView

Das technische Risiko wird größer, wenn man die gleitenden Durchschnitte betrachtet. Bitcoin hat am 20. Januar seinen 20-Tage-EMA verloren. Ein EMA ist ein Trend-Indikator, der aktuelle Kurse stärker gewichtet und dadurch empfindlich auf kurzfristige Veränderungen reagiert.

Das letzte Mal, als Bitcoin deutlich unter den 20-Tage-EMA gefallen ist, war am 12. Dezember. Damals korrigierte der Kurs um etwa 8 Prozent. Aktuell ist der Bitcoin-Kurs seit dem Bruch bereits um etwa 5 Prozent gefallen, bevor er sich stabilisiert hat. Die Doji-ähnlichen Kerzen lassen vermuten, dass Käufer den Fall bremsen, aber nicht umkehren.

Weiteres technisches Risiko: TradingView

Zusammengefasst: Das ist keine Unentschlossenheit zwischen Bullen und Bären. Es sind die Käufer, die einen stärkeren Rückgang nur aufhalten wollen.

Wer kauft also noch, und warum wird die Unterstützung schwächer?

Langfristige Halter kaufen weiter, doch das Tempo lässt nach

On-Chain-Daten zeigen: Langfristige Halter, also Wallets, die Bitcoin seit mindestens 155 Tagen halten, kaufen immer noch, aber weniger stark. Diese Gruppe wird mit dem Indikator „Holder Net Position Change“ gemessen. Er zeigt, wie viele Coins langfristige Investoren in einer bestimmten Zeitspanne hinzufügen oder abziehen.

In den letzten zwei Wochen war dieser Wert durchgehend positiv. Dadurch wurde verhindert, dass Bitcoin bisher stark gefallen ist.

Allerdings lässt die Kraft nach.

Am 19. Januar haben langfristige Halter noch rund 22.618 Bitcoin gekauft. Am 23. Januar waren es nur noch ungefähr 17.109 Bitcoin am Tag. Das ist ein Rückgang der Kaufkraft um etwa 24 Prozent in nur vier Tagen.

HODLer kaufen: Glassnode

Die Halter stützen den Kurs also weiterhin, aber nicht mehr mit so viel Kraft. Das passt zu den Doji-ähnlichen Kerzen im Chart. Es gibt Unterstützung, aber diese wird schwächer.

Für sich allein wäre diese Verlangsamung nicht gefährlich. Das Problem dabei: Zur gleichen Zeit entsteht neuer Druck von anderer Seite.

Miner: Das unterschätzte Risiko hinter steigender Unsicherheit

Die wichtigste Veränderung kommt momentan von den Bitcoin-Miner.

Der Indikator „Miner Net Position Change“ misst, wie sich das Angebot in den Wallets der Miner innerhalb von 30 Tagen verändert. Wenn der Wert stärker negativ wird, verkaufen Miner über die Zeit mehr Bitcoin.

Am 9. Januar senkten Miner ihre Bestände um etwa 335 Bitcoin. Bis zum 23. Januar ist dieser Wert auf rund 2.826 Bitcoin gestiegen. Die Verkaufsaktivität ist damit in zwei Wochen um mehr als das Achtfache gestiegen.

Miner verkaufen: Glassnode

Der Grund dafür wird deutlicher, wenn man die Netzwerkgebühren betrachtet.

Bitcoins monatliche Netzwerkgebühren sind laut BeInCrypto-Analysten stark gefallen. Im Mai 2025 verdienten Miner etwa 194 BTC pro Monat durch Gebühren. Bis Januar 2026 war dieser Wert auf ungefähr 59 BTC gesunken. Das ist ein Rückgang der Einnahmen um etwa 70 Prozent.

Rückgang der Netzwerkgebühren: Dune

Niedrigere Gebühren drücken die Margen für Miner. Wenn die Einnahmen sinken, verkaufen Miner eher Bitcoin, um die Betriebskosten zu decken. Das scheint momentan zu passieren. Ihre Verkaufskraft ist bislang aber noch nicht sehr hoch.

Zur gleichen Zeit verändert sich das Verhalten der großen Bitcoin-Besitzer, der sogenannten Wale. Die Anzahl der Wal-Adressen stieg vom 9. bis 22. Januar langsam an, dann blieb die Zahl konstant oder fiel leicht. Dies weist auf eine frühe Verteilung hin und nicht auf einen aggressiven Verkauf. Dennoch verstärkt dieser Trend den Druck, den auch die Miner verursachen.

BTC-Wale: Glassnode

Der Markt hängt nun von bestimmten Kursbereichen ab.

Bitcoin-Kurs: Diese Marken entscheiden jetzt über den Ausbruch

Beim aktuellen Kurs nahe 89.500 USD braucht Bitcoin einen Tagesschluss über 91.000 USD. Das entspricht einer Bewegung von etwa 1,79 Prozent. Erst dann wäre die 20-Tage-EMA wieder erreicht. Das würde den Druck nach unten verringern und zeigen, dass die Käufer wieder stärker werden.

Das Risiko ist nah.

Schließt der Kurs unter 88.500 USD, also etwa 1 Prozent tiefer, fällt Bitcoin wieder unter die steigende Keil-Unterstützung. Dann könnten die nächsten Kursziele schnell erreicht werden.

Bitcoin-Kurs-Analyse: TradingView

Wichtige Bitcoin-Kursbereiche sind zuerst 84.300 USD und danach der Keil bei etwa 77.300 USD. Falls langfristige Halter langsamer kaufen und Miner weiter verkaufen, werden diese Marken immer wichtiger.
BeInCrypto DE
·
--
Nansen CEO: Darum kann KI bei Krypto-Trading menschliche Überzeugung nicht ersetzenKünstliche Intelligenz hat viele Branchen verändert. Überall stellt sich die gleiche Frage: Wird sie Menschen ersetzen? In Krypto sieht man die Folgen schon, zum Beispiel durch KI-gesteuerte Trading-Bots und agentenbasierte Handelssysteme. Doch Alex Svanevik, CEO und Mitgründer von Nansen, sagt, dass KI den menschlichen Verstand nicht ersetzt, sondern ihn unterstützt. In einem exklusiven Interview mit BeInCrypto erklärt Svanevik diesen Wandel genauer und zeigt, was die Zukunft für KI-gestützte Analysen bringt. KI-Debatte in Krypto-Trading: Nansen CEO fordert Ergänzung statt Ersatz Am 21. Januar kündigte Nansen den Start seiner KI-gestützten On-Chain-Handelsfunktion an. Das ist ein großer Schritt weg von einer reinen Analyse-Plattform hin zu einem Produkt, das Einblicke gibt und direkten Handel ermöglicht. Mit seiner eigenen Datenbank von mehr als 500 Millionen markierten Wallets erlaubt die neue Funktion den Nutzerinnen und Nutzern, Portfolios zu verwalten, On-Chain-Signale live zu interpretieren und Vorschläge auf Datenbasis zu bekommen. Zudem können sie Trades direkt in Nansen ausführen. „Nansen AI wurde mit der hauseigenen Datenbank trainiert und geprüft. Bei Tests für On-Chain-Analyse und Handel schneidet Nansen AI regelmäßig besser ab als andere führende KI-Produkte. So liefert das System nicht nur genauere, sondern auch direkt nutzbare Einblicke. Damit bekommen Trader und Investoren einen echten Vorteil beim Handel“, heißt es in der Ankündigung. Außerdem eröffnet der Start, was Nansen „Vibe-Trading“ nennt. Damit ist gemeint, dass Nutzer einfacher vom Einblick zum On-Chain-Handel kommen, ohne ständig das Werkzeug wechseln zu müssen. Während die KI immer mehr Analysearbeiten übernimmt, stellt sich die Frage nach der Rolle der menschlichen Analysten. Svanevik meinte, KI kann riesige Datenmengen verarbeiten. Sie analysiert zum Beispiel Hunderte Millionen Wallets, verfolgt Chain-übergreifende Bewegungen und erkennt Muster, die Menschen nicht sehen würden. Er betonte aber, dass die Entscheidungen bei den Nutzenden bleiben. Menschen steuern den Prozess, indem sie die richtigen Fragen stellen und Aktionen freigeben. „Die Grenze ist nicht fest. Sie verschiebt sich, wenn KI besser im Denken wird und On-Chain-Daten vielfältiger werden. Das Ziel ist aber nicht, Urteilsvermögen zu ersetzen. Menschen sollen von langweiligen Aufgaben befreit werden, damit sie sich auf wichtigere Entscheidungen konzentrieren“, sagte er. Woran du erkennst, ob Analysen im KI-getriebenen Krypto-Markt wirklich vertrauenswürdig sind Forschungen zeigen, dass mehr Nutzung von KI-Werkzeugen die Fähigkeit zum kritischen Denken schwächen kann. In den Krypto-Märkten müssen Trader oft mit extremer Schwankung und riskanten Assets umgehen. Das Risiko ist also noch größer. Svanevik sieht das anders. Er meint, „gute KI“ gibt mehr Hinweise. Dadurch müssen Nutzende kritischer über die Durchführung nachdenken, nicht weniger. „Der eigentliche Risiko-Faktor ist, wenn alle nach dem gleichen Muster handeln. Das gibt es nicht nur bei KI, sondern auch bei menschlichen Analysten. Die Lösung ist Vielfalt: verschiedene Modelle, Strategien und Daten-Interpretationen. Deshalb bauen wir Werkzeuge, die eigene Entscheidungen unterstützen, nicht ein einziges System, dem alle folgen“, fügte er hinzu. Der Geschäftsführer stellte zusätzlich klar, dass man keiner KI und keinem Menschen blind vertrauen sollte. Wichtig sei, ob die Analyse regelmäßig über längere Zeit stabil bleibt. Zur Glaubwürdigkeit auf einem KI-geprägten Markt sagte der CEO, „Glaubwürdigkeit in einer KI-geführten Zeit kommt durch Messung und Wiederholung, nicht durch einen Namen oder Follower in sozialen Medien. KI kann ständig und sehr großflächig getestet werden. Das ist ein Vorteil, den Menschen nie erreichen können.“ Er erklärte, der einfachste Test ist praktisch. Svanevik schlägt vor: Die Nutzenden sollten Fragen stellen, die für sie relevant sind und prüfen, ob die Antworten hilfreich, verständlich und nutzbar sind. Er meint, die meisten erkennen gute Qualität schnell. „Langfristig wird sich das Vertrauen weg von einzelnen Analysten bewegen, hin zu Plattformen, die regelmäßig beweisen, dass sie Hinweise liefern und Störfaktoren verringern. Das ist unser Anspruch“, sagte Svanevik zu BeInCrypto. Darum kann KI On-Chain-Daten analysieren, aber niemals menschliche Überzeugung ersetzen Menschliche Analysten treffen Handelsentscheidungen oft auf Basis von On-Chain-Kennzahlen, Kursdaten und anderen Hinweisen. Dazu nutzen sie ihr Urteilsvermögen und ihren Blick für den Zusammenhang. Dagegen verlassen sich KI-Systeme auf Muster, die sie aus vergangenen Daten lernen. Als man Svanevik fragte, ob KI einmal ein ähnliches Urteilsvermögen bekommen kann, sagte er, das ist wahrscheinlich – aber auf eine andere Art als beim Menschen. Er erklärte, dass KI eine eigene Art von Zusammenhängen erkennt. Der Geschäftsführer glaubt, dass sie viel besser darin sein kann, Live-Daten aus ganz verschiedenen Bereichen zu verarbeiten als jede Person. „Dafür braucht es besseres Training, längere Kontexte und Rückmeldungen aus der echten Durchführung. Das passiert schon bei unserem Agenten. Er erkennt nicht nur Muster, sondern versteht, wie sich Verhaltensdaten in Echtzeit verändern. Das ist der erste Schritt zum Urteilsvermögen. Mit jeder Entwicklung des Modells und mit dem Lernen aus Millionen On-Chain-Interaktionen wird das besser“, sagte Svanevik. Svanevik sieht aber einen Punkt, den KI nie voll ersetzen kann: Verantwortung für Entscheidungen unter Unsicherheit zu tragen. Er meint, KI kann zwar Muster, Wahrscheinlichkeiten und Szenarien zeigen und analysieren, was passiert ist oder passieren könnte. Aber sie kann keine persönliche Risikobereitschaft, Werturteile oder Verantwortung übernehmen, wenn es schiefgeht. „On-Chain-Analyse führt immer zu echten Handlungen: Geld investieren, Teams fördern, öffentliche Empfehlungen geben. Jemand muss diese Entscheidungen verantworten. Das bleibt ein menschlicher Job“, so der Geschäftsführer. Er betonte, dass Glaubwürdigkeit immer bei Menschen liegen wird, ganz egal, wie fortschrittlich KI-Modelle werden. Bei Entscheidungen, Verantwortung und Überzeugung zählen Menschen. KI kann dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, dennoch müssen Menschen sie selbst fällen und die Folgen tragen. „Entscheiden, was wichtig ist. KI kann dir sagen, was auf der Chain passiert, aber sie kann dir nicht sagen, worauf du achten solltest. Das ist Geschmack. Das ist Überzeugung. Das ist menschlich“, sagte Svanevik. Am Ende sieht Svanevik KI als ein starkes Hilfsmittel, nicht aber als Entscheider. Zwar kann KI Muster, Wahrscheinlichkeiten und Erkenntnisse wie nie zuvor sichtbar machen, dennoch bleibt der Mensch zentral für Risiko, Verantwortung und Überzeugung. Da Analysen mit KI immer öfter genutzt werden, wird Vertrauen immer wichtiger bei Plattformen, die ihre guten Erkenntnisse fortlaufend zeigen können. Gleichzeitig sind Menschen weiterhin dafür verantwortlich zu entscheiden, was zählt, und für die Ergebnisse einzustehen.

Nansen CEO: Darum kann KI bei Krypto-Trading menschliche Überzeugung nicht ersetzen

Künstliche Intelligenz hat viele Branchen verändert. Überall stellt sich die gleiche Frage: Wird sie Menschen ersetzen? In Krypto sieht man die Folgen schon, zum Beispiel durch KI-gesteuerte Trading-Bots und agentenbasierte Handelssysteme.

Doch Alex Svanevik, CEO und Mitgründer von Nansen, sagt, dass KI den menschlichen Verstand nicht ersetzt, sondern ihn unterstützt. In einem exklusiven Interview mit BeInCrypto erklärt Svanevik diesen Wandel genauer und zeigt, was die Zukunft für KI-gestützte Analysen bringt.

KI-Debatte in Krypto-Trading: Nansen CEO fordert Ergänzung statt Ersatz

Am 21. Januar kündigte Nansen den Start seiner KI-gestützten On-Chain-Handelsfunktion an. Das ist ein großer Schritt weg von einer reinen Analyse-Plattform hin zu einem Produkt, das Einblicke gibt und direkten Handel ermöglicht.

Mit seiner eigenen Datenbank von mehr als 500 Millionen markierten Wallets erlaubt die neue Funktion den Nutzerinnen und Nutzern, Portfolios zu verwalten, On-Chain-Signale live zu interpretieren und Vorschläge auf Datenbasis zu bekommen. Zudem können sie Trades direkt in Nansen ausführen.

„Nansen AI wurde mit der hauseigenen Datenbank trainiert und geprüft. Bei Tests für On-Chain-Analyse und Handel schneidet Nansen AI regelmäßig besser ab als andere führende KI-Produkte. So liefert das System nicht nur genauere, sondern auch direkt nutzbare Einblicke. Damit bekommen Trader und Investoren einen echten Vorteil beim Handel“, heißt es in der Ankündigung.

Außerdem eröffnet der Start, was Nansen „Vibe-Trading“ nennt. Damit ist gemeint, dass Nutzer einfacher vom Einblick zum On-Chain-Handel kommen, ohne ständig das Werkzeug wechseln zu müssen.

Während die KI immer mehr Analysearbeiten übernimmt, stellt sich die Frage nach der Rolle der menschlichen Analysten. Svanevik meinte, KI kann riesige Datenmengen verarbeiten. Sie analysiert zum Beispiel Hunderte Millionen Wallets, verfolgt Chain-übergreifende Bewegungen und erkennt Muster, die Menschen nicht sehen würden.

Er betonte aber, dass die Entscheidungen bei den Nutzenden bleiben. Menschen steuern den Prozess, indem sie die richtigen Fragen stellen und Aktionen freigeben.

„Die Grenze ist nicht fest. Sie verschiebt sich, wenn KI besser im Denken wird und On-Chain-Daten vielfältiger werden. Das Ziel ist aber nicht, Urteilsvermögen zu ersetzen. Menschen sollen von langweiligen Aufgaben befreit werden, damit sie sich auf wichtigere Entscheidungen konzentrieren“, sagte er.

Woran du erkennst, ob Analysen im KI-getriebenen Krypto-Markt wirklich vertrauenswürdig sind

Forschungen zeigen, dass mehr Nutzung von KI-Werkzeugen die Fähigkeit zum kritischen Denken schwächen kann. In den Krypto-Märkten müssen Trader oft mit extremer Schwankung und riskanten Assets umgehen. Das Risiko ist also noch größer.

Svanevik sieht das anders. Er meint, „gute KI“ gibt mehr Hinweise. Dadurch müssen Nutzende kritischer über die Durchführung nachdenken, nicht weniger.

„Der eigentliche Risiko-Faktor ist, wenn alle nach dem gleichen Muster handeln. Das gibt es nicht nur bei KI, sondern auch bei menschlichen Analysten. Die Lösung ist Vielfalt: verschiedene Modelle, Strategien und Daten-Interpretationen. Deshalb bauen wir Werkzeuge, die eigene Entscheidungen unterstützen, nicht ein einziges System, dem alle folgen“, fügte er hinzu.

Der Geschäftsführer stellte zusätzlich klar, dass man keiner KI und keinem Menschen blind vertrauen sollte. Wichtig sei, ob die Analyse regelmäßig über längere Zeit stabil bleibt.

Zur Glaubwürdigkeit auf einem KI-geprägten Markt sagte der CEO,

„Glaubwürdigkeit in einer KI-geführten Zeit kommt durch Messung und Wiederholung, nicht durch einen Namen oder Follower in sozialen Medien. KI kann ständig und sehr großflächig getestet werden. Das ist ein Vorteil, den Menschen nie erreichen können.“

Er erklärte, der einfachste Test ist praktisch. Svanevik schlägt vor: Die Nutzenden sollten Fragen stellen, die für sie relevant sind und prüfen, ob die Antworten hilfreich, verständlich und nutzbar sind. Er meint, die meisten erkennen gute Qualität schnell.

„Langfristig wird sich das Vertrauen weg von einzelnen Analysten bewegen, hin zu Plattformen, die regelmäßig beweisen, dass sie Hinweise liefern und Störfaktoren verringern. Das ist unser Anspruch“, sagte Svanevik zu BeInCrypto.

Darum kann KI On-Chain-Daten analysieren, aber niemals menschliche Überzeugung ersetzen

Menschliche Analysten treffen Handelsentscheidungen oft auf Basis von On-Chain-Kennzahlen, Kursdaten und anderen Hinweisen. Dazu nutzen sie ihr Urteilsvermögen und ihren Blick für den Zusammenhang. Dagegen verlassen sich KI-Systeme auf Muster, die sie aus vergangenen Daten lernen.

Als man Svanevik fragte, ob KI einmal ein ähnliches Urteilsvermögen bekommen kann, sagte er, das ist wahrscheinlich – aber auf eine andere Art als beim Menschen.

Er erklärte, dass KI eine eigene Art von Zusammenhängen erkennt. Der Geschäftsführer glaubt, dass sie viel besser darin sein kann, Live-Daten aus ganz verschiedenen Bereichen zu verarbeiten als jede Person.

„Dafür braucht es besseres Training, längere Kontexte und Rückmeldungen aus der echten Durchführung. Das passiert schon bei unserem Agenten. Er erkennt nicht nur Muster, sondern versteht, wie sich Verhaltensdaten in Echtzeit verändern. Das ist der erste Schritt zum Urteilsvermögen. Mit jeder Entwicklung des Modells und mit dem Lernen aus Millionen On-Chain-Interaktionen wird das besser“, sagte Svanevik.

Svanevik sieht aber einen Punkt, den KI nie voll ersetzen kann: Verantwortung für Entscheidungen unter Unsicherheit zu tragen.

Er meint, KI kann zwar Muster, Wahrscheinlichkeiten und Szenarien zeigen und analysieren, was passiert ist oder passieren könnte. Aber sie kann keine persönliche Risikobereitschaft, Werturteile oder Verantwortung übernehmen, wenn es schiefgeht.

„On-Chain-Analyse führt immer zu echten Handlungen: Geld investieren, Teams fördern, öffentliche Empfehlungen geben. Jemand muss diese Entscheidungen verantworten. Das bleibt ein menschlicher Job“, so der Geschäftsführer.

Er betonte, dass Glaubwürdigkeit immer bei Menschen liegen wird, ganz egal, wie fortschrittlich KI-Modelle werden. Bei Entscheidungen, Verantwortung und Überzeugung zählen Menschen. KI kann dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, dennoch müssen Menschen sie selbst fällen und die Folgen tragen.

„Entscheiden, was wichtig ist. KI kann dir sagen, was auf der Chain passiert, aber sie kann dir nicht sagen, worauf du achten solltest. Das ist Geschmack. Das ist Überzeugung. Das ist menschlich“, sagte Svanevik.

Am Ende sieht Svanevik KI als ein starkes Hilfsmittel, nicht aber als Entscheider. Zwar kann KI Muster, Wahrscheinlichkeiten und Erkenntnisse wie nie zuvor sichtbar machen, dennoch bleibt der Mensch zentral für Risiko, Verantwortung und Überzeugung.

Da Analysen mit KI immer öfter genutzt werden, wird Vertrauen immer wichtiger bei Plattformen, die ihre guten Erkenntnisse fortlaufend zeigen können. Gleichzeitig sind Menschen weiterhin dafür verantwortlich zu entscheiden, was zählt, und für die Ergebnisse einzustehen.
BeInCrypto DE
·
--
Solanas neuer 500$-Smartphone-Token schießt nach Launch in die HöheSolanas neuer Schritt in Richtung Hardware sorgte diese Woche für eine Überraschung. Der Token, der mit dem neuen Seeker-Smartphone verbunden ist, $SKR, stieg laut CoinGecko-Daten innerhalb weniger Tage nach dem Start um mehr als 200 Prozent. Der starke Anstieg kam nach dem lange erwarteten Token Generation Event (TGE) und einem Airdrop. Beide sind mit dem zweiten Smartphone von Solana Mobile verbunden, einem Android-Gerät für 500 USD, das direkt für die Nutzung auf der Chain entwickelt wurde. Obwohl anfangs Schwankungen erwartet wurden, sorgten das Tempo und das Ausmaß der Kursbewegung für viel Aufmerksamkeit in der Krypto-Community. Ein Smartphone extra für Krypto-Nutzer? Der Solana Seeker ist ein Web3-Smartphone und kein klassisches Top-Gerät. Es bringt Wallet-Sicherheit, Identitätsfunktionen und Staking direkt ins Betriebssystem. Das Handy hat eine eingebaute Seed Vault für private Schlüssel, eine biometrische Transaktionsbestätigung und direkten Zugang zum Solana-dApp-Store. Du kannst direkt mit dApps arbeiten, Token staken und deine Belohnungen im Blick behalten, ohne dabei externe Wallets nutzen zu müssen. Laut Solana Mobile wurden in der ersten Verkaufswelle mehr als 150.000 Geräte vorbestellt. Jetzt werden weitere Geräte ausgeliefert, denn das Ökosystem startet in eine zweite Belohnungsrunde. SKR-Token-Start: Das musst du jetzt wissen Im Seeker-Ökosystem spielt das Token SKR die Hauptrolle. Es ist ein Solana-Token mit einem festen Vorrat von 10 Mrd. Stück. Etwa 30 Prozent davon wurden bei einem Airdrop an Gerätebesitzer und durch On-Chain-Aktivität verteilt. Die Auszahlungen gab es direkt über die Seeker-Wallet, und Token konnten sofort gestakt werden. Entwickler bekamen besonders viele Token, während starke Nutzer sechsstellige Mengen erhielten. Im Gegensatz zu vielen neueren Projekten begann $SKR mit einer eher niedrigen Bewertung. Dadurch waren anfangs weniger schnelle Verkäufe zu beobachten. Kursverlauf von Seeker SKR seit dem Start. Quelle: CoinGecko Darum ist SKR-Kurs so stark gestiegen Mehrere Gründe sorgten dafür, dass $SKR in den ersten zwei Handelstagen so stark anstieg. Viele Token wurden direkt zum Start gestaket. Das Staking-Modell von Solana Mobile belohnt Halter dafür, ihre Token früh zu sperren. So gab es zum Start weniger verfügbare Token und der Kurs konnte schneller steigen. Auch die anfänglichen Staking-Belohnungen von fast 24 Prozent APY lockten viele Nutzer an. Diese Belohnungen stammen aus der Token-Inflation, also nicht aus echten Einnahmen. Deshalb profitieren besonders die frühen Beteiligten, während viele vom schnellen Verkauf absehen. Seeker lockt beim Staking von SKR mit fast 24 Prozent APY. Quelle: Solana Mobile Zudem haben schnelle Exchange-Listings und ein hohes Handelsvolumen für eine rasche Preisfindung gesorgt. Täglich wurden in der Spitze mehr als 140 Mio. USD gehandelt – viel, verglichen mit der Marktkapitalisierung zum Start.Größere Börsen wie Coinbase und Kraken haben den Token gelistet, obwohl die Marktkap nur knapp 200 Mio. USD beträgt. Diese Faktoren führten in den ersten Tagen zu einem kurzfristigen Angebotsengpass. Allerdings basiert die starke Nachfrage zu Beginn vor allem auf Airdrop-Effekten, Staking-Prämien und niedriger Liquidität, weniger auf dauerhaften Einnahmen oder echter Nutzung. Kommen mehr Token in Umlauf und sinkt die Inflation, könnten neue Preisschwankungen auftreten. Mit Seeker wagt Solana den bisher größten Versuch, Hardware direkt mit tokenbasierten Anreizen zu verknüpfen. Ob dieses Modell mehr Nutzer als nur die frühen Fans anspricht, ist aber noch offen.

Solanas neuer 500$-Smartphone-Token schießt nach Launch in die Höhe

Solanas neuer Schritt in Richtung Hardware sorgte diese Woche für eine Überraschung. Der Token, der mit dem neuen Seeker-Smartphone verbunden ist, $SKR, stieg laut CoinGecko-Daten innerhalb weniger Tage nach dem Start um mehr als 200 Prozent.

Der starke Anstieg kam nach dem lange erwarteten Token Generation Event (TGE) und einem Airdrop. Beide sind mit dem zweiten Smartphone von Solana Mobile verbunden, einem Android-Gerät für 500 USD, das direkt für die Nutzung auf der Chain entwickelt wurde. Obwohl anfangs Schwankungen erwartet wurden, sorgten das Tempo und das Ausmaß der Kursbewegung für viel Aufmerksamkeit in der Krypto-Community.

Ein Smartphone extra für Krypto-Nutzer?

Der Solana Seeker ist ein Web3-Smartphone und kein klassisches Top-Gerät. Es bringt Wallet-Sicherheit, Identitätsfunktionen und Staking direkt ins Betriebssystem.

Das Handy hat eine eingebaute Seed Vault für private Schlüssel, eine biometrische Transaktionsbestätigung und direkten Zugang zum Solana-dApp-Store.

Du kannst direkt mit dApps arbeiten, Token staken und deine Belohnungen im Blick behalten, ohne dabei externe Wallets nutzen zu müssen.

Laut Solana Mobile wurden in der ersten Verkaufswelle mehr als 150.000 Geräte vorbestellt. Jetzt werden weitere Geräte ausgeliefert, denn das Ökosystem startet in eine zweite Belohnungsrunde.

SKR-Token-Start: Das musst du jetzt wissen

Im Seeker-Ökosystem spielt das Token SKR die Hauptrolle. Es ist ein Solana-Token mit einem festen Vorrat von 10 Mrd. Stück. Etwa 30 Prozent davon wurden bei einem Airdrop an Gerätebesitzer und durch On-Chain-Aktivität verteilt.

Die Auszahlungen gab es direkt über die Seeker-Wallet, und Token konnten sofort gestakt werden. Entwickler bekamen besonders viele Token, während starke Nutzer sechsstellige Mengen erhielten.

Im Gegensatz zu vielen neueren Projekten begann $SKR mit einer eher niedrigen Bewertung. Dadurch waren anfangs weniger schnelle Verkäufe zu beobachten.

Kursverlauf von Seeker SKR seit dem Start. Quelle: CoinGecko Darum ist SKR-Kurs so stark gestiegen

Mehrere Gründe sorgten dafür, dass $SKR in den ersten zwei Handelstagen so stark anstieg. Viele Token wurden direkt zum Start gestaket. Das Staking-Modell von Solana Mobile belohnt Halter dafür, ihre Token früh zu sperren. So gab es zum Start weniger verfügbare Token und der Kurs konnte schneller steigen.

Auch die anfänglichen Staking-Belohnungen von fast 24 Prozent APY lockten viele Nutzer an. Diese Belohnungen stammen aus der Token-Inflation, also nicht aus echten Einnahmen. Deshalb profitieren besonders die frühen Beteiligten, während viele vom schnellen Verkauf absehen.

Seeker lockt beim Staking von SKR mit fast 24 Prozent APY. Quelle: Solana Mobile

Zudem haben schnelle Exchange-Listings und ein hohes Handelsvolumen für eine rasche Preisfindung gesorgt. Täglich wurden in der Spitze mehr als 140 Mio. USD gehandelt – viel, verglichen mit der Marktkapitalisierung zum Start.Größere Börsen wie Coinbase und Kraken haben den Token gelistet, obwohl die Marktkap nur knapp 200 Mio. USD beträgt.

Diese Faktoren führten in den ersten Tagen zu einem kurzfristigen Angebotsengpass.

Allerdings basiert die starke Nachfrage zu Beginn vor allem auf Airdrop-Effekten, Staking-Prämien und niedriger Liquidität, weniger auf dauerhaften Einnahmen oder echter Nutzung.

Kommen mehr Token in Umlauf und sinkt die Inflation, könnten neue Preisschwankungen auftreten.

Mit Seeker wagt Solana den bisher größten Versuch, Hardware direkt mit tokenbasierten Anreizen zu verknüpfen.

Ob dieses Modell mehr Nutzer als nur die frühen Fans anspricht, ist aber noch offen.
BeInCrypto DE
·
--
Späteinsteiger will sich EU-Kryptoregulierung vor Deadline sichernBinance macht still und leise wichtige Schritte in einer Ecke Europas, die die Krypto-Landschaft auf dem ganzen Kontinent verändern könnte. Binance startet spät in Griechenland – doch die Ziele sind groß Das Magazin Fortune berichtete, dass Binance offiziell die EU-weite MiCA-Lizenz über die neu gegründete griechische Tochterfirma Binary Greece beantragt hat. Mit diesem Schritt will Binance die vollständige Einhaltung des Markets in Crypto-Assets (MiCA) Rahmens vor der wichtigen Frist am ersten Juli 2026 erreichen. Ab diesem Datum dürfen Plattformen ohne Lizenz keine Nutzer in der EU und im EWR mehr bedienen oder müssen mit Beschränkungen rechnen. „Krypto-Dienstleister, die ihre Angebote vor dem dreißigsten Dezember 2024 nach geltendem Recht bereitgestellt haben, dürfen dies bis zum ersten Juli 2026 oder bis zur Erteilung oder Ablehnung einer Genehmigung nach Artikel 63 weiterhin tun, je nachdem, was früher eintritt”, so die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde. Die Entscheidung, den Antrag in Griechenland und nicht in üblichen Krypto-Hochburgen wie Malta oder Luxemburg zu stellen, ist ein überraschender strategischer Schritt. Mit einem eingetragenen Kapital von 25.000 EUR (fast 30.000 USD) und als Aktiengesellschaft mit nur einem Anteilseigner zeigt Binary Greece, dass Binance langfristig in Europa Fuß fassen will. Die griechischen Behörden sind zwar nicht für schnelle Lizenzvergaben bekannt, bieten aber dennoch einen potenziell schnellen Genehmigungsweg und ein weniger überfülltes regulatorisches Umfeld. Dadurch wird das Land zu einem aufstrebenden Hotspot für Krypto-Aktivitäten. MiCA, das seit 2023 gilt, sorgt für einheitliche Krypto-Regeln in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie im EWR. Insgesamt leben dort rund 450 Millionen Menschen. Wer in einem Mitgliedsstaat eine Lizenz erhält, kann seine Dienste überall in der EU anbieten. So entfallen nationale Einzelanmeldungen und der Aufwand für die Einhaltung der Regeln sinkt. Für Binance würde die MiCA-Genehmigung den Weg für europaweite Geschäfte ebnen – von Handel bis Verwahrung und stabilen Token-Angeboten. So könnten zudem frühere Untersuchungen in Ländern wie Frankreich adressiert werden. Binance im MiCA-Wettlauf: Schafft es die Krypto-Börse, den Anschluss zu halten? Mehrere andere große Börsen haben bereits eine MiCA- oder vergleichbare CASP-Lizenz erhalten, darunter: Kraken über Irland Coinbase über Luxemburg Bybit EU über Österreich OKX in Malta Crypto.com, Bitpanda und Gemini. Mit diesen Lizenzen können die Unternehmen fast überall in der EU operieren und sichern sich Vorteile im geregelten Markt. Binance kommt zwar später, nutzt aber seine Größe und Erfahrung, um schnell aufzuholen. Dadurch könnte das Unternehmen wieder Marktanteile in Europa gewinnen. Vorherige Einschränkungen hatten das Wachstum dort gebremst. Die griechische Tochtergesellschaft wurde für unbegrenzte Dauer gegründet. Das zeigt: Binance bleibt langfristig in Europa und plant keine kurzfristige Lösung. Die Frist im Juli 2026 macht Druck auf Binance und andere internationale Anbieter. Um Dienste wie diese anzubieten, ist vollständige MiCA-Konformität Pflicht: Ausgabe von stabilen Token Börsenhandel und Verwahrung im ganzen Verbund. Bemerkenswert ist zudem, dass einzelne EU-Staaten wie Frankreich, Italien und Österreich Bedenken am MiCA-Passsystem angemeldet haben. Sie schlagen mehr zentrale Kontrolle durch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) vor. Eine Änderung am Regelwerk jetzt würde allerdings große Unsicherheit bringen. Ein mögliches Ja für Binance bedeutet nicht automatisch einen besonderen Vorteil, da auch andere große Anbieter MiCA-Genehmigungen haben. Dennoch beseitigt der Schritt einen zentralen Unsicherheitsfaktor, stärkt das Ansehen und ermöglicht günstigeres Wachstum in ganz Europa. Mit Binary Greece setzt Binance also bewusst auf den EU-Markt und auf die neue, aufstrebende griechische Krypto-Community.

Späteinsteiger will sich EU-Kryptoregulierung vor Deadline sichern

Binance macht still und leise wichtige Schritte in einer Ecke Europas, die die Krypto-Landschaft auf dem ganzen Kontinent verändern könnte.

Binance startet spät in Griechenland – doch die Ziele sind groß

Das Magazin Fortune berichtete, dass Binance offiziell die EU-weite MiCA-Lizenz über die neu gegründete griechische Tochterfirma Binary Greece beantragt hat.

Mit diesem Schritt will Binance die vollständige Einhaltung des Markets in Crypto-Assets (MiCA) Rahmens vor der wichtigen Frist am ersten Juli 2026 erreichen. Ab diesem Datum dürfen Plattformen ohne Lizenz keine Nutzer in der EU und im EWR mehr bedienen oder müssen mit Beschränkungen rechnen.

„Krypto-Dienstleister, die ihre Angebote vor dem dreißigsten Dezember 2024 nach geltendem Recht bereitgestellt haben, dürfen dies bis zum ersten Juli 2026 oder bis zur Erteilung oder Ablehnung einer Genehmigung nach Artikel 63 weiterhin tun, je nachdem, was früher eintritt”, so die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde.

Die Entscheidung, den Antrag in Griechenland und nicht in üblichen Krypto-Hochburgen wie Malta oder Luxemburg zu stellen, ist ein überraschender strategischer Schritt.

Mit einem eingetragenen Kapital von 25.000 EUR (fast 30.000 USD) und als Aktiengesellschaft mit nur einem Anteilseigner zeigt Binary Greece, dass Binance langfristig in Europa Fuß fassen will.

Die griechischen Behörden sind zwar nicht für schnelle Lizenzvergaben bekannt, bieten aber dennoch einen potenziell schnellen Genehmigungsweg und ein weniger überfülltes regulatorisches Umfeld. Dadurch wird das Land zu einem aufstrebenden Hotspot für Krypto-Aktivitäten.

MiCA, das seit 2023 gilt, sorgt für einheitliche Krypto-Regeln in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie im EWR. Insgesamt leben dort rund 450 Millionen Menschen.

Wer in einem Mitgliedsstaat eine Lizenz erhält, kann seine Dienste überall in der EU anbieten. So entfallen nationale Einzelanmeldungen und der Aufwand für die Einhaltung der Regeln sinkt.

Für Binance würde die MiCA-Genehmigung den Weg für europaweite Geschäfte ebnen – von Handel bis Verwahrung und stabilen Token-Angeboten. So könnten zudem frühere Untersuchungen in Ländern wie Frankreich adressiert werden.

Binance im MiCA-Wettlauf: Schafft es die Krypto-Börse, den Anschluss zu halten?

Mehrere andere große Börsen haben bereits eine MiCA- oder vergleichbare CASP-Lizenz erhalten, darunter:

Kraken über Irland

Coinbase über Luxemburg

Bybit EU über Österreich

OKX in Malta

Crypto.com, Bitpanda und Gemini.

Mit diesen Lizenzen können die Unternehmen fast überall in der EU operieren und sichern sich Vorteile im geregelten Markt.

Binance kommt zwar später, nutzt aber seine Größe und Erfahrung, um schnell aufzuholen. Dadurch könnte das Unternehmen wieder Marktanteile in Europa gewinnen. Vorherige Einschränkungen hatten das Wachstum dort gebremst.

Die griechische Tochtergesellschaft wurde für unbegrenzte Dauer gegründet. Das zeigt: Binance bleibt langfristig in Europa und plant keine kurzfristige Lösung.

Die Frist im Juli 2026 macht Druck auf Binance und andere internationale Anbieter. Um Dienste wie diese anzubieten, ist vollständige MiCA-Konformität Pflicht:

Ausgabe von stabilen Token

Börsenhandel und

Verwahrung im ganzen Verbund.

Bemerkenswert ist zudem, dass einzelne EU-Staaten wie Frankreich, Italien und Österreich Bedenken am MiCA-Passsystem angemeldet haben.

Sie schlagen mehr zentrale Kontrolle durch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) vor. Eine Änderung am Regelwerk jetzt würde allerdings große Unsicherheit bringen.

Ein mögliches Ja für Binance bedeutet nicht automatisch einen besonderen Vorteil, da auch andere große Anbieter MiCA-Genehmigungen haben. Dennoch beseitigt der Schritt einen zentralen Unsicherheitsfaktor, stärkt das Ansehen und ermöglicht günstigeres Wachstum in ganz Europa.

Mit Binary Greece setzt Binance also bewusst auf den EU-Markt und auf die neue, aufstrebende griechische Krypto-Community.
BeInCrypto DE
·
--
Ledger macht Krypto-Sicherheit zur Wall-Street-Goldgrube: 4-Mrd.-USD-Börsengang kommtLedger, ein französischer Anbieter für Krypto-Hardware-Wallets, plant laut Berichten einen Börsengang (IPO) in den USA. Damit würde Ledger zu einer wachsenden Gruppe von Krypto-Unternehmen gehören, die in den USA an die Börse gehen wollen. Grund dafür ist unter anderem ein günstiges Umfeld durch die Regulierungsbehörden. Ledger plant möglichen Börsengang in den USA Laut der Financial Times hat Ledger die Investmentbanken Goldman Sachs, Jefferies und Barclays beauftragt, eine mögliche Börsennotierung zu prüfen. Dadurch könnte Ledger mit mehr als 4 Mrd. USD bewertet werden. Das wäre ein großer Sprung, denn 2023 lag Ledgers Bewertung nach einer Finanzierungsrunde mit Investoren wie True Global Ventures und 10T Holdings noch bei 1,5 Mrd. USD. Die FT berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Quellen, dass der Börsengang schon in diesem Jahr erfolgen könnte. Diese Pläne können sich jedoch noch ändern. BeInCrypto hat Ledger ebenfalls kontaktiert, aber das Unternehmen wollte keinen Kommentar dazu abgeben. Ledger hat schon früher Interesse gezeigt, an die US-Kapitalmärkte zu gehen. Im November 2025 sagte Geschäftsführer Pascal Gauthier, dass das Unternehmen verschiedene Möglichkeiten prüft. Dazu zählt ein Börsengang in New York oder eine private Finanzierungsrunde. „Das Geld für Krypto liegt heute in New York, sonst nirgends auf der Welt, und ganz sicher nicht in Europa“, sagte er. Die geplante Börsennotierung kommt zu einer Zeit, in der Ledger ein starkes Umsatzwachstum erlebt. Gauthier gab an, dass Ledgers Erlöse bis November 2025 im dreistelligen Millionenbereich lagen. Diese Entwicklung ist vermutlich auf den Anstieg von Krypto-Hacks zurückzuführen. Immer mehr Krypto-Anleger wollen ihre Werte mit Hardware-Wallets schützen, da es immer häufiger zu Kriminalität im Krypto-Bereich kommt. Laut Schätzungen von Chainalysis könnten Krypto-Betrug und betrügerische Aktivitäten im Jahr 2025 für Verluste von mehr als 17 Mrd. USD gesorgt haben. Die Ankündigung stößt dennoch auf Kritik, etwa beim Krypto-Ermittler ZachXBT. Er macht sich Sorgen wegen Ledgers vergangenen Sicherheitsvorfällen und Problemen mit Produkten. „Ledger, eine französische Sicherheitsfirma, wurde mehrmals gehackt. Dadurch sind private Kundendaten geleakt worden, was gezielte Diebstähle und Verluste in Millionenhöhe ermöglichte. Aktuelle Produkte haben große Mängel, wie zum Beispiel den Akku des Ledger Nano X. Nun plant Ledger nach der Ankündigung einer Gebühr für das klare Signieren, durch einen US-IPO noch mehr Geld herauszuholen“, schrieb er. Erst kürzlich berichtete BeInCrypto von einem Datendiebstahl, bei dem über einen externen Dienstleister (Global-e) Kundeninformationen offengelegt wurden. Auch 2020 hatte es schon ein Sicherheitsproblem bei Ledger gegeben, bei dem Kundendaten entwendet wurden. Inzwischen kommen Ledgers Pläne nur kurz nach BitGos Start als erstes großes Krypto-IPO im Jahr 2026. Die Firma für Krypto-Verwahrung ist am 22. Januar an der New Yorker Börse gestartet und hat ihre Aktien für 18 USD angeboten. Die Aktie startete 24,6 Prozent höher bei 22,43 USD, wodurch BitGo rund 2,2 Mrd. USD wert war. Zuvor gab es schon mehrere Krypto-Börsengänge im Jahr 2025, etwa von Circle, Figure Technology, Gemini und Bullish. Auch Grayscale und Kraken haben IPOs beantragt.

Ledger macht Krypto-Sicherheit zur Wall-Street-Goldgrube: 4-Mrd.-USD-Börsengang kommt

Ledger, ein französischer Anbieter für Krypto-Hardware-Wallets, plant laut Berichten einen Börsengang (IPO) in den USA.

Damit würde Ledger zu einer wachsenden Gruppe von Krypto-Unternehmen gehören, die in den USA an die Börse gehen wollen. Grund dafür ist unter anderem ein günstiges Umfeld durch die Regulierungsbehörden.

Ledger plant möglichen Börsengang in den USA

Laut der Financial Times hat Ledger die Investmentbanken Goldman Sachs, Jefferies und Barclays beauftragt, eine mögliche Börsennotierung zu prüfen. Dadurch könnte Ledger mit mehr als 4 Mrd. USD bewertet werden.

Das wäre ein großer Sprung, denn 2023 lag Ledgers Bewertung nach einer Finanzierungsrunde mit Investoren wie True Global Ventures und 10T Holdings noch bei 1,5 Mrd. USD. Die FT berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Quellen, dass der Börsengang schon in diesem Jahr erfolgen könnte.

Diese Pläne können sich jedoch noch ändern. BeInCrypto hat Ledger ebenfalls kontaktiert, aber das Unternehmen wollte keinen Kommentar dazu abgeben.

Ledger hat schon früher Interesse gezeigt, an die US-Kapitalmärkte zu gehen. Im November 2025 sagte Geschäftsführer Pascal Gauthier, dass das Unternehmen verschiedene Möglichkeiten prüft. Dazu zählt ein Börsengang in New York oder eine private Finanzierungsrunde.

„Das Geld für Krypto liegt heute in New York, sonst nirgends auf der Welt, und ganz sicher nicht in Europa“, sagte er.

Die geplante Börsennotierung kommt zu einer Zeit, in der Ledger ein starkes Umsatzwachstum erlebt. Gauthier gab an, dass Ledgers Erlöse bis November 2025 im dreistelligen Millionenbereich lagen.

Diese Entwicklung ist vermutlich auf den Anstieg von Krypto-Hacks zurückzuführen. Immer mehr Krypto-Anleger wollen ihre Werte mit Hardware-Wallets schützen, da es immer häufiger zu Kriminalität im Krypto-Bereich kommt.

Laut Schätzungen von Chainalysis könnten Krypto-Betrug und betrügerische Aktivitäten im Jahr 2025 für Verluste von mehr als 17 Mrd. USD gesorgt haben.

Die Ankündigung stößt dennoch auf Kritik, etwa beim Krypto-Ermittler ZachXBT. Er macht sich Sorgen wegen Ledgers vergangenen Sicherheitsvorfällen und Problemen mit Produkten.

„Ledger, eine französische Sicherheitsfirma, wurde mehrmals gehackt. Dadurch sind private Kundendaten geleakt worden, was gezielte Diebstähle und Verluste in Millionenhöhe ermöglichte. Aktuelle Produkte haben große Mängel, wie zum Beispiel den Akku des Ledger Nano X. Nun plant Ledger nach der Ankündigung einer Gebühr für das klare Signieren, durch einen US-IPO noch mehr Geld herauszuholen“, schrieb er.

Erst kürzlich berichtete BeInCrypto von einem Datendiebstahl, bei dem über einen externen Dienstleister (Global-e) Kundeninformationen offengelegt wurden. Auch 2020 hatte es schon ein Sicherheitsproblem bei Ledger gegeben, bei dem Kundendaten entwendet wurden.

Inzwischen kommen Ledgers Pläne nur kurz nach BitGos Start als erstes großes Krypto-IPO im Jahr 2026. Die Firma für Krypto-Verwahrung ist am 22. Januar an der New Yorker Börse gestartet und hat ihre Aktien für 18 USD angeboten.

Die Aktie startete 24,6 Prozent höher bei 22,43 USD, wodurch BitGo rund 2,2 Mrd. USD wert war. Zuvor gab es schon mehrere Krypto-Börsengänge im Jahr 2025, etwa von Circle, Figure Technology, Gemini und Bullish. Auch Grayscale und Kraken haben IPOs beantragt.
BeInCrypto DE
·
--
Bärisch abgelehnt: Fällt der XRP Kurs auf ein neues Tief?Ripple-Prognose für Samstag, 24. Januar 2026: Der XRP Kurs stößt auf bärische Ablehnung. Setzt er die Korrekturphase fort? Der Ripple Kurs scheint die Korrekturphase in die nächste Runde zu bringen. Fällt der Ripple Preis auf ein neues Tief? Bitcoin Kursprognose als YouTube Video! Der XRP Kurs wurde am 200-Tage-EMA bärisch abgewiesen Im Tageschart liegt weiterhin ein Death Cross der EMAs vor, wodurch der Trend kurz- bis mittelfristig bärisch bestätigt bleibt. Zudem sind auch die MACD Linien bärisch überkreuzt, wobei das Histogramm des MACDs seit gestern bullisch höher tickt. Der RSI bewegt sich dabei im neutralen Bereich. Im Tageschart zeigt sich zudem, dass der Kurs am 200-Tage-EMA und am 0,382 Fib Niveau zwischen rund 2,29 USD und 2,376 USD bärisch abgewiesen wurde. Anschließend ist der Kurs sogar deutlich unter den 50-Tage-EMA bei rund 2,04 USD gefallen. Damit wartet am letzten Tief bei rund 1,77 USD die nächste Unterstützung auf Ripple. XRP Preis Chart von Tradingview Im 4H-Chart haben die EMAs ein Death Cross geformt Im 4-Stunden-Chart haben die EMAs ein Death Cross ausgebildet, wodurch der kurzfristige Trend bärisch bestätigt ist. Demgegenüber sind die MACD Linien bullisch gekreuzt, während das MACD Histogramm einen Aufwärtstrend aufweist. Der RSI bewegt sich derweil im neutralen Bereich und liefert keine klaren Impulse. XRP Preis Chart von Tradingview Der XRP Kurs wurde vorletzte Woche am 0,382 Fib Widerstand bei rund 2,38 USD bärisch abgewiesen Auf der Oberseite trifft der Ripple Kurs derzeit sowohl am 50-Wochen-EMA bei etwa 2,256 USD als auch am 0,382 Fibonacci Level bei rund 2,376 USD auf wichtige Widerstände. Ein Ausbruch über diese Zone würde einen bullischen Durchbruch aus dem parallelen Abwärtskanal bedeuten. Stattdessen wurde Ripple aber vorletzte Woche am 0,382 Fib Widerstand bei rund 2,38 USD bärisch abgewiesen. Die Indikatoren zeigen sich dabei aber noch bullisch im Wochenchart. So tickt das Histogramm des MACDs seit vielen Wochen bullisch höher, womit sich die MACD Linien bald bullisch kreuzen könnten. Darüber hinaus weisen die EMAs weiterhin ein Golden Crossover auf, wodurch der mittelfristige Aufwärtstrend bestätigt bleibt. Der RSI verharrt hingegen im neutralen Bereich und liefert keine klaren Impulse. Um die laufende Korrekturphase endgültig abzuschließen, muss Ripple das Golden Ratio Niveau bei rund 2,9 USD nachhaltig überwinden. Davon ist Ripple derzeit noch weit entfernt. XRP Preis Chart von Tradingview Im Monatschart zeigen sich die Indikatoren eindeutig bärisch Zum Jahresbeginn konnte der Ripple Kurs zunächst steigen. Nachdem XRP die Golden Ratio Unterstützung bei rund 1,55 USD erreicht hatte, konnte der Preis bereits um etwa 53 % zulegen. Jedoch wurde XRP anschließend am 0382 Fib Widerstand bei rund 2,37 USD bärisch abgewiesen. Zudem haben sich die MACD Linien im Monatschart bärisch gekreuzt und das Histogramm des MACDs tickt seit einigen Monaten bärisch tiefer. Der RSI nimmt dabei eine neutrale Position ein und gibt keine eindeutigen Signale. Bis jetzt ist die Monatsskerze noch grün. Doch wenn der Kurs weiterfällt, könnte er zur Unterstützungszone zwischen rund 1,34 USD und 1,57 USD zurückkehren. XRP Preis Chart von Tradingview Gegen Bitcoin befindet sich der XRP Kurs an der 50-Monate-EMA Unterstützung Gegenüber Bitcoin hält sich der Ripple Kurs erfolgreich über der 50-Monate-EMA Unterstützung bei etwa 0,0000207 BTC. Auf der Oberseite wartet nun im Bereich zwischen 0,0000288 BTC und 0,0000297 BTC der nächste markante Widerstand. In diesem Bereich befindet liegt zudem das entscheidende Golden Ratio Niveau, dessen Durchbruch erforderlich wäre, um die übergeordnete Abwärtsbewegung zu beenden. Sollte Ripple hingegen die Unterstützung am 50-MonatseEMA bärisch brechen, liegt die nächste bedeutende Unterstützung am Golden Ratio Level bei rund 0,000017 BTC. Im Monatschart senden die Indikatoren derzeit überwiegend bärische Signale. Das MACD Histogramm zeigt einen ausgeprägten Abwärtstrend, während die MACD Linien kurz davorstehen, sich bärisch zu kreuzen. Der RSI verharrt dabei im neutralen Bereich und liefert keine klaren Richtungsimpulse. Nichtsdestoweniger konnte sich XRP seit 13 Monaten erfolgreich über der 50-Monate-EMA Unterstützung halten. XRP Preis Chart von Tradingview Ripple (XRP) wird unter anderem auf diesen Krypto-Börsen gehandelt: Coinbase Bitget Bybit Binance Kraken KuCoin OKX Crypto.com Hier geht es zur letzten Ripple Kursprognose vom 08. Januar 2026. Siehe die vollständige XRP-Kursprognose für 2025 hier.

Bärisch abgelehnt: Fällt der XRP Kurs auf ein neues Tief?

Ripple-Prognose für Samstag, 24. Januar 2026: Der XRP Kurs stößt auf bärische Ablehnung. Setzt er die Korrekturphase fort?

Der Ripple Kurs scheint die Korrekturphase in die nächste Runde zu bringen. Fällt der Ripple Preis auf ein neues Tief?

Bitcoin Kursprognose als YouTube Video!

Der XRP Kurs wurde am 200-Tage-EMA bärisch abgewiesen

Im Tageschart liegt weiterhin ein Death Cross der EMAs vor, wodurch der Trend kurz- bis mittelfristig bärisch bestätigt bleibt. Zudem sind auch die MACD Linien bärisch überkreuzt, wobei das Histogramm des MACDs seit gestern bullisch höher tickt.

Der RSI bewegt sich dabei im neutralen Bereich. Im Tageschart zeigt sich zudem, dass der Kurs am 200-Tage-EMA und am 0,382 Fib Niveau zwischen rund 2,29 USD und 2,376 USD bärisch abgewiesen wurde.

Anschließend ist der Kurs sogar deutlich unter den 50-Tage-EMA bei rund 2,04 USD gefallen. Damit wartet am letzten Tief bei rund 1,77 USD die nächste Unterstützung auf Ripple.

XRP Preis Chart von Tradingview Im 4H-Chart haben die EMAs ein Death Cross geformt

Im 4-Stunden-Chart haben die EMAs ein Death Cross ausgebildet, wodurch der kurzfristige Trend bärisch bestätigt ist. Demgegenüber sind die MACD Linien bullisch gekreuzt, während das MACD Histogramm einen Aufwärtstrend aufweist.

Der RSI bewegt sich derweil im neutralen Bereich und liefert keine klaren Impulse.

XRP Preis Chart von Tradingview Der XRP Kurs wurde vorletzte Woche am 0,382 Fib Widerstand bei rund 2,38 USD bärisch abgewiesen

Auf der Oberseite trifft der Ripple Kurs derzeit sowohl am 50-Wochen-EMA bei etwa 2,256 USD als auch am 0,382 Fibonacci Level bei rund 2,376 USD auf wichtige Widerstände. Ein Ausbruch über diese Zone würde einen bullischen Durchbruch aus dem parallelen Abwärtskanal bedeuten.

Stattdessen wurde Ripple aber vorletzte Woche am 0,382 Fib Widerstand bei rund 2,38 USD bärisch abgewiesen. Die Indikatoren zeigen sich dabei aber noch bullisch im Wochenchart.

So tickt das Histogramm des MACDs seit vielen Wochen bullisch höher, womit sich die MACD Linien bald bullisch kreuzen könnten. Darüber hinaus weisen die EMAs weiterhin ein Golden Crossover auf, wodurch der mittelfristige Aufwärtstrend bestätigt bleibt.

Der RSI verharrt hingegen im neutralen Bereich und liefert keine klaren Impulse. Um die laufende Korrekturphase endgültig abzuschließen, muss Ripple das Golden Ratio Niveau bei rund 2,9 USD nachhaltig überwinden.

Davon ist Ripple derzeit noch weit entfernt.

XRP Preis Chart von Tradingview Im Monatschart zeigen sich die Indikatoren eindeutig bärisch

Zum Jahresbeginn konnte der Ripple Kurs zunächst steigen. Nachdem XRP die Golden Ratio Unterstützung bei rund 1,55 USD erreicht hatte, konnte der Preis bereits um etwa 53 % zulegen.

Jedoch wurde XRP anschließend am 0382 Fib Widerstand bei rund 2,37 USD bärisch abgewiesen. Zudem haben sich die MACD Linien im Monatschart bärisch gekreuzt und das Histogramm des MACDs tickt seit einigen Monaten bärisch tiefer.

Der RSI nimmt dabei eine neutrale Position ein und gibt keine eindeutigen Signale. Bis jetzt ist die Monatsskerze noch grün.

Doch wenn der Kurs weiterfällt, könnte er zur Unterstützungszone zwischen rund 1,34 USD und 1,57 USD zurückkehren.

XRP Preis Chart von Tradingview Gegen Bitcoin befindet sich der XRP Kurs an der 50-Monate-EMA Unterstützung

Gegenüber Bitcoin hält sich der Ripple Kurs erfolgreich über der 50-Monate-EMA Unterstützung bei etwa 0,0000207 BTC. Auf der Oberseite wartet nun im Bereich zwischen 0,0000288 BTC und 0,0000297 BTC der nächste markante Widerstand.

In diesem Bereich befindet liegt zudem das entscheidende Golden Ratio Niveau, dessen Durchbruch erforderlich wäre, um die übergeordnete Abwärtsbewegung zu beenden. Sollte Ripple hingegen die Unterstützung am 50-MonatseEMA bärisch brechen, liegt die nächste bedeutende Unterstützung am Golden Ratio Level bei rund 0,000017 BTC.

Im Monatschart senden die Indikatoren derzeit überwiegend bärische Signale. Das MACD Histogramm zeigt einen ausgeprägten Abwärtstrend, während die MACD Linien kurz davorstehen, sich bärisch zu kreuzen.

Der RSI verharrt dabei im neutralen Bereich und liefert keine klaren Richtungsimpulse. Nichtsdestoweniger konnte sich XRP seit 13 Monaten erfolgreich über der 50-Monate-EMA Unterstützung halten.

XRP Preis Chart von Tradingview

Ripple (XRP) wird unter anderem auf diesen Krypto-Börsen gehandelt:

Coinbase

Bitget

Bybit

Binance

Kraken

KuCoin

OKX

Crypto.com

Hier geht es zur letzten Ripple Kursprognose vom 08. Januar 2026.

Siehe die vollständige XRP-Kursprognose für 2025 hier.
BeInCrypto DE
·
--
Ethereum-Wale kaufen 1 Mrd. USD nach 15-Prozent-Korrektur – steigt der Kurs jetzt wieder?Ethereum scheint sich nach einer starken Korrektur zu stabilisieren. ETH wird aktuell nahe 2.950 USD gehandelt, nachdem der Kurs zuvor um etwa 15,6 Prozent von seinen Januar-Hochs gefallen ist und bei einer wichtigen Unterstützung gedreht hat. Obwohl der Ethereum-Kurs auf den ersten Blick immer noch schwach aussieht (elf Prozent Rückgang in einer Woche), zeigen einige versteckte Signale, dass sich die Lage ändern könnte. Ein abgeschlossener bärischer Momentum-Reset, starke Käufe durch Wale und eine schnelle Erholung bei der Netzwerknutzung passieren gerade gleichzeitig. Zusammen werfen diese Signale eine wichtige Frage auf: Bereitet sich Ethereum auf eine stärkere Erholung vor, oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Reaktion? Kurs bricht ein: Handelsvolumen sinkt, während Wale einsteigen Die jüngste Schwäche von Ethereum kam nicht überraschend. Zwischen dem sechsten und vierzehnten Januar zeigte ETH eine bärische RSI-Divergenz (relative Stärke-Index) im Tages-Chart. Der Kurs erreichte ein höheres Hoch, aber der RSI, ein Indikator für die Stärke des Trends, machte ein tieferes Hoch. Das ist oft ein Zeichen für das Ende eines Trends. Dieses Signal zeigte seine Wirkung. Ethereum korrigierte etwa 15,6 Prozent und fiel in die Unterstützungszone bei 2.860 USD, bevor der Kurs sich stabilisierte. Was an der Unterstützung passierte, ist wichtig. Als die Kurse zwischen dem zwanzigsten und einundzwanzigsten Januar weiter sanken, bildete der On-Balance-Volume-Indikator (OBV) ein höheres Tief. Das bedeutet, dass der Verkaufsdruck nachließ und größere Käufer Coins aufnahmen, anstatt zu verkaufen. OBV zeigt, wie das Handelsvolumen fließt. Solche Abweichungen erscheinen oft nahe lokalen Tiefpunkten. Bullische ETH-Struktur: TradingView Wale scheinen auf diese Veränderung reagiert zu haben. In den letzten 24 Stunden ist die von Walen gehaltene Ethereum-Menge (ohne Börsen) von 103,73 Millionen ETH auf 104,08 Millionen ETH gestiegen. Das entspricht rund 350.000 ETH an einem Tag. ETH-Wale: Santiment Beim aktuellen ETH-Kurs hat diese Ansammlung einen Wert von etwas mehr als 1,03 Milliarden USD. Das zeigt, dass Wale nicht am Hochpunkt gekauft haben. Sie sind nach dem Momentum-Reset und einer Prüfung der großen Unterstützung eingestiegen. Für sie war die Korrektur ein Einstieg und kein Ausstieg. Dennoch könnte das nicht der einzige Grund für ihr Handeln sein. Ethereum ist wieder Nummer zwei bei täglichen einzigartigen Adressen – SEI überholt Nicht nur die technische Lage verbessert sich gerade. Am 23. Januar hat Ethereum laut BeInCrypto-Analysten wieder den zweiten Platz bei den Layer-1 DUA (tägliche einzigartige Adressen) hinter BNB erreicht. Zuvor hatte sich SEI (ebenfalls eine Layer-1-Chain) den zweiten Platz gesichert, weil durch Gaming dort gerade viel passiert. opBNB, das Layer-2 von BNB, liegt weiterhin noch höher. ETH erobert Platz zwei zurück: Dune Das ist wichtig, denn tägliche einzigartige Adressen zeigen die echte Nutzung des Netzwerks und nicht nur Spekulation auf den Kurs. Durch den Erfolg auf Chain bei den Adressen zeigt sich, dass auf Ethereum als Layer-1 wieder mehr los ist, auch wenn der Kurs noch unter den letzten Hochs bleibt. SEI war für Ethereum länger schon ein großer Konkurrent. Sei war vorher stärker als Ethereum: Dune Außerdem liegt Ethereum beim Wachstum der Adresszahlen weiterhin klar vor allen großen Layer-2-Ökosystemen. Diese Erholung zeigt sich inzwischen auch immer mehr in den sozialen Medien. Die Social Dominance von Ethereum ist seit gestern stark gestiegen: von etwa 0,37 Prozent auf 4,43 Prozent und kurzzeitig sogar fast 5,8 Prozent, bevor es wieder abkühlte. Oft sind lokale Hochpunkte bei der Social Dominance ein Vorzeichen für kurzfristige Kursanstiege bei ETH. Genau in diesem Zeitraum haben Wale ETH im Wert von über 1 Mrd. USD eingesammelt. Anstieg des Social Volumes: Santiment Zum Beispiel: Am 17. Januar gab es einen lokalen Anstieg bei der sozialen Dominanz. In den folgenden Sitzungen stieg der ETH-Kurs um 2,1 Prozent. Am 21. Januar folgte auf einen weiteren Anstieg innerhalb von 24 Stunden ein Plus von 3,4 Prozent. Das garantiert zwar keine Rallye. Dennoch zeigt es, dass eine stärkere Wahrnehmung im Netzwerk in der Vergangenheit oft kurzfristige Kursbewegungen ausgelöst hat. Die Rückkehr auf Platz zwei bei den täglichen einzigartigen Adressen auf der L1-Chain ist außerdem ein grundlegender Grund für das gestiegene Interesse. Diese Ethereum-Kursmarken sind jetzt entscheidend Von hier aus ist die Struktur von Ethereum gut sichtbar. Auf der Unterseite bleibt die Unterstützung bei 2.860 USD sehr wichtig. Diese Marke beendete den Rückgang von 15,6 Prozent und dort kauften große Investoren stark ein. Ein klarer Verlust dieser Zone würde die bullische Entwicklung schwächen und könnte den Kurs auf noch tiefere Unterstützungen führen. Auf der Oberseite muss ETH die Marke von 3.010 USD überwinden. Das sind nur etwa 2,6 Prozent über dem aktuellen Kurs. Gelingt ein deutlicher Anstieg, rückt das nächste Ziel bei 3.350 USD in den Fokus. Dieser Bereich hat den Kurs schon seit Mitte Januar begrenzt. Ethereum-Kursanalyse: TradingView Wenn dieses Level durchbrochen wird, könnte der Ethereum-Kurs als Nächstes die Marken bei 3.490 USD und 3.870 USD anvisieren. Sollte ETH aber die Unterstützung bei 2.860 USD nicht halten, richtet sich der Blick wieder auf 2.770 USD. Damit würde sich die Hoffnung auf eine Erholung zerschlagen.

Ethereum-Wale kaufen 1 Mrd. USD nach 15-Prozent-Korrektur – steigt der Kurs jetzt wieder?

Ethereum scheint sich nach einer starken Korrektur zu stabilisieren. ETH wird aktuell nahe 2.950 USD gehandelt, nachdem der Kurs zuvor um etwa 15,6 Prozent von seinen Januar-Hochs gefallen ist und bei einer wichtigen Unterstützung gedreht hat. Obwohl der Ethereum-Kurs auf den ersten Blick immer noch schwach aussieht (elf Prozent Rückgang in einer Woche), zeigen einige versteckte Signale, dass sich die Lage ändern könnte.

Ein abgeschlossener bärischer Momentum-Reset, starke Käufe durch Wale und eine schnelle Erholung bei der Netzwerknutzung passieren gerade gleichzeitig. Zusammen werfen diese Signale eine wichtige Frage auf: Bereitet sich Ethereum auf eine stärkere Erholung vor, oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Reaktion?

Kurs bricht ein: Handelsvolumen sinkt, während Wale einsteigen

Die jüngste Schwäche von Ethereum kam nicht überraschend. Zwischen dem sechsten und vierzehnten Januar zeigte ETH eine bärische RSI-Divergenz (relative Stärke-Index) im Tages-Chart. Der Kurs erreichte ein höheres Hoch, aber der RSI, ein Indikator für die Stärke des Trends, machte ein tieferes Hoch. Das ist oft ein Zeichen für das Ende eines Trends.

Dieses Signal zeigte seine Wirkung. Ethereum korrigierte etwa 15,6 Prozent und fiel in die Unterstützungszone bei 2.860 USD, bevor der Kurs sich stabilisierte.

Was an der Unterstützung passierte, ist wichtig.

Als die Kurse zwischen dem zwanzigsten und einundzwanzigsten Januar weiter sanken, bildete der On-Balance-Volume-Indikator (OBV) ein höheres Tief. Das bedeutet, dass der Verkaufsdruck nachließ und größere Käufer Coins aufnahmen, anstatt zu verkaufen. OBV zeigt, wie das Handelsvolumen fließt. Solche Abweichungen erscheinen oft nahe lokalen Tiefpunkten.

Bullische ETH-Struktur: TradingView

Wale scheinen auf diese Veränderung reagiert zu haben.

In den letzten 24 Stunden ist die von Walen gehaltene Ethereum-Menge (ohne Börsen) von 103,73 Millionen ETH auf 104,08 Millionen ETH gestiegen. Das entspricht rund 350.000 ETH an einem Tag.

ETH-Wale: Santiment

Beim aktuellen ETH-Kurs hat diese Ansammlung einen Wert von etwas mehr als 1,03 Milliarden USD.

Das zeigt, dass Wale nicht am Hochpunkt gekauft haben. Sie sind nach dem Momentum-Reset und einer Prüfung der großen Unterstützung eingestiegen. Für sie war die Korrektur ein Einstieg und kein Ausstieg. Dennoch könnte das nicht der einzige Grund für ihr Handeln sein.

Ethereum ist wieder Nummer zwei bei täglichen einzigartigen Adressen – SEI überholt

Nicht nur die technische Lage verbessert sich gerade.

Am 23. Januar hat Ethereum laut BeInCrypto-Analysten wieder den zweiten Platz bei den Layer-1 DUA (tägliche einzigartige Adressen) hinter BNB erreicht. Zuvor hatte sich SEI (ebenfalls eine Layer-1-Chain) den zweiten Platz gesichert, weil durch Gaming dort gerade viel passiert. opBNB, das Layer-2 von BNB, liegt weiterhin noch höher.

ETH erobert Platz zwei zurück: Dune

Das ist wichtig, denn tägliche einzigartige Adressen zeigen die echte Nutzung des Netzwerks und nicht nur Spekulation auf den Kurs. Durch den Erfolg auf Chain bei den Adressen zeigt sich, dass auf Ethereum als Layer-1 wieder mehr los ist, auch wenn der Kurs noch unter den letzten Hochs bleibt. SEI war für Ethereum länger schon ein großer Konkurrent.

Sei war vorher stärker als Ethereum: Dune

Außerdem liegt Ethereum beim Wachstum der Adresszahlen weiterhin klar vor allen großen Layer-2-Ökosystemen.

Diese Erholung zeigt sich inzwischen auch immer mehr in den sozialen Medien.

Die Social Dominance von Ethereum ist seit gestern stark gestiegen: von etwa 0,37 Prozent auf 4,43 Prozent und kurzzeitig sogar fast 5,8 Prozent, bevor es wieder abkühlte. Oft sind lokale Hochpunkte bei der Social Dominance ein Vorzeichen für kurzfristige Kursanstiege bei ETH. Genau in diesem Zeitraum haben Wale ETH im Wert von über 1 Mrd. USD eingesammelt.

Anstieg des Social Volumes: Santiment

Zum Beispiel:

Am 17. Januar gab es einen lokalen Anstieg bei der sozialen Dominanz. In den folgenden Sitzungen stieg der ETH-Kurs um 2,1 Prozent.

Am 21. Januar folgte auf einen weiteren Anstieg innerhalb von 24 Stunden ein Plus von 3,4 Prozent.

Das garantiert zwar keine Rallye. Dennoch zeigt es, dass eine stärkere Wahrnehmung im Netzwerk in der Vergangenheit oft kurzfristige Kursbewegungen ausgelöst hat. Die Rückkehr auf Platz zwei bei den täglichen einzigartigen Adressen auf der L1-Chain ist außerdem ein grundlegender Grund für das gestiegene Interesse.

Diese Ethereum-Kursmarken sind jetzt entscheidend

Von hier aus ist die Struktur von Ethereum gut sichtbar.

Auf der Unterseite bleibt die Unterstützung bei 2.860 USD sehr wichtig. Diese Marke beendete den Rückgang von 15,6 Prozent und dort kauften große Investoren stark ein. Ein klarer Verlust dieser Zone würde die bullische Entwicklung schwächen und könnte den Kurs auf noch tiefere Unterstützungen führen.

Auf der Oberseite muss ETH die Marke von 3.010 USD überwinden. Das sind nur etwa 2,6 Prozent über dem aktuellen Kurs. Gelingt ein deutlicher Anstieg, rückt das nächste Ziel bei 3.350 USD in den Fokus. Dieser Bereich hat den Kurs schon seit Mitte Januar begrenzt.

Ethereum-Kursanalyse: TradingView

Wenn dieses Level durchbrochen wird, könnte der Ethereum-Kurs als Nächstes die Marken bei 3.490 USD und 3.870 USD anvisieren. Sollte ETH aber die Unterstützung bei 2.860 USD nicht halten, richtet sich der Blick wieder auf 2.770 USD. Damit würde sich die Hoffnung auf eine Erholung zerschlagen.
BeInCrypto DE
·
--
Von schnellen Reaktionen zu klarer Strategie: So passen sich Trader an den 24/7-Markt an – Interv...Während die Kryptomärkte reifer werden, fragen sich immer mehr Trader: Wie kann ich aktiv handeln, wenn der Markt nie aufhört, ohne immer geistig präsent zu sein? Die Antwort darauf ist immer öfter nicht bessere Vorhersagen oder schnellere Reaktionen, sondern das Strategie-Trading. Hier folgt die Ausführung klaren Regeln und nicht spontanen Entscheidungen. Auf vielen Plattformen zeigt sich dieser Wandel durch Trading-Bots, die Strategien in gleichbleibende Ausführung umsetzen. In einem aktuellen Gespräch mit BeInCrypto erzählt Federico Variola, CEO von Phemex, wie diese Entwicklungen die Herangehensweise von Tradern an die Ausführung verändern. Er erklärt auch, warum strategie-basierte Tools, darunter Trading-Bots, immer öfter genutzt werden, um Ordnung in die dauerhaften Märkte zu bringen. BeInCrypto: Kryptomärkte machen nie Pause. Welche grundlegende Realität übersehen Trader oft, und wie wirkt sich das mit der Zeit auf ihr Verhalten aus? Federico Variola: Viele Trader unterschätzen, wie hart ein 24/7-Markt für menschliche Entscheidungsfindung ist. Es gibt im Kryptomarkt keine Öffnungszeiten, keinen Neuanfang. Menschen hingegen werden müde, sind abgelenkt und werden emotional. Diese Lücke spielt eine große Rolle. Die meisten versuchen, das mit mehr Einsatz zu lösen: Sie schauen länger hin, reagieren schneller und glauben, Disziplin sei einfach Anstrengung. Doch das hält nicht lange: Müdigkeit setzt ein, Gefühle kommen ins Spiel und das Trading wird reaktiv. Es geht weniger um Erfahrung als um Struktur. Menschen versuchen, einen Markt manuell zu steuern, der nie stoppt. Deshalb ist es wichtig, Entscheidung und Ausführung zu trennen. Du legst einmal Regeln fest und überlässt die Ausführung diesen Regeln, statt immer perfekte Entscheidungen zu fordern. Das ist die Idee hinter Tools wie Trading-Bots: Sie sollen den Einfluss von Gefühlen verringern. Trader, die diesen Wechsel akzeptieren, jagen nicht mehr jedem Kurs nach, sondern achten auf den Ablauf und Wiederholbarkeit. Das macht es erst möglich, weiterzumachen, ohne auszubrennen. BeInCrypto: Wann war dir klar, dass die Grenzen des manuellen Tradings im Krypto strukturell sind und nicht nur mit Können zu tun haben? Federico Variola: Wenn man viel Zeit damit verbringt, das Verhalten der Nutzer zu beobachten, erkennt man klare Muster. Mit der Zeit treten bei allen ähnlich Probleme auf: Anfänger tun sich schwer, erfahrene Trader brennen aus. Die Symptome sind unterschiedlich, aber die Ergebnisse am Ende oft gleich. Aus der Sicht der Nutzer ist das ein starkes Zeichen. Wenn viele dieselben Herausforderungen haben, obwohl sie die Risiken und Abläufe verstehen, liegt die Grenze nicht beim Können. Wir haben oft gesehen, dass Trader nicht wegen fehlender Ideen scheitern, sondern weil in Stress-Situationen die Ausführung zusammenbricht. Sie wissen, was zu tun ist, können es aber nicht dauerhaft umsetzen. Dieser Unterschied zwischen Plan und Umsetzung sorgt für Frust. Darum setzen wir auf Tools, die Beständigkeit unterstützen. Nachhaltiges Handeln bedeutet, die verschiedenen Phasen eines Traders zu begleiten – vom Weg weg vom manuellen Trading bis zur systematischen Ausführung im größeren Stil. Strategie-Trading bringt dort Struktur hinein, wo Menschen oft Schwierigkeiten haben. Nutzer bekommen einen Rahmen, in dem sie wachsen können. BeInCrypto: Beim Krypto-Trading geht es noch oft um Vorhersagen und Timing. Wo verwechseln Trader das Vorhersagen des Marktes mit dem Ausführen einer Strategie und wie zeigt sich dieser Fehler? Federico Variola: Viele denken, eine Meinung zum Markt zu haben, sei schon eine Strategie. Wer den nächsten Kurs vorhersehen kann, glaubt, der Rest läuft von allein. Das ist aber selten so. Das Problem entsteht, wenn der Markt sich gegen einen dreht. Stopps werden verschoben, Positionen aus dem Bauch heraus ergänzt oder der ursprüngliche Plan wird ganz verworfen. Der eigentliche Fehler ist das Fehlen von Struktur. Eine Strategie legt fest, was nach einer Einschätzung passiert. Bei Bot-Strategien ist diese Struktur schon eingebaut. Ein Grid-Bot sagt nicht den Kurs voraus, sondern folgt festen Regeln, wenn sich der Kurs bewegt. DCA- oder Martingale-Bots nutzen ähnliche Abläufe beim Einstieg und Positions-Aufbau. Die Strategie ist dann keine Meinung, sondern das System selbst. Wer ständig auf Vorhersagen setzt, erlebt viele Gefühlsachterbahnen. Wer strategiebasiert handelt, kann die Ergebnisse besser bewerten und fragen, ob das System passt, statt zu zweifeln, ob Emotionen im Weg standen. Darum sind Börsen wichtig, die Bots anbieten. Sie nehmen Tradern das Denken nicht ab, helfen aber dabei, auch bei schnellen Bewegungen am Plan festzuhalten. BeInCrypto: Wenn du siehst, wie Trader sich entwickeln: Wo helfen strukturierte Tools wie Bots tatsächlich, und wo können sie Entscheidungen nicht ersetzen? Bots helfen vor allem bei der Beständigkeit, besonders am Anfang einer Trading-Karriere. Viele neue Trader tun sich mit der Ausführung schwer. Copy-Trading ist oft ihr erster Schritt in die Strategie. So können sie teilnehmen, ohne jede Entscheidung selbst zu treffen und lernen, wie disziplinierte Ausführung aussieht. Mit mehr Erfahrung werden Tools wie Grid-Bots wichtiger. Ein Grid arbeitet in einer festgelegten Spanne und kauft sowie verkauft systematisch bei Kursbewegungen, was gerade in Seitwärtsphasen nützlich ist. Auf Phemex nutzen Trader Grid-Bots sowohl für Spot- als auch für Futures-Handel, um nicht jeder Kursbewegung nachrennen zu müssen, sondern dauernd nach Regeln zu handeln. Strategien wie DCA- oder Martingale-Bots bringen auch beim Positionsaufbau Struktur ins Trading. Überall hier gilt: Die Ausführung bleibt stabil, auch wenn der Markt es nicht ist. Wichtig sind Bildung und eine einfache Einrichtung. Wir haben uns bewusst in die Lage von Tradern auf verschiedenen Stufen versetzt und Anleitungen sowie Artikel erstellt, die erklären, wie die Strategien funktionieren. Auch beim Einrichten achten wir auf Einfachheit: Mit einem Klick Bots zu starten oder KI-Parameter zu nutzen, senkt die Hürde und gibt trotzdem die Kontrolle nicht aus der Hand. BeInCrypto: Ihr seht Bots als Einstieg ins Strategie-Trading, nicht als Profi-Tool. Welche Annahmen zu Trader-Verhalten stellt das auf den Kopf? Federico Variola: „Damit hinterfragen wir die Annahme, dass Trader erst durch Chaos gehen müssen, bevor Struktur sinnvoll ist. Viele glauben, man muss schon lange manuell handeln, Fehler machen, Bauchgefühl aufbauen und erst dann auf strukturierte Tools umsteigen. Wir sehen oft, dass das mehr schadet als hilft. Gerade am Anfang erleben Trader die schwierigsten Seiten des Marktes gleichzeitig: Schwankungen, Unsicherheit und eigene Gefühle. Ohne Struktur übertraden sie meist, reagieren auf Nebengeräusche oder ändern zu schnell die Richtung. Diese Gewohnheiten bilden sich sehr früh und sind später schwer zu ändern. Wenn Bots von Anfang an eingesetzt werden, bekommt man sofort ein Gefühl für disziplinierte Ausführung. Ob man eine Strategie kopiert, ein simples Grid nutzt oder eine DCA-Variante auswählt – entscheidend ist: Die Ausführung folgt Regeln und nicht dem Impuls. Bei Phemex haben wir Strategie-Tools genau dafür entwickelt. Manche starten mit Copy-Trading, um Strategien kennenzulernen. Andere legen gleich los und richten einen Bot mit fertigen Parametern ein. Erfahrenere passen alles an oder kombinieren mehrere Tools. Wichtig ist – Struktur kommt früh, und mehr Komplexität erst, wenn die Nutzer bereit dafür sind. Wenn du es so machst, denken Menschen nicht, dass Strategie-Trading nur etwas für Experten ist. Es wird ein natürlicher Teil beim Lernen. Mit der Zeit entstehen so meist Trader, die ruhiger und beständiger handeln. BeInCrypto: Das Trading Bot Carnival von Phemex zeigt, wie Trading-Bots einen praktischen Einstieg in Strategie-Trading bieten. Welche Probleme oder Verhaltensweisen wolltet ihr ändern, als ihr diese Kampagne gestartet habt? Federico Variola: „Von der Nutzerseite führt das meistens zu Ermüdung statt zu echten Fortschritten. Viele handeln öfter, aber wissen nicht wirklich, warum. Sie investieren Zeit und Aufmerksamkeit, fühlen sich aber trotzdem nicht sicherer oder beständiger. Mit der Zeit werden sie dadurch frustriert. Bei Phemex sehen wir das bei sehr unterschiedlichen Nutzern. Einige sind neu und fühlen sich vom Futures-Markt überfordert. Andere sind schon erfahren, aber sehr stark im Trading aktiv und ändern dauernd ihre Positionen, ohne einen festen Plan zu haben. Und weil wir als Exchange die Nutzer in den Mittelpunkt stellen, sehen wir es als unsere Aufgabe, Tradern die Werkzeuge zu geben, die sie für bewusstes Handeln brauchen. Strategie-basiertes Trading hilft beiden Gruppen. Damit können sie das Tempo rausnehmen, eigene Regeln aufstellen und müssen nicht immer spontan reagieren. Es geht nicht darum, den Leuten zu sagen, was sie tun sollen. Im Gegenteil, wir helfen ihnen so, auf eine Art und Weise zu traden, die sie auch länger durchhalten können, selbst wenn der Markt sie ständig zu schnellen Reaktionen drängt.” BeInCrypto: Futures-Trading läuft oft auf viele Wechsel hinaus. Was denkst du, wie hilft ein fester Ablauf dabei, Trader über mehrere Marktphasen hinweg zu motivieren? Federico Variola: „Viele schnelle Wechsel im Futures-Markt kommen davon, dass man laufend auf alles reagieren will. Die Märkte bewegen sich schnell und wer immer die Richtung erraten will, handelt oft zu häufig und wird erschöpft. Ein fester Ablauf ist eine Alternative. Grid-Trading zum Beispiel ersetzt ständige Vorhersagen durch eine festgelegte Handelsspanne und klare Kauf- und Verkaufsgrenzen. So können Trader kleine Kursbewegungen automatisch nutzen, statt immer die Richtung zu jagen. Im Futures-Markt kann das neutral, bullisch oder bärisch sein, aber die Regeln bleiben gleich. Mit so einer Struktur bleiben Trader länger dabei, selbst wenn es am Markt unruhig ist. Sie müssen nicht auf jede kleine Bewegung eingehen, sondern folgen ihrem Plan. Bei Phemex sehen wir: Wenn Trader einen festen Ablauf haben, bleiben sie länger am Markt, statt nur auf ihr Gefühl zu setzen.” Phemex veranstaltet gerade das Trading Bot Carnival und will so immer mehr Trader für Trading-Bots begeistern. Der Gewinntopf liegt bei insgesamt 260.000 USDT. Neue Nutzer können bis zu 100 USDT gewinnen, wenn sie mitmachen. Alle Infos zur Aktion gibt es hier.

Von schnellen Reaktionen zu klarer Strategie: So passen sich Trader an den 24/7-Markt an – Interv...

Während die Kryptomärkte reifer werden, fragen sich immer mehr Trader: Wie kann ich aktiv handeln, wenn der Markt nie aufhört, ohne immer geistig präsent zu sein? Die Antwort darauf ist immer öfter nicht bessere Vorhersagen oder schnellere Reaktionen, sondern das Strategie-Trading. Hier folgt die Ausführung klaren Regeln und nicht spontanen Entscheidungen. Auf vielen Plattformen zeigt sich dieser Wandel durch Trading-Bots, die Strategien in gleichbleibende Ausführung umsetzen.

In einem aktuellen Gespräch mit BeInCrypto erzählt Federico Variola, CEO von Phemex, wie diese Entwicklungen die Herangehensweise von Tradern an die Ausführung verändern. Er erklärt auch, warum strategie-basierte Tools, darunter Trading-Bots, immer öfter genutzt werden, um Ordnung in die dauerhaften Märkte zu bringen.

BeInCrypto: Kryptomärkte machen nie Pause. Welche grundlegende Realität übersehen Trader oft, und wie wirkt sich das mit der Zeit auf ihr Verhalten aus?

Federico Variola: Viele Trader unterschätzen, wie hart ein 24/7-Markt für menschliche Entscheidungsfindung ist. Es gibt im Kryptomarkt keine Öffnungszeiten, keinen Neuanfang. Menschen hingegen werden müde, sind abgelenkt und werden emotional. Diese Lücke spielt eine große Rolle.

Die meisten versuchen, das mit mehr Einsatz zu lösen: Sie schauen länger hin, reagieren schneller und glauben, Disziplin sei einfach Anstrengung. Doch das hält nicht lange: Müdigkeit setzt ein, Gefühle kommen ins Spiel und das Trading wird reaktiv. Es geht weniger um Erfahrung als um Struktur. Menschen versuchen, einen Markt manuell zu steuern, der nie stoppt.

Deshalb ist es wichtig, Entscheidung und Ausführung zu trennen. Du legst einmal Regeln fest und überlässt die Ausführung diesen Regeln, statt immer perfekte Entscheidungen zu fordern. Das ist die Idee hinter Tools wie Trading-Bots: Sie sollen den Einfluss von Gefühlen verringern.

Trader, die diesen Wechsel akzeptieren, jagen nicht mehr jedem Kurs nach, sondern achten auf den Ablauf und Wiederholbarkeit. Das macht es erst möglich, weiterzumachen, ohne auszubrennen.

BeInCrypto: Wann war dir klar, dass die Grenzen des manuellen Tradings im Krypto strukturell sind und nicht nur mit Können zu tun haben?

Federico Variola: Wenn man viel Zeit damit verbringt, das Verhalten der Nutzer zu beobachten, erkennt man klare Muster. Mit der Zeit treten bei allen ähnlich Probleme auf: Anfänger tun sich schwer, erfahrene Trader brennen aus. Die Symptome sind unterschiedlich, aber die Ergebnisse am Ende oft gleich.

Aus der Sicht der Nutzer ist das ein starkes Zeichen. Wenn viele dieselben Herausforderungen haben, obwohl sie die Risiken und Abläufe verstehen, liegt die Grenze nicht beim Können.

Wir haben oft gesehen, dass Trader nicht wegen fehlender Ideen scheitern, sondern weil in Stress-Situationen die Ausführung zusammenbricht. Sie wissen, was zu tun ist, können es aber nicht dauerhaft umsetzen. Dieser Unterschied zwischen Plan und Umsetzung sorgt für Frust.

Darum setzen wir auf Tools, die Beständigkeit unterstützen. Nachhaltiges Handeln bedeutet, die verschiedenen Phasen eines Traders zu begleiten – vom Weg weg vom manuellen Trading bis zur systematischen Ausführung im größeren Stil. Strategie-Trading bringt dort Struktur hinein, wo Menschen oft Schwierigkeiten haben. Nutzer bekommen einen Rahmen, in dem sie wachsen können.

BeInCrypto: Beim Krypto-Trading geht es noch oft um Vorhersagen und Timing. Wo verwechseln Trader das Vorhersagen des Marktes mit dem Ausführen einer Strategie und wie zeigt sich dieser Fehler?

Federico Variola: Viele denken, eine Meinung zum Markt zu haben, sei schon eine Strategie. Wer den nächsten Kurs vorhersehen kann, glaubt, der Rest läuft von allein. Das ist aber selten so.

Das Problem entsteht, wenn der Markt sich gegen einen dreht. Stopps werden verschoben, Positionen aus dem Bauch heraus ergänzt oder der ursprüngliche Plan wird ganz verworfen. Der eigentliche Fehler ist das Fehlen von Struktur.

Eine Strategie legt fest, was nach einer Einschätzung passiert. Bei Bot-Strategien ist diese Struktur schon eingebaut. Ein Grid-Bot sagt nicht den Kurs voraus, sondern folgt festen Regeln, wenn sich der Kurs bewegt. DCA- oder Martingale-Bots nutzen ähnliche Abläufe beim Einstieg und Positions-Aufbau. Die Strategie ist dann keine Meinung, sondern das System selbst.

Wer ständig auf Vorhersagen setzt, erlebt viele Gefühlsachterbahnen. Wer strategiebasiert handelt, kann die Ergebnisse besser bewerten und fragen, ob das System passt, statt zu zweifeln, ob Emotionen im Weg standen.

Darum sind Börsen wichtig, die Bots anbieten. Sie nehmen Tradern das Denken nicht ab, helfen aber dabei, auch bei schnellen Bewegungen am Plan festzuhalten.

BeInCrypto: Wenn du siehst, wie Trader sich entwickeln: Wo helfen strukturierte Tools wie Bots tatsächlich, und wo können sie Entscheidungen nicht ersetzen?

Bots helfen vor allem bei der Beständigkeit, besonders am Anfang einer Trading-Karriere. Viele neue Trader tun sich mit der Ausführung schwer. Copy-Trading ist oft ihr erster Schritt in die Strategie. So können sie teilnehmen, ohne jede Entscheidung selbst zu treffen und lernen, wie disziplinierte Ausführung aussieht.

Mit mehr Erfahrung werden Tools wie Grid-Bots wichtiger. Ein Grid arbeitet in einer festgelegten Spanne und kauft sowie verkauft systematisch bei Kursbewegungen, was gerade in Seitwärtsphasen nützlich ist. Auf Phemex nutzen Trader Grid-Bots sowohl für Spot- als auch für Futures-Handel, um nicht jeder Kursbewegung nachrennen zu müssen, sondern dauernd nach Regeln zu handeln.

Strategien wie DCA- oder Martingale-Bots bringen auch beim Positionsaufbau Struktur ins Trading. Überall hier gilt: Die Ausführung bleibt stabil, auch wenn der Markt es nicht ist.

Wichtig sind Bildung und eine einfache Einrichtung. Wir haben uns bewusst in die Lage von Tradern auf verschiedenen Stufen versetzt und Anleitungen sowie Artikel erstellt, die erklären, wie die Strategien funktionieren. Auch beim Einrichten achten wir auf Einfachheit: Mit einem Klick Bots zu starten oder KI-Parameter zu nutzen, senkt die Hürde und gibt trotzdem die Kontrolle nicht aus der Hand.

BeInCrypto: Ihr seht Bots als Einstieg ins Strategie-Trading, nicht als Profi-Tool. Welche Annahmen zu Trader-Verhalten stellt das auf den Kopf?

Federico Variola: „Damit hinterfragen wir die Annahme, dass Trader erst durch Chaos gehen müssen, bevor Struktur sinnvoll ist. Viele glauben, man muss schon lange manuell handeln, Fehler machen, Bauchgefühl aufbauen und erst dann auf strukturierte Tools umsteigen. Wir sehen oft, dass das mehr schadet als hilft.

Gerade am Anfang erleben Trader die schwierigsten Seiten des Marktes gleichzeitig: Schwankungen, Unsicherheit und eigene Gefühle. Ohne Struktur übertraden sie meist, reagieren auf Nebengeräusche oder ändern zu schnell die Richtung. Diese Gewohnheiten bilden sich sehr früh und sind später schwer zu ändern.

Wenn Bots von Anfang an eingesetzt werden, bekommt man sofort ein Gefühl für disziplinierte Ausführung. Ob man eine Strategie kopiert, ein simples Grid nutzt oder eine DCA-Variante auswählt – entscheidend ist: Die Ausführung folgt Regeln und nicht dem Impuls.

Bei Phemex haben wir Strategie-Tools genau dafür entwickelt. Manche starten mit Copy-Trading, um Strategien kennenzulernen. Andere legen gleich los und richten einen Bot mit fertigen Parametern ein. Erfahrenere passen alles an oder kombinieren mehrere Tools. Wichtig ist – Struktur kommt früh, und mehr Komplexität erst, wenn die Nutzer bereit dafür sind.

Wenn du es so machst, denken Menschen nicht, dass Strategie-Trading nur etwas für Experten ist. Es wird ein natürlicher Teil beim Lernen. Mit der Zeit entstehen so meist Trader, die ruhiger und beständiger handeln.

BeInCrypto: Das Trading Bot Carnival von Phemex zeigt, wie Trading-Bots einen praktischen Einstieg in Strategie-Trading bieten. Welche Probleme oder Verhaltensweisen wolltet ihr ändern, als ihr diese Kampagne gestartet habt?

Federico Variola: „Von der Nutzerseite führt das meistens zu Ermüdung statt zu echten Fortschritten. Viele handeln öfter, aber wissen nicht wirklich, warum. Sie investieren Zeit und Aufmerksamkeit, fühlen sich aber trotzdem nicht sicherer oder beständiger. Mit der Zeit werden sie dadurch frustriert. Bei Phemex sehen wir das bei sehr unterschiedlichen Nutzern. Einige sind neu und fühlen sich vom Futures-Markt überfordert. Andere sind schon erfahren, aber sehr stark im Trading aktiv und ändern dauernd ihre Positionen, ohne einen festen Plan zu haben.

Und weil wir als Exchange die Nutzer in den Mittelpunkt stellen, sehen wir es als unsere Aufgabe, Tradern die Werkzeuge zu geben, die sie für bewusstes Handeln brauchen.

Strategie-basiertes Trading hilft beiden Gruppen. Damit können sie das Tempo rausnehmen, eigene Regeln aufstellen und müssen nicht immer spontan reagieren.

Es geht nicht darum, den Leuten zu sagen, was sie tun sollen. Im Gegenteil, wir helfen ihnen so, auf eine Art und Weise zu traden, die sie auch länger durchhalten können, selbst wenn der Markt sie ständig zu schnellen Reaktionen drängt.”

BeInCrypto: Futures-Trading läuft oft auf viele Wechsel hinaus. Was denkst du, wie hilft ein fester Ablauf dabei, Trader über mehrere Marktphasen hinweg zu motivieren?

Federico Variola: „Viele schnelle Wechsel im Futures-Markt kommen davon, dass man laufend auf alles reagieren will. Die Märkte bewegen sich schnell und wer immer die Richtung erraten will, handelt oft zu häufig und wird erschöpft.

Ein fester Ablauf ist eine Alternative. Grid-Trading zum Beispiel ersetzt ständige Vorhersagen durch eine festgelegte Handelsspanne und klare Kauf- und Verkaufsgrenzen. So können Trader kleine Kursbewegungen automatisch nutzen, statt immer die Richtung zu jagen. Im Futures-Markt kann das neutral, bullisch oder bärisch sein, aber die Regeln bleiben gleich.

Mit so einer Struktur bleiben Trader länger dabei, selbst wenn es am Markt unruhig ist. Sie müssen nicht auf jede kleine Bewegung eingehen, sondern folgen ihrem Plan. Bei Phemex sehen wir: Wenn Trader einen festen Ablauf haben, bleiben sie länger am Markt, statt nur auf ihr Gefühl zu setzen.”

Phemex veranstaltet gerade das Trading Bot Carnival und will so immer mehr Trader für Trading-Bots begeistern. Der Gewinntopf liegt bei insgesamt 260.000 USDT. Neue Nutzer können bis zu 100 USDT gewinnen, wenn sie mitmachen. Alle Infos zur Aktion gibt es hier.
BeInCrypto DE
·
--
Farcaster: Milliardenschwere Träume geplatzt – Gründer verschwunden, Experten erklären die wahren...Farcaster, ein früher vielversprechendes soziales Protokoll, wurde übernommen. Das Startup Neynar, das von Investoren unterstützt wird, übernimmt jetzt die Führung. Inzwischen ziehen sich die Gründer Dan Romero und Varun Srinivasan leise aus der Blockchain-Community zurück. Farcaster: Infrastruktur, Community oder Neustart – Was bringt die Zukunft? Die Übernahme wurde am 21. Januar 2026 verkündet. Der Wert des Deals liegt laut Berichten bei etwa 1 Mrd. USD, doch die genauen Details bleiben geheim. Gleichzeitig sind die täglich aktiven Nutzer um 40 Prozent gesunken und der Umsatz hat um 85 Prozent nachgelassen. Farcaster DAU. Quelle: Dune Analytics Unter all den Gerüchten um ein mögliches Scheitern bleibt eine wichtige Frage: Bedeutet das das Ende der Web3-Social-Ideen oder ist es vielleicht ein stiller Neuanfang? Die Geschichte von Farcaster begann 2021, als Romero nach seinem Erfolg mit dem Coinbase-Börsengang ein soziales Netzwerk ohne Plattformrisiko aufbauen wollte. Nutzer sollten ihre Identität selbst besitzen. Apps sollten auf Ethereum starten und mit der Zeit auf Optimism wechseln können. Die Community sollte das Wachstum steuern. Farcaster Umsatz. Quelle: Dune Analytics Mit Varun Srinivasan als Partner sammelte Romero 30 Mio. USD in einer Finanzierungsrunde 2022, angeführt von a16z. So konnte Warpcast als Haupt-App für die Krypto-Community starten. 2023 wuchs das Projekt stetig. Es gab außerdem weniger Bots als bei X. 2024 brachte eine 150-Mio.-USD-Finanzierungsrunde, geführt von Paradigm, eine Bewertung von 1 Mrd. USD und große Erwartungen. Neue Funktionen wie Frames (Mini-Apps, die Aktionen direkt in Posts auf der Chain ermöglichen) sorgten für Begeisterung und lockten Entwickler an, die gerne experimentieren wollten. Doch dann kam 2025. Es gab viel Spam, Frames wurden missbraucht, Power-Badges sorgten für Diskussionen und die Beschlagnahmung von Kanälen führte dazu, dass Nutzer sich abwandten. Sogar die Übernahme von Clanker im Oktober, einem Social-Trading-Protokoll mit über 50 Mio. USD Gebühren, konnte den Rückgang nicht aufhalten. Die Kosten explodierten, das Engagement blieb aus und Realität und Hype passten nicht zusammen. Der Tech-Kommentator Bayomi sagte, dass Farcaster 180 Mio. USD eingenommen, aber in fünf Jahren vor dem Verkauf nur 2,8 Mio. USD Umsatz gemacht hat. Farcaster bleibt: Gründer sichern langfristigen Schutz des Protokolls und verantworten Investoren-Gelder Zu den Gerüchten über eine Schließung sagte Romero, dass Farcaster nicht eingestellt wird. „Das Protokoll funktioniert und es geht weiter… mit 250.000 MAU im Dezember und mehr als 100.000 Wallets mit Guthaben“, meinte er. Neynar will sich jetzt stärker auf Entwickler konzentrieren. Merkle Manufactory gibt die gesamten 180 Mio. USD in einem seltenen Schritt verantwortungsvoll an die Investoren zurück. Romero, der von den Coinbase-Erlösen sein Haus kaufte, betonte, dass er über fünf harte Jahre immer Verantwortung übernommen hat. Lob, Kritik und Web3-Risiko: Krypto-Community streitet über Farcasters Zukunft Die Investoren unterstützen die Gründer weiterhin. Chris Dixon bedankte sich für die „fünfjährige Partnerschaft“ und freut sich auf die Zeit unter Neynar. Kyle Samani sagte stolz, er würde Romero „sofort wieder“ unterstützen. Balaji Srinivasan lobte das Team dafür, eines der besten dezentralen Social-Protokolle geschaffen und die Freiheit im Internet über schnelle Gewinne gestellt zu haben. Dennoch gibt es Kritik. Liron Shapira bezeichnete Farcaster als den „letzten Versuch“ von Dixons „Read/Write/Own“-Idee und nannte das Ganze „unlogische Irreführung“. Hishboy erklärte, die Zeit sei vorbei, und meinte Krypto sei allein für „Internet-Kapitalmärkte. Punkt.“ Tervelix sprach die Fehler am Anfang an, wie die erzwungene Übernahme des Bankless-Kanals, und war über das, was er als „Rettungsaktion“ sieht, nicht glücklich. Sogar Entwickler haben ihre Frustration geteilt: Ein Entwickler berichtete, dass Freunde enttäuscht sind, weil sich im Ökosystem ständig alles ändert. Sie fordern mehr Sichtbarkeit, transparente Abläufe und technische Verbesserungen. Befürworter haben direkt reagiert. Nutzer Chaskin argumentierte, das sei kein Betrug, denn die meisten Startups scheitern. Außerdem lobte er Romeros unermüdlichen Einsatz in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig lobte Foobar das „respektable Ende” und hob hervor, dass es keinen Token-Betrug oder wertlose Projekte gab. Robin kritisierte die „Charakterzerstörung” und betonte Farcasters Dezentralisierung, die nutzerfreundliche Oberfläche und den inspirierenden Einfluss auf Krypto-Unternehmer. Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin sieht die Situation in einem größeren Zusammenhang. In seinem Versprechen für dezentrale Soziale Netzwerke 2026 lobte er Farcaster neben Lens. Zudem forderte er, Krypto-Plattformen sollen langfristig die Interessen der Nutzer unterstützen, statt nur schnelle Spekulation zu ermöglichen. „Wir brauchen Kommunikations-Tools, die die besten Infos und Argumente hervorheben… nicht nur Firmeninhalte”, schrieb er und setzte sich außerdem für Wettbewerb auf gemeinsamen Datenebenen ein. Doch worum geht es eigentlich? Das Schicksal von Farcaster stellt die Seele von Web3 auf die Probe. Wird das Projekt zu einer echten Alternative für große Netzwerke? Oder kann Neynar mit einem Fokus auf Entwickler neue Wege erschließen – jedoch eher ruhig und ohne viel Aufmerksamkeit? Die Gründer sind nun weg, aber das Protokoll lebt weiter. Trotzdem schwankt die Vision von einer dezentralen Krypto-Welt zwischen Fata Morgana und echter Revolution.

Farcaster: Milliardenschwere Träume geplatzt – Gründer verschwunden, Experten erklären die wahren...

Farcaster, ein früher vielversprechendes soziales Protokoll, wurde übernommen. Das Startup Neynar, das von Investoren unterstützt wird, übernimmt jetzt die Führung.

Inzwischen ziehen sich die Gründer Dan Romero und Varun Srinivasan leise aus der Blockchain-Community zurück.

Farcaster: Infrastruktur, Community oder Neustart – Was bringt die Zukunft?

Die Übernahme wurde am 21. Januar 2026 verkündet. Der Wert des Deals liegt laut Berichten bei etwa 1 Mrd. USD, doch die genauen Details bleiben geheim. Gleichzeitig sind die täglich aktiven Nutzer um 40 Prozent gesunken und der Umsatz hat um 85 Prozent nachgelassen.

Farcaster DAU. Quelle: Dune Analytics

Unter all den Gerüchten um ein mögliches Scheitern bleibt eine wichtige Frage: Bedeutet das das Ende der Web3-Social-Ideen oder ist es vielleicht ein stiller Neuanfang?

Die Geschichte von Farcaster begann 2021, als Romero nach seinem Erfolg mit dem Coinbase-Börsengang ein soziales Netzwerk ohne Plattformrisiko aufbauen wollte.

Nutzer sollten ihre Identität selbst besitzen. Apps sollten auf Ethereum starten und mit der Zeit auf Optimism wechseln können. Die Community sollte das Wachstum steuern.

Farcaster Umsatz. Quelle: Dune Analytics

Mit Varun Srinivasan als Partner sammelte Romero 30 Mio. USD in einer Finanzierungsrunde 2022, angeführt von a16z. So konnte Warpcast als Haupt-App für die Krypto-Community starten.

2023 wuchs das Projekt stetig. Es gab außerdem weniger Bots als bei X. 2024 brachte eine 150-Mio.-USD-Finanzierungsrunde, geführt von Paradigm, eine Bewertung von 1 Mrd. USD und große Erwartungen.

Neue Funktionen wie Frames (Mini-Apps, die Aktionen direkt in Posts auf der Chain ermöglichen) sorgten für Begeisterung und lockten Entwickler an, die gerne experimentieren wollten.

Doch dann kam 2025. Es gab viel Spam, Frames wurden missbraucht, Power-Badges sorgten für Diskussionen und die Beschlagnahmung von Kanälen führte dazu, dass Nutzer sich abwandten.

Sogar die Übernahme von Clanker im Oktober, einem Social-Trading-Protokoll mit über 50 Mio. USD Gebühren, konnte den Rückgang nicht aufhalten.

Die Kosten explodierten, das Engagement blieb aus und Realität und Hype passten nicht zusammen. Der Tech-Kommentator Bayomi sagte, dass Farcaster 180 Mio. USD eingenommen, aber in fünf Jahren vor dem Verkauf nur 2,8 Mio. USD Umsatz gemacht hat.

Farcaster bleibt: Gründer sichern langfristigen Schutz des Protokolls und verantworten Investoren-Gelder

Zu den Gerüchten über eine Schließung sagte Romero, dass Farcaster nicht eingestellt wird.

„Das Protokoll funktioniert und es geht weiter… mit 250.000 MAU im Dezember und mehr als 100.000 Wallets mit Guthaben“, meinte er.

Neynar will sich jetzt stärker auf Entwickler konzentrieren. Merkle Manufactory gibt die gesamten 180 Mio. USD in einem seltenen Schritt verantwortungsvoll an die Investoren zurück.

Romero, der von den Coinbase-Erlösen sein Haus kaufte, betonte, dass er über fünf harte Jahre immer Verantwortung übernommen hat.

Lob, Kritik und Web3-Risiko: Krypto-Community streitet über Farcasters Zukunft

Die Investoren unterstützen die Gründer weiterhin. Chris Dixon bedankte sich für die „fünfjährige Partnerschaft“ und freut sich auf die Zeit unter Neynar.

Kyle Samani sagte stolz, er würde Romero „sofort wieder“ unterstützen. Balaji Srinivasan lobte das Team dafür, eines der besten dezentralen Social-Protokolle geschaffen und die Freiheit im Internet über schnelle Gewinne gestellt zu haben.

Dennoch gibt es Kritik. Liron Shapira bezeichnete Farcaster als den „letzten Versuch“ von Dixons „Read/Write/Own“-Idee und nannte das Ganze „unlogische Irreführung“.

Hishboy erklärte, die Zeit sei vorbei, und meinte Krypto sei allein für „Internet-Kapitalmärkte. Punkt.“ Tervelix sprach die Fehler am Anfang an, wie die erzwungene Übernahme des Bankless-Kanals, und war über das, was er als „Rettungsaktion“ sieht, nicht glücklich.

Sogar Entwickler haben ihre Frustration geteilt: Ein Entwickler berichtete, dass Freunde enttäuscht sind, weil sich im Ökosystem ständig alles ändert. Sie fordern mehr Sichtbarkeit, transparente Abläufe und technische Verbesserungen.

Befürworter haben direkt reagiert. Nutzer Chaskin argumentierte, das sei kein Betrug, denn die meisten Startups scheitern. Außerdem lobte er Romeros unermüdlichen Einsatz in der Öffentlichkeit.

Gleichzeitig lobte Foobar das „respektable Ende” und hob hervor, dass es keinen Token-Betrug oder wertlose Projekte gab.

Robin kritisierte die „Charakterzerstörung” und betonte Farcasters Dezentralisierung, die nutzerfreundliche Oberfläche und den inspirierenden Einfluss auf Krypto-Unternehmer.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin sieht die Situation in einem größeren Zusammenhang. In seinem Versprechen für dezentrale Soziale Netzwerke 2026 lobte er Farcaster neben Lens. Zudem forderte er, Krypto-Plattformen sollen langfristig die Interessen der Nutzer unterstützen, statt nur schnelle Spekulation zu ermöglichen.

„Wir brauchen Kommunikations-Tools, die die besten Infos und Argumente hervorheben… nicht nur Firmeninhalte”, schrieb er und setzte sich außerdem für Wettbewerb auf gemeinsamen Datenebenen ein.

Doch worum geht es eigentlich? Das Schicksal von Farcaster stellt die Seele von Web3 auf die Probe. Wird das Projekt zu einer echten Alternative für große Netzwerke? Oder kann Neynar mit einem Fokus auf Entwickler neue Wege erschließen – jedoch eher ruhig und ohne viel Aufmerksamkeit?

Die Gründer sind nun weg, aber das Protokoll lebt weiter. Trotzdem schwankt die Vision von einer dezentralen Krypto-Welt zwischen Fata Morgana und echter Revolution.
BeInCrypto DE
·
--
Zoomex erweitert Derivate-Angebot und startet neue Initiativen für europäische NutzerEuropäische Trader sind im Jahr 2026 wählerischer: Sie wünschen sich eine gute Abdeckung von Derivaten, eine stabile Ausführung bei schnellen Märkten und klare Regeln für Zugang und Auszahlungen – nicht nur eine große Liste an Coins. Zoomex gehört zu den Plattformen, die oft in Vergleichen von Krypto-Derivate-DEXes in Europa genannt werden. Wichtige Funktionen für Derivate-Trader Zoomex wirbt mit einem starken Fokus auf Derivate und einer breiten Auswahl an handelbaren Assets. Für Nutzer aus der EU sind wichtige Bewertungskriterien meist die Gebühren, die Finanzierungssätze, das Slippage und die Stabilität der Plattform. Wichtige Erkenntnisse Weltweite Reichweite und Marktvielfalt: Zoomex wurde 2021 gegründet und meldet über 3 Mio. Nutzer in über 35 Ländern und Regionen sowie über 600 Handelspaare. Damit stellt sich Zoomex als globale DEX mit breitem Zugang dar. Entwickelt für Schnelligkeit und einfache Nutzung: Zoomex setzt laut eigener Aussage auf „Einfachheit × einfache Nutzung × Schnelligkeit“. Die Matching-Engine ist für Order-Ausführungen im Millisekundenbereich gebaut, wobei die Oberfläche für einfaches Trading ohne viele Hürden gestaltet wurde. Sicherheits- und Compliance-Signale: Zoomex gibt an, MSB-Lizenzen aus Kanada und den USA, eine US-NFA-Registrierung und eine Australien AUSTRAC-Lizenz zu besitzen. Zudem hat die Plattform ein Hacken-Sicherheitsaudit bestanden. Auch flexible Verifizierungsarten werden hervorgehoben, darunter veröffentlichte Auszahlungsstufen wie Lv.0 bis zu 100 BTC pro Tag und Lv.1 bis zu 200 BTC pro Tag. Zoomex Card: Neue Krypto-Zahlungslösung für den Alltag in Europa ab Anfang 2026 Zoomex Card (Zahlungen Anfang 2026): Neben dem Handel mit Derivaten setzt Zoomex auch auf echte Zahlungen im Alltag. Ende Dezember 2025 begann die frühe Registrierung für die Zoomex Card. Dieser Dienst soll Krypto-Vermögen überall einsetzbar machen. Möglich wird dies über ein weltweites Mehrwährungskonto auf Basis der regulierten Finanzplattform UR. Die Karte unterstützt wichtige Fiatwährungen wie USD, EUR, CHF, JPY, SGD und HKD. Einzahlen und Bezahlen funktioniert mit USDC. Zudem kann die Karte mit Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay genutzt werden. Der geplante Start liegt im frühen Jahr 2026. Früh registrierte Nutzer bekommen Vorteile wie 1 Prozent Cashback, keine Karten-Ausgabegebühr und weitere zeitlich begrenzte Boni. Europa-Kampagne im Fokus: „ZOOMEX heißt dich willkommen“ Zoomex veranstaltet eine Europa-Willkommensaktion. Neue Nutzer, die sich anmelden, erstmalig einzahlen und handeln, können Prämien bekommen. Auch Stammnutzer erhalten Anmeldeboni sowie Anreize für Einzahlungen und Trades. VIP-Stufen bieten Boni und Gutscheine von bis zu 4.000 USD – je nach erster Einzahlung. Die Aktion bietet zudem eine Preisleiter nach Handelsvolumen. Wer viel handelt, hat die Chance auf World-Cup-Tickets und ein F1-VIP-Erlebnis für einen Tag. Fazit Wenn du in Europa lebst und nach einer der besten Krypto-Derivate-DEXes suchst, solltest du dir Zoomex genauer anschauen. Die Plattform setzt auf einen Derivate-Fokus und bietet klar definierte Auszahlungs- und Verifizierungsstufen.

Zoomex erweitert Derivate-Angebot und startet neue Initiativen für europäische Nutzer

Europäische Trader sind im Jahr 2026 wählerischer: Sie wünschen sich eine gute Abdeckung von Derivaten, eine stabile Ausführung bei schnellen Märkten und klare Regeln für Zugang und Auszahlungen – nicht nur eine große Liste an Coins.

Zoomex gehört zu den Plattformen, die oft in Vergleichen von Krypto-Derivate-DEXes in Europa genannt werden.

Wichtige Funktionen für Derivate-Trader

Zoomex wirbt mit einem starken Fokus auf Derivate und einer breiten Auswahl an handelbaren Assets.

Für Nutzer aus der EU sind wichtige Bewertungskriterien meist die Gebühren, die Finanzierungssätze, das Slippage und die Stabilität der Plattform.

Wichtige Erkenntnisse

Weltweite Reichweite und Marktvielfalt: Zoomex wurde 2021 gegründet und meldet über 3 Mio. Nutzer in über 35 Ländern und Regionen sowie über 600 Handelspaare. Damit stellt sich Zoomex als globale DEX mit breitem Zugang dar.

Entwickelt für Schnelligkeit und einfache Nutzung: Zoomex setzt laut eigener Aussage auf „Einfachheit × einfache Nutzung × Schnelligkeit“. Die Matching-Engine ist für Order-Ausführungen im Millisekundenbereich gebaut, wobei die Oberfläche für einfaches Trading ohne viele Hürden gestaltet wurde.

Sicherheits- und Compliance-Signale: Zoomex gibt an, MSB-Lizenzen aus Kanada und den USA, eine US-NFA-Registrierung und eine Australien AUSTRAC-Lizenz zu besitzen. Zudem hat die Plattform ein Hacken-Sicherheitsaudit bestanden. Auch flexible Verifizierungsarten werden hervorgehoben, darunter veröffentlichte Auszahlungsstufen wie Lv.0 bis zu 100 BTC pro Tag und Lv.1 bis zu 200 BTC pro Tag.

Zoomex Card: Neue Krypto-Zahlungslösung für den Alltag in Europa ab Anfang 2026

Zoomex Card (Zahlungen Anfang 2026): Neben dem Handel mit Derivaten setzt Zoomex auch auf echte Zahlungen im Alltag. Ende Dezember 2025 begann die frühe Registrierung für die Zoomex Card. Dieser Dienst soll Krypto-Vermögen überall einsetzbar machen. Möglich wird dies über ein weltweites Mehrwährungskonto auf Basis der regulierten Finanzplattform UR. Die Karte unterstützt wichtige Fiatwährungen wie USD, EUR, CHF, JPY, SGD und HKD. Einzahlen und Bezahlen funktioniert mit USDC. Zudem kann die Karte mit Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay genutzt werden. Der geplante Start liegt im frühen Jahr 2026. Früh registrierte Nutzer bekommen Vorteile wie 1 Prozent Cashback, keine Karten-Ausgabegebühr und weitere zeitlich begrenzte Boni.

Europa-Kampagne im Fokus: „ZOOMEX heißt dich willkommen“

Zoomex veranstaltet eine Europa-Willkommensaktion. Neue Nutzer, die sich anmelden, erstmalig einzahlen und handeln, können Prämien bekommen. Auch Stammnutzer erhalten Anmeldeboni sowie Anreize für Einzahlungen und Trades. VIP-Stufen bieten Boni und Gutscheine von bis zu 4.000 USD – je nach erster Einzahlung. Die Aktion bietet zudem eine Preisleiter nach Handelsvolumen. Wer viel handelt, hat die Chance auf World-Cup-Tickets und ein F1-VIP-Erlebnis für einen Tag.

Fazit

Wenn du in Europa lebst und nach einer der besten Krypto-Derivate-DEXes suchst, solltest du dir Zoomex genauer anschauen. Die Plattform setzt auf einen Derivate-Fokus und bietet klar definierte Auszahlungs- und Verifizierungsstufen.
BeInCrypto DE
·
--
Silber erreicht Allzeithoch – Was bedeutet das für den nächsten Bitcoin-Kurs?Silber hat heute ein neues Allzeithoch bei 101 USD erreicht. Die Rallye läuft schon seit Monaten und wurde im Januar 2026 noch stärker. Silber ist jetzt besser gelaufen als Gold und ist das stärkste Anlagegut in der aktuellen Marktlage. Bitcoin ist jedoch nicht den gleichen Weg gegangen – zumindest bisher nicht. Der Unterschied wirft eine wichtige Frage für die Krypto-Märkte auf: Was bedeutet der Ausbruch von Silber für den weiteren Weg von Bitcoin? Darum steigt der Silberkurs jetzt stark Silbers Kursanstieg entsteht nicht nur durch Spekulationen. Vielmehr zeigt er, dass sich das Verhalten von weltweit investiertem Geld durch die wachsende Unsicherheit verändert. Silber-Kurs im Januar 2026. Quelle: TradingView 1. Risikoaversion bestimmt aktuell die Märkte In den letzten Monaten, besonders im Januar, haben Anleger ihr Geld verstärkt in sichere Werte investiert. Wichtige Gründe dafür sind: Mehr geopolitische Spannungen, zum Beispiel neue Handelsstreitigkeiten und ungelöste Konflikte in Osteuropa oder im Nahen Osten. Sorgen wegen der finanziellen Stabilität der USA und wachsender Staatsschulden. Bedenken über Zölle und eine stärkere Zersplitterung im weltweiten Handel. In so einer Lage fließt Geld zuerst in harte Werte, die als sichere Anlage gelten. Gold und Silber stehen hier ganz oben auf der Liste. Das neue Allzeithoch von Silber zeigt diese Suche nach Sicherheit besonders klar. 2. Sinkende Realzinsen treiben Metallpreise an Die Märkte rechnen damit, dass die US-Notenbank noch 2026 mehrmals die Zinsen senkt. Das hat die Renditen verringert und den US-Dollar geschwächt. Für Edelmetalle ist das eine starke Unterstützung. Da Silber keine Zinsen bringt, macht ein niedrigerer Realzins Silber attraktiver. Außerdem sorgt ein schwächerer Dollar dafür, dass Silber für Käufer außerhalb der USA günstiger wird. Das hat im Januar den Kurs von Silber zusätzlich nach oben getrieben. Der US-Dollar verliert weiter an Stärke im Januar 2026. Quelle: TradingView 3. Strukturelle Angebotslage treibt die Entwicklung an Anders als bei Gold gibt es bei Silber echte Lieferprobleme. Der Silbermarkt hat nun schon mehrere Jahre hintereinander zu wenig Angebot. Fast alles Silber wird als Nebenprodukt beim Abbau anderer Metalle gewonnen. Dadurch kann man das Angebot nicht flexibel erhöhen. Die USA haben Silber vor Kurzem als kritisches Mineral eingestuft. Deshalb werden jetzt Vorräte aufgebaut und die Lagerbestände knapper. Wenn die Nachfrage steigt, aber das Angebot nicht mithalten kann, führt das zu besonders schnellen Preisanstiegen. Das Ungleichgewicht von Silber-Angebot und -Nachfrage im letzten Jahrzehnt. Quelle: Visual Capitalist 4. Industrielle Nachfrage bringt neue Dynamik Silber ist für die weltweite Energiewende sehr wichtig geworden. Es wird dringend für Solarmodule, Elektroautos, Stromnetze, Rechenzentren und moderne Elektronik gebraucht. Durch diesen Einsatz in der Industrie ist Silber sowohl sicherer Hafen als auch strategischer Rohstoff. Deshalb bleibt Silber in einer Welt mit Fokus auf Energiesicherheit und stabile Infrastruktur gefragt. Darum zieht der Bitcoin-Kurs nicht mit Silber an Trotz ähnlicher Bedingungen am Markt ist Bitcoin dem Anstieg von Silber hinterhergelaufen. Dies ist nicht ungewöhnlich – es passt sogar zur bisherigen Entwicklung. Obwohl viele Bitcoin inzwischen als „digitales Gold“ sehen, behandeln die Märkte Bitcoin in unsicheren Zeiten oft anders. Wächst die Unsicherheit, fließt Geld zuerst in klassische sichere Häfen wie Gold und Silber. Bitcoin bleibt oft zunächst stabil, weil Anleger weniger Risiko eingehen wollen. Erfahrungsgemäß legt Bitcoin dann meist nach, sobald die Angst in Sorgen über Geldentwertung und mehr Liquidität umschlägt. Der Januar 2026 ist deutlich in Phase eins dieses Zyklus. Bitcoin-Kurs im Januar 2026. Quelle: CoinGecko Was das Silber-Allzeithoch für den Bitcoin-Kurs bedeutet Der Ausbruch von Silber ist für Bitcoin weiterhin bedeutend – aber nicht sofort bullisch. Wenn Bitcoin nur auf die gleichen Gründe reagieren würde wie Silber: Kapital würde weiter Metalle gegenüber Risiko-Anlagen bevorzugen. Bitcoin würde weiterhin in einer Preisspanne bleiben. Tests der unteren Unterstützungszonen wären weiter möglich. Das liegt daran, dass Kapitalflüsse zuerst die Sicherheit wählen. Früher war es oft so, dass anhaltende Stärke von Silber Bitcoin-Rallyes vorausging – und nicht gleichzeitig stattfand. Zieht Silber weiter defensives Kapital an, dann wechselt die Erzählung meist von Risikovermeidung hin zum Schutz vor Geldentwertung. In dieser Phase hat Bitcoin in der Vergangenheit am besten abgeschnitten. In früheren Zyklen hat Bitcoin Gold und Silber meist mit einigen Wochen bis Monaten Verzögerung gefolgt. Das passiert, sobald Erwartungen auf mehr Liquidität die akute Angst verdrängen. Dieses Signal entscheidet jetzt über den nächsten Bitcoin-Ausbruch Damit Bitcoin durch das Signal von Silber klar bullisch wird, muss mindestens eines der folgenden Dinge geschehen: Tatsächliche Zinssenkungen der Fed, nicht nur Erwartungen. Ein anhaltender Rückgang des US-Dollars. Steigende Probleme im Haushalt, sodass Bitcoin eher als Schutz vor Geldentwertung statt als riskante Anlage gesehen wird. Das Allzeithoch bei Silber zeigt, dass diese Bedingungen entstehen können. Allerdings sind sie im Bitcoin-Kurs noch nicht vollständig eingepreist. Wie bisher nehmen Gold und Silber die erste Welle von defensivem Kapital auf. Bitcoin folgt oft später, wenn sich aus Angst vor Verlust eine Sorge um Geldentwertung und mehr Liquidität entwickelt. Das Allzeithoch bei Silber bedeutet vielleicht noch nicht den Durchbruch für Bitcoin, kann aber im Hintergrund den Weg dafür bereiten.

Silber erreicht Allzeithoch – Was bedeutet das für den nächsten Bitcoin-Kurs?

Silber hat heute ein neues Allzeithoch bei 101 USD erreicht. Die Rallye läuft schon seit Monaten und wurde im Januar 2026 noch stärker. Silber ist jetzt besser gelaufen als Gold und ist das stärkste Anlagegut in der aktuellen Marktlage. Bitcoin ist jedoch nicht den gleichen Weg gegangen – zumindest bisher nicht. Der Unterschied wirft eine wichtige Frage für die Krypto-Märkte auf: Was bedeutet der Ausbruch von Silber für den weiteren Weg von Bitcoin?

Darum steigt der Silberkurs jetzt stark

Silbers Kursanstieg entsteht nicht nur durch Spekulationen. Vielmehr zeigt er, dass sich das Verhalten von weltweit investiertem Geld durch die wachsende Unsicherheit verändert.

Silber-Kurs im Januar 2026. Quelle: TradingView 1. Risikoaversion bestimmt aktuell die Märkte

In den letzten Monaten, besonders im Januar, haben Anleger ihr Geld verstärkt in sichere Werte investiert.

Wichtige Gründe dafür sind:

Mehr geopolitische Spannungen, zum Beispiel neue Handelsstreitigkeiten und ungelöste Konflikte in Osteuropa oder im Nahen Osten.

Sorgen wegen der finanziellen Stabilität der USA und wachsender Staatsschulden.

Bedenken über Zölle und eine stärkere Zersplitterung im weltweiten Handel.

In so einer Lage fließt Geld zuerst in harte Werte, die als sichere Anlage gelten. Gold und Silber stehen hier ganz oben auf der Liste.

Das neue Allzeithoch von Silber zeigt diese Suche nach Sicherheit besonders klar.

2. Sinkende Realzinsen treiben Metallpreise an

Die Märkte rechnen damit, dass die US-Notenbank noch 2026 mehrmals die Zinsen senkt. Das hat die Renditen verringert und den US-Dollar geschwächt.

Für Edelmetalle ist das eine starke Unterstützung. Da Silber keine Zinsen bringt, macht ein niedrigerer Realzins Silber attraktiver.

Außerdem sorgt ein schwächerer Dollar dafür, dass Silber für Käufer außerhalb der USA günstiger wird. Das hat im Januar den Kurs von Silber zusätzlich nach oben getrieben.

Der US-Dollar verliert weiter an Stärke im Januar 2026. Quelle: TradingView 3. Strukturelle Angebotslage treibt die Entwicklung an

Anders als bei Gold gibt es bei Silber echte Lieferprobleme.

Der Silbermarkt hat nun schon mehrere Jahre hintereinander zu wenig Angebot. Fast alles Silber wird als Nebenprodukt beim Abbau anderer Metalle gewonnen. Dadurch kann man das Angebot nicht flexibel erhöhen.

Die USA haben Silber vor Kurzem als kritisches Mineral eingestuft. Deshalb werden jetzt Vorräte aufgebaut und die Lagerbestände knapper.

Wenn die Nachfrage steigt, aber das Angebot nicht mithalten kann, führt das zu besonders schnellen Preisanstiegen.

Das Ungleichgewicht von Silber-Angebot und -Nachfrage im letzten Jahrzehnt. Quelle: Visual Capitalist 4. Industrielle Nachfrage bringt neue Dynamik

Silber ist für die weltweite Energiewende sehr wichtig geworden. Es wird dringend für Solarmodule, Elektroautos, Stromnetze, Rechenzentren und moderne Elektronik gebraucht.

Durch diesen Einsatz in der Industrie ist Silber sowohl sicherer Hafen als auch strategischer Rohstoff. Deshalb bleibt Silber in einer Welt mit Fokus auf Energiesicherheit und stabile Infrastruktur gefragt.

Darum zieht der Bitcoin-Kurs nicht mit Silber an

Trotz ähnlicher Bedingungen am Markt ist Bitcoin dem Anstieg von Silber hinterhergelaufen. Dies ist nicht ungewöhnlich – es passt sogar zur bisherigen Entwicklung.

Obwohl viele Bitcoin inzwischen als „digitales Gold“ sehen, behandeln die Märkte Bitcoin in unsicheren Zeiten oft anders.

Wächst die Unsicherheit, fließt Geld zuerst in klassische sichere Häfen wie Gold und Silber. Bitcoin bleibt oft zunächst stabil, weil Anleger weniger Risiko eingehen wollen.

Erfahrungsgemäß legt Bitcoin dann meist nach, sobald die Angst in Sorgen über Geldentwertung und mehr Liquidität umschlägt.

Der Januar 2026 ist deutlich in Phase eins dieses Zyklus.

Bitcoin-Kurs im Januar 2026. Quelle: CoinGecko Was das Silber-Allzeithoch für den Bitcoin-Kurs bedeutet

Der Ausbruch von Silber ist für Bitcoin weiterhin bedeutend – aber nicht sofort bullisch. Wenn Bitcoin nur auf die gleichen Gründe reagieren würde wie Silber:

Kapital würde weiter Metalle gegenüber Risiko-Anlagen bevorzugen.

Bitcoin würde weiterhin in einer Preisspanne bleiben.

Tests der unteren Unterstützungszonen wären weiter möglich.

Das liegt daran, dass Kapitalflüsse zuerst die Sicherheit wählen.

Früher war es oft so, dass anhaltende Stärke von Silber Bitcoin-Rallyes vorausging – und nicht gleichzeitig stattfand.

Zieht Silber weiter defensives Kapital an, dann wechselt die Erzählung meist von Risikovermeidung hin zum Schutz vor Geldentwertung.

In dieser Phase hat Bitcoin in der Vergangenheit am besten abgeschnitten.

In früheren Zyklen hat Bitcoin Gold und Silber meist mit einigen Wochen bis Monaten Verzögerung gefolgt. Das passiert, sobald Erwartungen auf mehr Liquidität die akute Angst verdrängen.

Dieses Signal entscheidet jetzt über den nächsten Bitcoin-Ausbruch

Damit Bitcoin durch das Signal von Silber klar bullisch wird, muss mindestens eines der folgenden Dinge geschehen:

Tatsächliche Zinssenkungen der Fed, nicht nur Erwartungen.

Ein anhaltender Rückgang des US-Dollars.

Steigende Probleme im Haushalt, sodass Bitcoin eher als Schutz vor Geldentwertung statt als riskante Anlage gesehen wird.

Das Allzeithoch bei Silber zeigt, dass diese Bedingungen entstehen können. Allerdings sind sie im Bitcoin-Kurs noch nicht vollständig eingepreist.

Wie bisher nehmen Gold und Silber die erste Welle von defensivem Kapital auf. Bitcoin folgt oft später, wenn sich aus Angst vor Verlust eine Sorge um Geldentwertung und mehr Liquidität entwickelt.

Das Allzeithoch bei Silber bedeutet vielleicht noch nicht den Durchbruch für Bitcoin, kann aber im Hintergrund den Weg dafür bereiten.
BeInCrypto DE
·
--
Altcoins, die du am Wochenende im Blick haben solltest – 24. bis 25. JanuarAm letzten Wochenende des Monats ist es vermutlich ruhiger, weil sich die geopolitischen Spannungen entspannen. Da die Sorge um Grönland nachlässt, könnten die Kryptomärkte wieder stabiler werden und leichter ihren Weg finden. BeInCrypto hat drei Altcoins untersucht, die am Wochenende gute Chancen auf eine positive Entwicklung haben könnten. Tezos (XTZ): Warum jetzt viele auf einen Kursanstieg des Altcoins setzen XTZ startet ins Wochenende mit einem wichtigen Ereignis, denn das Tallinn-Upgrade wird aktiviert. Dieses Update soll das Netzwerk effizienter, schneller und sicherer machen. Solche Protokoll-Verbesserungen wirken sich oft kurzfristig auf den Kurs aus. Deshalb schauen viele Händler nun besonders auf Tezos, da größere Kursschwankungen möglich sind. Die technischen Indikatoren zeigen Chancen für einen Ausbruch. Die Bollinger-Bänder nähern sich an, was eine geringe Volatilität bedeutet. Wenn die Volatilität zusammen mit dem Tallinn-Upgrade steigt, könnte der XTZ-Kurs auf über 0,59 USD und 0,62 USD steigen. Schafft XTZ den Ausbruch, kann Tezos sogar auf den Widerstand bei 0,66 USD zusteuern. XTZ Kursanalyse. Quelle: TradingView Wie bullisch das Ganze wird, hängt von der Reaktion am Markt ab. Reagieren Händler nicht positiv, bleibt der Kurs vielleicht in einer engen Spanne. In diesem Fall würde XTZ eher zwischen 0,55 USD und 0,62 USD seitwärts laufen, auch wenn das Protokoll-Update da ist. Seeker (SKR): Was du jetzt über diesen Coin wissen musst SKR zeigte diese Woche eine starke Leistung und stieg nach dem Start um 335 Prozent. Ein neues Allzeithoch wurde bei 0,0597 USD gesetzt. Der schnelle Anstieg zog viele spekulative Händler an, bevor eine Phase mit Gewinnmitnahmen folgte. Das frühe Momentum machte SKR zu einem Coin mit starker Volatilität und lockte viele kurzfristige Trader an. Nach dem Hoch fiel SKR um 23,6 Prozent und notiert jetzt bei ungefähr 0,0390 USD. Damit liegt er über der Unterstützung bei 0,0385 USD. Zurzeit überwiegen die Verkäufe die Käufe. Bleibt das bis zum Wochenende so, könnte der Verkaufsdruck steigen und SKR auf das nächste wichtige Unterstützungslevel bei etwa 0,0205 USD drücken. SKR Kursanalyse. Quelle: TradingView Eine Trendumkehr ist dennoch möglich, falls sich die Stimmung ändert. Kommen wieder mehr Käufer dazu, könnte sich der Kurs stabilisieren und eine Erholung starten. Erreicht SKR wieder die Marke von 0,0517 USD, wäre das ein wichtiges Signal. Dann könnte der Coin das letzte Hoch testen und vielleicht sogar einen neuen Rekord aufstellen. Canton (CC): Neuer Altcoin sorgt für Aufsehen in der Krypto-Community CC gehört zu den wenigen Altcoins mit bullischer Entwicklung vor dem Wochenende. Der Money-Flow-Index zeigt mehr Kaufdruck, was auf steigendes Interesse der Investoren hinweist. In dieser Sammelphase könnte CC weiter steigen, falls sich die Märkte beruhigen und Händler in stärker gefragte Coins umschichten. CC notiert aktuell bei 0,142 USD, also knapp unter dem Widerstand bei 0,148 USD. Bei einem Ausbruch nach oben kann der Kurs auf 0,164 USD steigen. Dann wäre CC auch nicht mehr weit entfernt von seinem Allzeithoch bei 0,177 USD, das etwas 24 Prozent über dem aktuellen Wert liegt. CC Kursanalyse. Quelle: TradingView Ob der bullische Trend anhält, hängt davon ab, ob der Widerstand überwunden wird. Sollte CC nicht über 0,148 USD kommen, könnten die Verkäufe wieder zunehmen. Dann würde der Kurs vermutlich auf die Unterstützung bei 0,133 USD zurückfallen. Damit wäre das bullische Szenario erst einmal vom Tisch und ein neuer Versuch, das Allzeithoch zu erreichen, würde auf sich warten lassen.

Altcoins, die du am Wochenende im Blick haben solltest – 24. bis 25. Januar

Am letzten Wochenende des Monats ist es vermutlich ruhiger, weil sich die geopolitischen Spannungen entspannen. Da die Sorge um Grönland nachlässt, könnten die Kryptomärkte wieder stabiler werden und leichter ihren Weg finden. BeInCrypto hat drei Altcoins untersucht, die am Wochenende gute Chancen auf eine positive Entwicklung haben könnten.

Tezos (XTZ): Warum jetzt viele auf einen Kursanstieg des Altcoins setzen

XTZ startet ins Wochenende mit einem wichtigen Ereignis, denn das Tallinn-Upgrade wird aktiviert. Dieses Update soll das Netzwerk effizienter, schneller und sicherer machen. Solche Protokoll-Verbesserungen wirken sich oft kurzfristig auf den Kurs aus. Deshalb schauen viele Händler nun besonders auf Tezos, da größere Kursschwankungen möglich sind.

Die technischen Indikatoren zeigen Chancen für einen Ausbruch. Die Bollinger-Bänder nähern sich an, was eine geringe Volatilität bedeutet. Wenn die Volatilität zusammen mit dem Tallinn-Upgrade steigt, könnte der XTZ-Kurs auf über 0,59 USD und 0,62 USD steigen. Schafft XTZ den Ausbruch, kann Tezos sogar auf den Widerstand bei 0,66 USD zusteuern.

XTZ Kursanalyse. Quelle: TradingView

Wie bullisch das Ganze wird, hängt von der Reaktion am Markt ab. Reagieren Händler nicht positiv, bleibt der Kurs vielleicht in einer engen Spanne. In diesem Fall würde XTZ eher zwischen 0,55 USD und 0,62 USD seitwärts laufen, auch wenn das Protokoll-Update da ist.

Seeker (SKR): Was du jetzt über diesen Coin wissen musst

SKR zeigte diese Woche eine starke Leistung und stieg nach dem Start um 335 Prozent. Ein neues Allzeithoch wurde bei 0,0597 USD gesetzt. Der schnelle Anstieg zog viele spekulative Händler an, bevor eine Phase mit Gewinnmitnahmen folgte. Das frühe Momentum machte SKR zu einem Coin mit starker Volatilität und lockte viele kurzfristige Trader an.

Nach dem Hoch fiel SKR um 23,6 Prozent und notiert jetzt bei ungefähr 0,0390 USD. Damit liegt er über der Unterstützung bei 0,0385 USD. Zurzeit überwiegen die Verkäufe die Käufe. Bleibt das bis zum Wochenende so, könnte der Verkaufsdruck steigen und SKR auf das nächste wichtige Unterstützungslevel bei etwa 0,0205 USD drücken.

SKR Kursanalyse. Quelle: TradingView

Eine Trendumkehr ist dennoch möglich, falls sich die Stimmung ändert. Kommen wieder mehr Käufer dazu, könnte sich der Kurs stabilisieren und eine Erholung starten. Erreicht SKR wieder die Marke von 0,0517 USD, wäre das ein wichtiges Signal. Dann könnte der Coin das letzte Hoch testen und vielleicht sogar einen neuen Rekord aufstellen.

Canton (CC): Neuer Altcoin sorgt für Aufsehen in der Krypto-Community

CC gehört zu den wenigen Altcoins mit bullischer Entwicklung vor dem Wochenende. Der Money-Flow-Index zeigt mehr Kaufdruck, was auf steigendes Interesse der Investoren hinweist. In dieser Sammelphase könnte CC weiter steigen, falls sich die Märkte beruhigen und Händler in stärker gefragte Coins umschichten.

CC notiert aktuell bei 0,142 USD, also knapp unter dem Widerstand bei 0,148 USD. Bei einem Ausbruch nach oben kann der Kurs auf 0,164 USD steigen. Dann wäre CC auch nicht mehr weit entfernt von seinem Allzeithoch bei 0,177 USD, das etwas 24 Prozent über dem aktuellen Wert liegt.

CC Kursanalyse. Quelle: TradingView

Ob der bullische Trend anhält, hängt davon ab, ob der Widerstand überwunden wird. Sollte CC nicht über 0,148 USD kommen, könnten die Verkäufe wieder zunehmen. Dann würde der Kurs vermutlich auf die Unterstützung bei 0,133 USD zurückfallen. Damit wäre das bullische Szenario erst einmal vom Tisch und ein neuer Versuch, das Allzeithoch zu erreichen, würde auf sich warten lassen.
BeInCrypto DE
·
--
XRP‑Wale kontrollieren 28 % des Supplys – droht jetzt Machtkonzentration?Die Frage nach der Verteilung aller 100 Milliarden XRP hat die Community seit Jahren beschäftigt. Jetzt liefert XRP Radar die Antwort – mit präzisen Zahlen statt vager Schätzungen. Die Erkenntnisse sind überraschend: Die Verteilung ist transparenter als erwartet, aber hochkonzentriert bei wenigen großen Playern. Die große Übersicht: 100 Milliarden XRP aufgeschlüsselt Total Supply: 100 Milliarden XRP In Escrow: 34,19 Milliarden (34,2%) Zirkulierend: 65,81 Milliarden (65,8%) Verbrannt: Nur 14,3 Millionen (0,014%) Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Über ein Drittel aller XRP sind noch in Ripples Escrow-Verträgen gesperrt. Diese werden monatlich zu maximal 1 Milliarde XRP freigegeben, wobei ungenutzte Mengen automatisch in neue Escrow-Verträge zurückwandern. Dieses System wurde 2017 etabliert, um Transparenz und Vorhersagbarkeit der Token-Distribution zu garantieren. Wo sind die 65,81 Milliarden zirkulierenden XRP ? Die Verteilung der aktiv verfügbaren Token enthüllt das wahre Machtverhältnis im XRP-Ökosystem: Die Top-6-Kategorien 1. Ripple Escrow – 34,2% (34,19 Milliarden) Die größte einzelne Kategorie. Diese Token sind in programmierbaren Smart Contracts gesperrt und werden über Jahre hinweg nach einem festen Schedule freigegeben. Im Dezember 2025 wurden beispielsweise 1 Milliarde freigegeben, aber 70% sofort wieder zurück ins Escrow gelegt. 2. Whale Cold Storage – 28,1% (28,1 Milliarden) Die zweitgrößte Kategorie – und hier wird es interessant! Große Holder haben mehr als ein Viertel aller XRP in Cold Wallets geparkt. Das ist ein massives Signal für langfristige Akkumulation statt kurzfristiges Trading. 3. Exchanges – 14,2% (14,18 Milliarden) Nur noch 14,18 Milliarden XRP liegen auf Börsen. Das entspricht gerade einmal 14,2% des Gesamtsupplys. Vor einem Jahr waren es noch deutlich mehr – die sinkenden Exchange-Bestände signalisieren, dass Investoren XRP von Börsen abziehen und in private Wallets transferieren. 4. Individual Holders – 10,5% (10,5 Milliarden) Retail-Investoren kontrollieren über 10 Milliarden XRP. Diese Kategorie wächst kontinuierlich und zeigt echte Adoption jenseits von Walen und Institutionen. Das XRPL verzeichnet mittlerweile fast 1 Million tägliche Transaktionen – viele davon von Individual Holders. 5. Founders – 5,2% (5,2 Milliarden) Ripple-Gründer wie Chris Larsen halten noch 5,2% aus der ursprünglichen Token-Allokation. Diese Bestände stammen aus den Anfangstagen 2012 und sind über die Jahre teilweise verkauft oder gespendet worden. 6. Ripple Operational – 4,7% (4,7 Milliarden) Ripple hält 4,7% außerhalb von Escrow für operative Zwecke: Partnerschaften, Liquiditätsbereitstellung für RippleNet-Kunden, Market Making und strategische Investments. XRP-Radar, Quelle: XRP-Insights Kleinere Kategorien mit großer Zukunft ETFs & Index Funds – 0,783% Seit dem Launch der US-Spot-XRP-ETFs im November 2025 sind fast 800 Millionen XRP in regulierten Fonds gebunden. Diese Kategorie explodiert gerade – im Januar 2026 gab es zwar einen ersten Abflusstag, aber der Gesamttrend zeigt klar nach oben. DeFi / AMM Pools – 0,222% 221,5 Millionen XRP stecken in DeFi-Protokollen und Automated Market Maker-Pools auf dem XRPL. Das DeFi-Ökosystem auf XRPLedger ist noch jung, wächst aber stetig – native Lending-Protokolle sind für Q1 2026 geplant. Corporate Treasury – 0,52% (528,9 Millionen) Unternehmen wie SBI Holdings halten über 500 Millionen XRP in ihren Treasuries. SBI allein hat Exposure von geschätzten 10,4 Milliarden Dollar – weit mehr als in dieser Kategorie erfasst, vermutlich in Whale Cold Storage kategorisiert. Tokenized RWA – $413 Millionen USD Real World Assets im Wert von 413 Millionen Dollar sind auf dem XRPL tokenisiert. Diese Kategorie zeigt das Potenzial von XRPL als Plattform für tokenisierte Vermögenswerte – von Immobilien bis zu Unternehmensanleihen. Unaccounted Buffer – 1,5% (1,5 Milliarden) 1,5% sind als “Unaccounted Buffer” klassifiziert. Diese Kategorie umfasst vermutlich verlorene Private Keys, lange inaktive Wallets oder fehlerhafte Transaktionen an Burn-Adressen. Lost & Inaccessible – 0,53% (530 Millionen) Offiziell als dauerhaft verloren eingestuft: etwa 530 Millionen XRP. Diese Token sind technisch auf der Blockchain vorhanden, aber für immer unzugänglich. Der Burn-Mythos: Nur 14,3 Millionen XRP vernichtet Viele Investoren erwarten aggressive Token-Burns wie bei Ethereum mit EIP-1559. Die Realität: Nur 14,3 Millionen XRP sind bisher verbrannt (0,014% des Supplys). XRPLedger verbrennt bei jeder Transaktion eine winzige Gebühr – typischerweise etwa 0,00001 XRP pro Transaktion. Bei aktuell fast 1 Million täglichen Transaktionen summiert sich das zwar, aber der Effekt bleibt minimal bei einem 100-Milliarden-Gesamt-Supply. Zum Vergleich: Ethereum verbrennt durch EIP-1559 täglich Millionen Dollar an ETH. XRP wurde nicht für aggressives Burning designed, sondern für stabile, vorhersagbare Supply-Distribution. Fun Fact: Wale halten doppelt so viel wie alle Börsen Die vielleicht überraschendste Erkenntnis aus den Daten: Whale Cold Storage (28,1%) ist exakt doppelt so groß wie alle Exchange-Bestände (14,2%) zusammen. Das ist ein massives Signal. Große Holder – ob institutionelle Investoren, frühe Adopters oder strategische Partner – parken ihre XRP in Cold Wallets für die Langzeit. Sie traden nicht, sie akkumulieren. Diese Konstellation ist typisch für Assets, die auf langfristiges Wertwachstum setzen. Vergleichbar mit Bitcoin-Walen, die ihre BTC seit Jahren nicht bewegen. Fazit: Transparent, konzentriert, aber im Wandel Die Verteilung ist dank XRPLedgers Transparenz nachvollziehbarer als bei fast jeder anderen Kryptowährung. Die Daten zeigen: Ripple bleibt dominant mit 34,2% in Escrow + 4,7% operational = 38,9% Wale akkumulieren massiv mit 28,1% in Cold Storage Börsen verlieren Marktanteile – nur noch 14,2% Retail wächst stetig auf jetzt 10,5% Institutionelle Adoption steigt via ETFs, Corporate Treasuries, RWA Die Verteilung zeigt eine schrittweise Dezentralisierung, auch wenn Konzentration bei Ripple und Walen weiterhin extrem hoch ist. Die Zukunft? ETFs, DeFi und Tokenisierung könnten die Balance weiter verschieben.

XRP‑Wale kontrollieren 28 % des Supplys – droht jetzt Machtkonzentration?

Die Frage nach der Verteilung aller 100 Milliarden XRP hat die Community seit Jahren beschäftigt. Jetzt liefert XRP Radar die Antwort – mit präzisen Zahlen statt vager Schätzungen. Die Erkenntnisse sind überraschend: Die Verteilung ist transparenter als erwartet, aber hochkonzentriert bei wenigen großen Playern.

Die große Übersicht: 100 Milliarden XRP aufgeschlüsselt

Total Supply: 100 Milliarden XRP In Escrow: 34,19 Milliarden (34,2%) Zirkulierend: 65,81 Milliarden (65,8%) Verbrannt: Nur 14,3 Millionen (0,014%)

Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Über ein Drittel aller XRP sind noch in Ripples Escrow-Verträgen gesperrt. Diese werden monatlich zu maximal 1 Milliarde XRP freigegeben, wobei ungenutzte Mengen automatisch in neue Escrow-Verträge zurückwandern. Dieses System wurde 2017 etabliert, um Transparenz und Vorhersagbarkeit der Token-Distribution zu garantieren.

Wo sind die 65,81 Milliarden zirkulierenden XRP ?

Die Verteilung der aktiv verfügbaren Token enthüllt das wahre Machtverhältnis im XRP-Ökosystem:

Die Top-6-Kategorien

1. Ripple Escrow – 34,2% (34,19 Milliarden) Die größte einzelne Kategorie. Diese Token sind in programmierbaren Smart Contracts gesperrt und werden über Jahre hinweg nach einem festen Schedule freigegeben. Im Dezember 2025 wurden beispielsweise 1 Milliarde freigegeben, aber 70% sofort wieder zurück ins Escrow gelegt.

2. Whale Cold Storage – 28,1% (28,1 Milliarden) Die zweitgrößte Kategorie – und hier wird es interessant! Große Holder haben mehr als ein Viertel aller XRP in Cold Wallets geparkt. Das ist ein massives Signal für langfristige Akkumulation statt kurzfristiges Trading.

3. Exchanges – 14,2% (14,18 Milliarden) Nur noch 14,18 Milliarden XRP liegen auf Börsen. Das entspricht gerade einmal 14,2% des Gesamtsupplys. Vor einem Jahr waren es noch deutlich mehr – die sinkenden Exchange-Bestände signalisieren, dass Investoren XRP von Börsen abziehen und in private Wallets transferieren.

4. Individual Holders – 10,5% (10,5 Milliarden) Retail-Investoren kontrollieren über 10 Milliarden XRP. Diese Kategorie wächst kontinuierlich und zeigt echte Adoption jenseits von Walen und Institutionen. Das XRPL verzeichnet mittlerweile fast 1 Million tägliche Transaktionen – viele davon von Individual Holders.

5. Founders – 5,2% (5,2 Milliarden) Ripple-Gründer wie Chris Larsen halten noch 5,2% aus der ursprünglichen Token-Allokation. Diese Bestände stammen aus den Anfangstagen 2012 und sind über die Jahre teilweise verkauft oder gespendet worden.

6. Ripple Operational – 4,7% (4,7 Milliarden) Ripple hält 4,7% außerhalb von Escrow für operative Zwecke: Partnerschaften, Liquiditätsbereitstellung für RippleNet-Kunden, Market Making und strategische Investments.

XRP-Radar, Quelle: XRP-Insights Kleinere Kategorien mit großer Zukunft

ETFs & Index Funds – 0,783% Seit dem Launch der US-Spot-XRP-ETFs im November 2025 sind fast 800 Millionen XRP in regulierten Fonds gebunden. Diese Kategorie explodiert gerade – im Januar 2026 gab es zwar einen ersten Abflusstag, aber der Gesamttrend zeigt klar nach oben.

DeFi / AMM Pools – 0,222% 221,5 Millionen XRP stecken in DeFi-Protokollen und Automated Market Maker-Pools auf dem XRPL. Das DeFi-Ökosystem auf XRPLedger ist noch jung, wächst aber stetig – native Lending-Protokolle sind für Q1 2026 geplant.

Corporate Treasury – 0,52% (528,9 Millionen) Unternehmen wie SBI Holdings halten über 500 Millionen XRP in ihren Treasuries. SBI allein hat Exposure von geschätzten 10,4 Milliarden Dollar – weit mehr als in dieser Kategorie erfasst, vermutlich in Whale Cold Storage kategorisiert.

Tokenized RWA – $413 Millionen USD Real World Assets im Wert von 413 Millionen Dollar sind auf dem XRPL tokenisiert. Diese Kategorie zeigt das Potenzial von XRPL als Plattform für tokenisierte Vermögenswerte – von Immobilien bis zu Unternehmensanleihen.

Unaccounted Buffer – 1,5% (1,5 Milliarden) 1,5% sind als “Unaccounted Buffer” klassifiziert. Diese Kategorie umfasst vermutlich verlorene Private Keys, lange inaktive Wallets oder fehlerhafte Transaktionen an Burn-Adressen.

Lost & Inaccessible – 0,53% (530 Millionen) Offiziell als dauerhaft verloren eingestuft: etwa 530 Millionen XRP. Diese Token sind technisch auf der Blockchain vorhanden, aber für immer unzugänglich.

Der Burn-Mythos: Nur 14,3 Millionen XRP vernichtet

Viele Investoren erwarten aggressive Token-Burns wie bei Ethereum mit EIP-1559. Die Realität: Nur 14,3 Millionen XRP sind bisher verbrannt (0,014% des Supplys).

XRPLedger verbrennt bei jeder Transaktion eine winzige Gebühr – typischerweise etwa 0,00001 XRP pro Transaktion. Bei aktuell fast 1 Million täglichen Transaktionen summiert sich das zwar, aber der Effekt bleibt minimal bei einem 100-Milliarden-Gesamt-Supply.

Zum Vergleich: Ethereum verbrennt durch EIP-1559 täglich Millionen Dollar an ETH. XRP wurde nicht für aggressives Burning designed, sondern für stabile, vorhersagbare Supply-Distribution.

Fun Fact: Wale halten doppelt so viel wie alle Börsen

Die vielleicht überraschendste Erkenntnis aus den Daten: Whale Cold Storage (28,1%) ist exakt doppelt so groß wie alle Exchange-Bestände (14,2%) zusammen.

Das ist ein massives Signal. Große Holder – ob institutionelle Investoren, frühe Adopters oder strategische Partner – parken ihre XRP in Cold Wallets für die Langzeit. Sie traden nicht, sie akkumulieren.

Diese Konstellation ist typisch für Assets, die auf langfristiges Wertwachstum setzen. Vergleichbar mit Bitcoin-Walen, die ihre BTC seit Jahren nicht bewegen.

Fazit: Transparent, konzentriert, aber im Wandel

Die Verteilung ist dank XRPLedgers Transparenz nachvollziehbarer als bei fast jeder anderen Kryptowährung. Die Daten zeigen:

Ripple bleibt dominant mit 34,2% in Escrow + 4,7% operational = 38,9%

Wale akkumulieren massiv mit 28,1% in Cold Storage

Börsen verlieren Marktanteile – nur noch 14,2%

Retail wächst stetig auf jetzt 10,5%

Institutionelle Adoption steigt via ETFs, Corporate Treasuries, RWA

Die Verteilung zeigt eine schrittweise Dezentralisierung, auch wenn Konzentration bei Ripple und Walen weiterhin extrem hoch ist.

Die Zukunft? ETFs, DeFi und Tokenisierung könnten die Balance weiter verschieben.
BeInCrypto DE
·
--
Altcoins RAIN schießt auf neues Allzeithoch – Warum jetzt erst der Startschuss fälltRain hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und in den letzten zwei Tagen ein neues Allzeithoch erreicht. Besonders langfristige Halter haben mit ihrer andauernden Akkumulation den Kurs auf neue Rekorde getrieben. Der Ausbruch zeigt zwar eine starke Nachfrage, allerdings deutet die zugrunde liegende Kursstruktur darauf hin, dass dies Teil einer größeren Bewegung sein könnte. Rain-Wale kaufen jetzt verstärkt Aktivitäten von großen Inhabern, auch als Wale bekannt, haben eine entscheidende Rolle beim jüngsten Anstieg von Rain gespielt. In den letzten 48 Stunden haben Adressen mit einem Bestand zwischen einer Million und 100 Millionen RAIN zusammen 165 Millionen Token gekauft. Bei aktuellen Kursen hat dieses Kaufvolumen einen Wert von etwa 1,66 Millionen USD. Das zeigt das wachsende Vertrauen dieser großen Halter. Dieser Trend zur Akkumulation hat während der Rallye für beständige Unterstützung gesorgt. Große Halter beeinflussen oft kurzfristig die Richtung des Kurses, indem sie das Angebot aufnehmen. Sollte dieses Verhalten anhalten, könnte das die Aufwärtsbewegung weiter stützen und plötzliche Rückgänge unwahrscheinlicher machen. Das stärkt zudem die bullische Struktur von Rain. RAIN Wale. Quelle: Santiment Die Indikatoren zum Momentum zeigen ebenfalls eine positive Stimmung. Der Money Flow Index ist gestiegen und bleibt über dem neutralen Wert von 50. MFI misst den Kauf- und Verkaufsdruck mittels Kurs und Volumen und zeigt damit die Stärke der Nachfrage an. Die aktuelle Position des Indikators im positiven Bereich signalisiert, dass der Verkaufsdruck bei RAIN zum Großteil nachgelassen hat. Der Kaufwille prägt nun das Marktgeschehen. Solche Bedingungen begünstigen meist eine Fortsetzung des Trends, insbesondere wenn große Marktteilnehmer weiter stetig akkumulieren. RAIN MFI. Quelle: TradingView Kurs vor Ausbruch? Jetzt droht eine starke Rally RAIN liegt zum Zeitpunkt des Schreibens nahe bei 0,0100 USD, nachdem das neue Allzeithoch bei 0,0105 USD in den letzten 48 Stunden erreicht wurde. Dadurch hat die Altcoin ein bullisches Kursmuster bestätigt und damit das übergeordnete positive Bild im Chart verstärkt. Das sich entwickelnde, breiter werdende aufsteigende Keil-Muster deutet auf mehr Schwankungen mit bullischer Tendenz hin. Dieses Muster zeigt ein mögliches Potenzial für 15 Prozent Kursanstieg, falls es bestätigt wird. Ein erfolgreicher Ausbruch könnte RAIN über das aktuelle Hoch bringen, sofern Investoren und frisches Kapital weiter dabeibleiben. RAIN Kursanalyse. Quelle: TradingView Der bullische Ausblick wird schwächer, falls das Momentum nachlässt. Sollte frisches Kapital fehlen oder sich Besitzer für Gewinnmitnahmen entscheiden, könnte das den Kurs belasten. In diesem Fall könnte RAIN unter die Unterstützung von 0,0100 USD fallen. Ein Rückschlag könnte den Token in Richtung 0,0090 USD drücken und damit die bullische These entkräften sowie weitere Kursgewinne verzögern.

Altcoins RAIN schießt auf neues Allzeithoch – Warum jetzt erst der Startschuss fällt

Rain hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und in den letzten zwei Tagen ein neues Allzeithoch erreicht. Besonders langfristige Halter haben mit ihrer andauernden Akkumulation den Kurs auf neue Rekorde getrieben.

Der Ausbruch zeigt zwar eine starke Nachfrage, allerdings deutet die zugrunde liegende Kursstruktur darauf hin, dass dies Teil einer größeren Bewegung sein könnte.

Rain-Wale kaufen jetzt verstärkt

Aktivitäten von großen Inhabern, auch als Wale bekannt, haben eine entscheidende Rolle beim jüngsten Anstieg von Rain gespielt. In den letzten 48 Stunden haben Adressen mit einem Bestand zwischen einer Million und 100 Millionen RAIN zusammen 165 Millionen Token gekauft. Bei aktuellen Kursen hat dieses Kaufvolumen einen Wert von etwa 1,66 Millionen USD. Das zeigt das wachsende Vertrauen dieser großen Halter.

Dieser Trend zur Akkumulation hat während der Rallye für beständige Unterstützung gesorgt. Große Halter beeinflussen oft kurzfristig die Richtung des Kurses, indem sie das Angebot aufnehmen. Sollte dieses Verhalten anhalten, könnte das die Aufwärtsbewegung weiter stützen und plötzliche Rückgänge unwahrscheinlicher machen. Das stärkt zudem die bullische Struktur von Rain.

RAIN Wale. Quelle: Santiment

Die Indikatoren zum Momentum zeigen ebenfalls eine positive Stimmung. Der Money Flow Index ist gestiegen und bleibt über dem neutralen Wert von 50. MFI misst den Kauf- und Verkaufsdruck mittels Kurs und Volumen und zeigt damit die Stärke der Nachfrage an.

Die aktuelle Position des Indikators im positiven Bereich signalisiert, dass der Verkaufsdruck bei RAIN zum Großteil nachgelassen hat. Der Kaufwille prägt nun das Marktgeschehen. Solche Bedingungen begünstigen meist eine Fortsetzung des Trends, insbesondere wenn große Marktteilnehmer weiter stetig akkumulieren.

RAIN MFI. Quelle: TradingView Kurs vor Ausbruch? Jetzt droht eine starke Rally

RAIN liegt zum Zeitpunkt des Schreibens nahe bei 0,0100 USD, nachdem das neue Allzeithoch bei 0,0105 USD in den letzten 48 Stunden erreicht wurde. Dadurch hat die Altcoin ein bullisches Kursmuster bestätigt und damit das übergeordnete positive Bild im Chart verstärkt.

Das sich entwickelnde, breiter werdende aufsteigende Keil-Muster deutet auf mehr Schwankungen mit bullischer Tendenz hin. Dieses Muster zeigt ein mögliches Potenzial für 15 Prozent Kursanstieg, falls es bestätigt wird. Ein erfolgreicher Ausbruch könnte RAIN über das aktuelle Hoch bringen, sofern Investoren und frisches Kapital weiter dabeibleiben.

RAIN Kursanalyse. Quelle: TradingView

Der bullische Ausblick wird schwächer, falls das Momentum nachlässt. Sollte frisches Kapital fehlen oder sich Besitzer für Gewinnmitnahmen entscheiden, könnte das den Kurs belasten. In diesem Fall könnte RAIN unter die Unterstützung von 0,0100 USD fallen. Ein Rückschlag könnte den Token in Richtung 0,0090 USD drücken und damit die bullische These entkräften sowie weitere Kursgewinne verzögern.
BeInCrypto DE
·
--
HBAR: 4,5-Mio.-USD-Liquidationsrisiko über 0,114 USD – Bären greifen anHedera hatte zuletzt Probleme, wieder Schwung zu bekommen. Nach einem Rückgang blieb der Kurs in einer engen Spanne. Der HBAR versuchte sich zu stabilisieren. Allerdings kam es nicht zu einer echten Erholung. Das liegt auch am Verhalten der Holder, was die Stimmung beeinflusst. Dieses Zögern kann trotzdem für Futures-Trader spannend sein. Denn die Positionen zeigen: Wenn wichtige Marken durchbrochen werden, könnte eine starke Bewegung folgen. Hedera-Trader stehen vor hohen Risiken Daten zu Derivaten zeigen, dass Short-HBAR-Trader ein hohes Risiko haben, falls der Kurs steigt. Die Liquidation Map zeigt das größte Cluster an Short-Positionen in der Nähe von 0,114 USD. Steigt der Kurs dorthin, würden rund 4,5 Mio. USD an Shorts liquidiert. Die Betroffenen müssten dann schnell zurückkaufen. Im Moment sind mehr Trader short als long. Das zeigt die eher negative Stimmung am Derivatemarkt. Viele Short-Positionen machen plötzliche Kursschwankungen wahrscheinlicher. Besonders, wenn Widerstände nach oben durchbrochen werden und Trader ihre Verluste schnell schließen müssen. HBAR Liquidation Map. Quelle: Coinglass Große Indikatoren deuten darauf hin, dass viele Anleger weniger aktiv sind. Der Chaikin Money Flow ist seit fast zwei Wochen gefallen und zeigt immer tiefere Tiefs. Der CMF misst, wie viel Kapital in einen Coin fließt oder abgezogen wird. Dafür werden Kurs und Volumen genutzt. Das macht ihn zu einem wichtigen Signal für Nachfrage. Sinkt der Indikator unter die Nulllinie, zeigt das, dass bei HBAR mehr Mittel abfließen als zufließen. Das bedeutet, dass Anleger eher verkaufen als zukaufen. Solche Abflüsse belasten meistens den Kurs und können die Erholung weiter verzögern – es sei denn, die Stimmung verbessert sich deutlich. HBAR CMF. Quelle: TradingView HBAR-Kurs: Diese wichtige Unterstützung muss jetzt halten Zurzeit handelt HBAR bei etwa 0,108 USD. Damit liegt er am 23,6-Prozent-Fibonacci-Retracement-Level. Dieses Level ist wichtig, weil es den Trend bestimmen kann. Wird es gehalten, steigen die Chancen auf Erholung und der bärische Trend könnte gebremst werden. Bleiben die Abflüsse bestehen, könnte HBAR diese Zone aber nicht verteidigen. In diesem Fall ist es möglich, dass der Kurs wieder in Richtung des Jahrestiefs bei etwa 0,102 USD fällt. Das würde den Abwärtstrend verlängern und die negative Stimmung an den Spot- und Derivate-Märkten verstärken. HBAR Price Analyse. Quelle: TradingView Für eine bullische Entwicklung müsste das 23,6-Prozent-Fibonacci-Level klar zurückerobert werden. Wird daraus eine Unterstützung, könnte HBAR bis zum 38,2-Prozent-Fib bei etwa 0,112 USD steigen. Wird sogar der 0,115-USD-Widerstand durchbrochen, wären viele Shorts gefährdet. Dann könnten weitere Short-Liquidationen folgen, das bärische Bild aufgehoben werden und eine breitere Erholung einsetzen.

HBAR: 4,5-Mio.-USD-Liquidationsrisiko über 0,114 USD – Bären greifen an

Hedera hatte zuletzt Probleme, wieder Schwung zu bekommen. Nach einem Rückgang blieb der Kurs in einer engen Spanne. Der HBAR versuchte sich zu stabilisieren. Allerdings kam es nicht zu einer echten Erholung. Das liegt auch am Verhalten der Holder, was die Stimmung beeinflusst.

Dieses Zögern kann trotzdem für Futures-Trader spannend sein. Denn die Positionen zeigen: Wenn wichtige Marken durchbrochen werden, könnte eine starke Bewegung folgen.

Hedera-Trader stehen vor hohen Risiken

Daten zu Derivaten zeigen, dass Short-HBAR-Trader ein hohes Risiko haben, falls der Kurs steigt. Die Liquidation Map zeigt das größte Cluster an Short-Positionen in der Nähe von 0,114 USD. Steigt der Kurs dorthin, würden rund 4,5 Mio. USD an Shorts liquidiert. Die Betroffenen müssten dann schnell zurückkaufen.

Im Moment sind mehr Trader short als long. Das zeigt die eher negative Stimmung am Derivatemarkt. Viele Short-Positionen machen plötzliche Kursschwankungen wahrscheinlicher. Besonders, wenn Widerstände nach oben durchbrochen werden und Trader ihre Verluste schnell schließen müssen.

HBAR Liquidation Map. Quelle: Coinglass

Große Indikatoren deuten darauf hin, dass viele Anleger weniger aktiv sind. Der Chaikin Money Flow ist seit fast zwei Wochen gefallen und zeigt immer tiefere Tiefs. Der CMF misst, wie viel Kapital in einen Coin fließt oder abgezogen wird. Dafür werden Kurs und Volumen genutzt. Das macht ihn zu einem wichtigen Signal für Nachfrage.

Sinkt der Indikator unter die Nulllinie, zeigt das, dass bei HBAR mehr Mittel abfließen als zufließen. Das bedeutet, dass Anleger eher verkaufen als zukaufen. Solche Abflüsse belasten meistens den Kurs und können die Erholung weiter verzögern – es sei denn, die Stimmung verbessert sich deutlich.

HBAR CMF. Quelle: TradingView HBAR-Kurs: Diese wichtige Unterstützung muss jetzt halten

Zurzeit handelt HBAR bei etwa 0,108 USD. Damit liegt er am 23,6-Prozent-Fibonacci-Retracement-Level. Dieses Level ist wichtig, weil es den Trend bestimmen kann. Wird es gehalten, steigen die Chancen auf Erholung und der bärische Trend könnte gebremst werden.

Bleiben die Abflüsse bestehen, könnte HBAR diese Zone aber nicht verteidigen. In diesem Fall ist es möglich, dass der Kurs wieder in Richtung des Jahrestiefs bei etwa 0,102 USD fällt. Das würde den Abwärtstrend verlängern und die negative Stimmung an den Spot- und Derivate-Märkten verstärken.

HBAR Price Analyse. Quelle: TradingView

Für eine bullische Entwicklung müsste das 23,6-Prozent-Fibonacci-Level klar zurückerobert werden. Wird daraus eine Unterstützung, könnte HBAR bis zum 38,2-Prozent-Fib bei etwa 0,112 USD steigen. Wird sogar der 0,115-USD-Widerstand durchbrochen, wären viele Shorts gefährdet. Dann könnten weitere Short-Liquidationen folgen, das bärische Bild aufgehoben werden und eine breitere Erholung einsetzen.
BeInCrypto DE
·
--
Ondo-Kurs bricht um über 80 Prozent ein – TVL erreicht neues AllzeithochOndo (ONDO) sorgt für ein interessantes Paradox. Der Kurs des Token ist um mehr als 80 Prozent vom Allzeithoch gefallen. Gleichzeitig hat der Total Value Locked (TVL) einen neuen Rekord erreicht. Diese Entwicklung wirft Fragen nach dem wirklichen Potenzial des Projektes auf. Gleichzeitig erwarten Branchenführer für den Bereich Tokenisierung im Jahr 2026 eine positive Entwicklung. Ondo-Kurs bricht nach Token-Freigabe stark ein Ondo ist ein Protokoll im Bereich Decentralized Finance (DeFi), das sich auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWAs) konzentriert. Das Protokoll bietet Nutzern Zugang zu traditionellen Finanzprodukten. Dazu gehören etwa US-Staatsanleihen, Kreditfonds und tokenisierte Aktien auf der Blockchain. Daten von BeInCrypto zum Kurs zeigen, dass ONDO von einem Hoch über 2,1 USD auf ungefähr 0,35 USD gefallen ist. Das entspricht einem Rückgang von mehr als 80 Prozent. Auch Anfang 2026 setzte ONDO neue Tiefs und zeigte bisher keine Anzeichen für eine Erholung. Ondo (ONDO) Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto Price Der negative Kursverlauf könnte durch den Verkaufsdruck nach einer Token-Freigabe hervorgerufen worden sein. Ondo hat am 18. Januar 1,94 Milliarden Token freigeschaltet. Diese Menge entsprach 57,23 Prozent des ausgegebenen Angebots. Der schnelle Anstieg des umlaufenden Angebots hat den Verkaufsdruck erhöht und bei Anlegern Bedenken ausgelöst. Seit der Freischaltung fiel ONDO um weitere 10 Prozent. Ondos Januar-Paradox: Ist das Projekt unterbewertet? Allerdings zeigen Daten von Token Terminal, dass der Bereich tokenisierte Aktien weiterhin stark wächst. Der Gesamtwert aller tokenisierten Aktien erreichte mit 441,2 Millionen USD ein neues Allzeithoch. Ondo Finance führt den Sektor mit einem Marktanteil von 54,4 Prozent an. Der Gesamtmarktwert tokenisierter Aktien. Quelle: Token Terminal Die Charts zeigen, dass die Marktkapitalisierung für tokenisierte Aktien seit September letzten Jahres deutlich gestiegen ist. Dies passierte, obwohl der gesamte Krypto-Markt in der gleichen Zeit eher nach unten ging. Die Daten deuten darauf hin, dass viele Privatanleger zwar Geld abziehen, Unternehmen aber weiterhin in tokenisierte Aktien investieren. Zudem ist der TVL von Ondo im Januar stark gestiegen. Laut DefiLlama lag er erstmals über 2,5 Milliarden USD. Ondos Total Value Locked. Quelle: DefiLlama TVL steht für den Gesamtwert an Vermögenswerten, den Nutzer in einem Protokoll einschließen. Dieser Wert zeigt die Beteiligung und das Vertrauen der Nutzer. Das Zusammenspiel aus sinkendem Kurs und wachsendem Kapitalzufluss lässt Analysten vermuten, dass Ondo unterbewertet ist. Oft bewegen Stimmung und Emotionen die Kurse, sodass Privatanleger die Grundlagen übersehen. „Die aktuelle Angst an den Märkten ist ein Segen in Verkleidung, besonders für Projekte wie Ondo”, sagte Investor Kyren . Dieses Paradox wird noch deutlicher, seit die Tokenisierung das Hauptthema beim Weltwirtschaftsforum Davos 2026 war. Weltweit zeigten sich Führungskräfte optimistisch über die Entwicklung der Asset-Tokenisierung. Sie bezeichnen sie als Brücke zwischen traditionellem Finanzmarkt und DeFi. Daten von Krypto-Börsen zeigen zudem, dass trotz der sinkenden Kurse viele Wal-Investoren den Rücksetzer als Chance betrachten. Ondo Spot Durchschnittliche Order-Größe. Quelle: CryptoQuant. Daten von CryptoQuant zur durchschnittlichen Order-Größe im Spot zeigen, dass in den letzten Monaten vor allem große Wal-Orders vorherrschten. Diese werden im Chart grün angezeigt. Das Muster lässt erkennen, dass ONDO möglicherweise eine starke Erholung erleben könnte, sobald der Verkaufsdruck durch die Token-Freigaben abnimmt und die Angst am Markt sich legt.

Ondo-Kurs bricht um über 80 Prozent ein – TVL erreicht neues Allzeithoch

Ondo (ONDO) sorgt für ein interessantes Paradox. Der Kurs des Token ist um mehr als 80 Prozent vom Allzeithoch gefallen. Gleichzeitig hat der Total Value Locked (TVL) einen neuen Rekord erreicht.

Diese Entwicklung wirft Fragen nach dem wirklichen Potenzial des Projektes auf. Gleichzeitig erwarten Branchenführer für den Bereich Tokenisierung im Jahr 2026 eine positive Entwicklung.

Ondo-Kurs bricht nach Token-Freigabe stark ein

Ondo ist ein Protokoll im Bereich Decentralized Finance (DeFi), das sich auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWAs) konzentriert. Das Protokoll bietet Nutzern Zugang zu traditionellen Finanzprodukten. Dazu gehören etwa US-Staatsanleihen, Kreditfonds und tokenisierte Aktien auf der Blockchain.

Daten von BeInCrypto zum Kurs zeigen, dass ONDO von einem Hoch über 2,1 USD auf ungefähr 0,35 USD gefallen ist. Das entspricht einem Rückgang von mehr als 80 Prozent. Auch Anfang 2026 setzte ONDO neue Tiefs und zeigte bisher keine Anzeichen für eine Erholung.

Ondo (ONDO) Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto Price

Der negative Kursverlauf könnte durch den Verkaufsdruck nach einer Token-Freigabe hervorgerufen worden sein. Ondo hat am 18. Januar 1,94 Milliarden Token freigeschaltet. Diese Menge entsprach 57,23 Prozent des ausgegebenen Angebots.

Der schnelle Anstieg des umlaufenden Angebots hat den Verkaufsdruck erhöht und bei Anlegern Bedenken ausgelöst. Seit der Freischaltung fiel ONDO um weitere 10 Prozent.

Ondos Januar-Paradox: Ist das Projekt unterbewertet?

Allerdings zeigen Daten von Token Terminal, dass der Bereich tokenisierte Aktien weiterhin stark wächst. Der Gesamtwert aller tokenisierten Aktien erreichte mit 441,2 Millionen USD ein neues Allzeithoch. Ondo Finance führt den Sektor mit einem Marktanteil von 54,4 Prozent an.

Der Gesamtmarktwert tokenisierter Aktien. Quelle: Token Terminal

Die Charts zeigen, dass die Marktkapitalisierung für tokenisierte Aktien seit September letzten Jahres deutlich gestiegen ist. Dies passierte, obwohl der gesamte Krypto-Markt in der gleichen Zeit eher nach unten ging.

Die Daten deuten darauf hin, dass viele Privatanleger zwar Geld abziehen, Unternehmen aber weiterhin in tokenisierte Aktien investieren.

Zudem ist der TVL von Ondo im Januar stark gestiegen. Laut DefiLlama lag er erstmals über 2,5 Milliarden USD.

Ondos Total Value Locked. Quelle: DefiLlama

TVL steht für den Gesamtwert an Vermögenswerten, den Nutzer in einem Protokoll einschließen. Dieser Wert zeigt die Beteiligung und das Vertrauen der Nutzer. Das Zusammenspiel aus sinkendem Kurs und wachsendem Kapitalzufluss lässt Analysten vermuten, dass Ondo unterbewertet ist. Oft bewegen Stimmung und Emotionen die Kurse, sodass Privatanleger die Grundlagen übersehen.

„Die aktuelle Angst an den Märkten ist ein Segen in Verkleidung, besonders für Projekte wie Ondo”, sagte Investor Kyren .

Dieses Paradox wird noch deutlicher, seit die Tokenisierung das Hauptthema beim Weltwirtschaftsforum Davos 2026 war. Weltweit zeigten sich Führungskräfte optimistisch über die Entwicklung der Asset-Tokenisierung. Sie bezeichnen sie als Brücke zwischen traditionellem Finanzmarkt und DeFi.

Daten von Krypto-Börsen zeigen zudem, dass trotz der sinkenden Kurse viele Wal-Investoren den Rücksetzer als Chance betrachten.

Ondo Spot Durchschnittliche Order-Größe. Quelle: CryptoQuant.

Daten von CryptoQuant zur durchschnittlichen Order-Größe im Spot zeigen, dass in den letzten Monaten vor allem große Wal-Orders vorherrschten. Diese werden im Chart grün angezeigt.

Das Muster lässt erkennen, dass ONDO möglicherweise eine starke Erholung erleben könnte, sobald der Verkaufsdruck durch die Token-Freigaben abnimmt und die Angst am Markt sich legt.
BeInCrypto DE
·
--
SEC- und CFTC-Chefs treffen sich: Trumps Krypto-Plan nimmt konkrete Formen anDie US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) und die US-Rohstoffaufsicht CFTC (Commodity Futures Trading Commission) wollen nächste Woche gemeinsam neue Regeln für Krypto vorstellen. SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Mike Selig führen ein seltenes gemeinsames öffentliches Treffen an. Sie wollen ihre Zusammenarbeit abstimmen und Präsident Donald Trumps Ziel unterstützen, die USA zum Krypto-Zentrum der Welt zu machen. SEC und CFTC bündeln Kräfte: Neue Initiative stärkt Krypto-Standort USA Die Veranstaltung heißt „Harmonisierung, US-Finanzführung im Krypto-Zeitalter“ und findet am Dienstag, dem 27. Januar, von zehn bis elf Uhr morgens (Ortszeit) im Hauptsitz der CFTC in Washington, D.C., statt. Jede Person kann die Veranstaltung besuchen, zudem gibt es einen Livestream. Das zeigt: Es gibt bewusst mehr Offenheit und bessere Zusammenarbeit, nachdem es jahrelang Streit zwischen den Behörden gegeben hatte. SEC-Chef Atkins nennt das Treffen eine direkte Antwort auf die Politik von Präsident Trump. „Ich freue mich darauf, nächste Woche gemeinsam mit Mike Selig (CFTC-Chef) bei unserer SEC- und CFTC-Veranstaltung über die Zusammenarbeit zwischen unseren Behörden zu sprechen“, sagte er. „Gemeinsam werden wir zeigen, wie wir daran arbeiten, Präsident Trumps Versprechen zu erfüllen, die USA zum Krypto-Zentrum der Welt zu machen.“ Auch Selig sagte, dass die beiden Behörden zusammenarbeiten, statt miteinander zu konkurrieren. „Die CFTC und SEC arbeiten gemeinsam daran, Präsident Trumps Vorstellung umzusetzen und die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen“, sagte er und ergänzte, dass sie „unseren Plan für US-Finanzführung im Krypto-Zeitalter“ vorstellen werden. Der gemeinsame Auftritt zeigt, dass die beiden Behörden nach jahrelanger Konkurrenz um die Aufsicht bei digitalen Vermögenswerten nun verstärkt zusammenarbeiten. Bisher war es so: Die SEC kontrollierte die Wertpapiermärkte nach sehr alten Regeln. Die CFTC regulierte Rohstoffe und Derivate. Krypto liegt oft irgendwo dazwischen. Das führte unter anderem zu: Überschneidenden Durchgreifen der Behörden Unklarheit bei den Regeln und Ständiger Kritik aus der Branche wegen „Regulierung durch Strafmaßnahmen“. Gemeinsame Regeln von SEC und CFTC: Neue Klarheit für Krypto in den USA Das Treffen im Januar baut auf früheren Versuchen zur Zusammenarbeit auf, die 2025 gestartet wurden. Dazu gehörte auch eine gemeinsame SEC–CFTC-Runde zur Harmonisierung. Die Community versteht diese Treffen als das Ende der langen „Revierkämpfe“ der Behörden. Seitdem betonen beide Behörden immer mehr, dass sie zusammenarbeiten wollen, gerade weil der Kongress zurzeit Gesetze wie das CLARITY-Gesetz vorantreibt, die die jeweiligen Aufsichtsbereiche klären sollen. Laut SEC wird es in der anstehenden Sitzung um „Harmonisierung und US-Finanzführung im Krypto-Zeitalter“ gehen. Beide Chefs werden kurze Eröffnungsworte sprechen, danach folgt eine moderierte Diskussion. Die Krypto-Amerika-Podcasterin Eleanor Terrett leitet das Gespräch. Inhaltlich wird wohl über klarere Regeln für Spot-Kryptomärkte, DeFi, tokenisierte Vermögenswerte, unbefristete Verträge und den Handel rund um die Uhr gesprochen. Genau in diesen Bereichen gab es bisher kaum klare Regeln, deshalb wanderten viele Innovationen ins Ausland ab. Bessere Übersicht und Zusammenarbeit zwischen SEC und CFTC kann unter anderem: die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften senken, mehr große Firmen anziehen und es Firmen leichter machen, neue Produkte in den USA und nicht im Ausland zu starten. Das sieht die Community als bullische Entwicklung unter einer besonders krypto-freundlichen Regierung. Auch wenn während der einstündigen Sitzung keine neuen Regeln verkündet werden, zeigt schon dieses gemeinsame Auftreten einen echten Wendepunkt.

SEC- und CFTC-Chefs treffen sich: Trumps Krypto-Plan nimmt konkrete Formen an

Die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) und die US-Rohstoffaufsicht CFTC (Commodity Futures Trading Commission) wollen nächste Woche gemeinsam neue Regeln für Krypto vorstellen.

SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Mike Selig führen ein seltenes gemeinsames öffentliches Treffen an. Sie wollen ihre Zusammenarbeit abstimmen und Präsident Donald Trumps Ziel unterstützen, die USA zum Krypto-Zentrum der Welt zu machen.

SEC und CFTC bündeln Kräfte: Neue Initiative stärkt Krypto-Standort USA

Die Veranstaltung heißt „Harmonisierung, US-Finanzführung im Krypto-Zeitalter“ und findet am Dienstag, dem 27. Januar, von zehn bis elf Uhr morgens (Ortszeit) im Hauptsitz der CFTC in Washington, D.C., statt.

Jede Person kann die Veranstaltung besuchen, zudem gibt es einen Livestream. Das zeigt: Es gibt bewusst mehr Offenheit und bessere Zusammenarbeit, nachdem es jahrelang Streit zwischen den Behörden gegeben hatte. SEC-Chef Atkins nennt das Treffen eine direkte Antwort auf die Politik von Präsident Trump.

„Ich freue mich darauf, nächste Woche gemeinsam mit Mike Selig (CFTC-Chef) bei unserer SEC- und CFTC-Veranstaltung über die Zusammenarbeit zwischen unseren Behörden zu sprechen“, sagte er. „Gemeinsam werden wir zeigen, wie wir daran arbeiten, Präsident Trumps Versprechen zu erfüllen, die USA zum Krypto-Zentrum der Welt zu machen.“

Auch Selig sagte, dass die beiden Behörden zusammenarbeiten, statt miteinander zu konkurrieren.

„Die CFTC und SEC arbeiten gemeinsam daran, Präsident Trumps Vorstellung umzusetzen und die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen“, sagte er und ergänzte, dass sie „unseren Plan für US-Finanzführung im Krypto-Zeitalter“ vorstellen werden.

Der gemeinsame Auftritt zeigt, dass die beiden Behörden nach jahrelanger Konkurrenz um die Aufsicht bei digitalen Vermögenswerten nun verstärkt zusammenarbeiten.

Bisher war es so: Die SEC kontrollierte die Wertpapiermärkte nach sehr alten Regeln. Die CFTC regulierte Rohstoffe und Derivate. Krypto liegt oft irgendwo dazwischen. Das führte unter anderem zu:

Überschneidenden Durchgreifen der Behörden

Unklarheit bei den Regeln und

Ständiger Kritik aus der Branche wegen „Regulierung durch Strafmaßnahmen“.

Gemeinsame Regeln von SEC und CFTC: Neue Klarheit für Krypto in den USA

Das Treffen im Januar baut auf früheren Versuchen zur Zusammenarbeit auf, die 2025 gestartet wurden. Dazu gehörte auch eine gemeinsame SEC–CFTC-Runde zur Harmonisierung.

Die Community versteht diese Treffen als das Ende der langen „Revierkämpfe“ der Behörden. Seitdem betonen beide Behörden immer mehr, dass sie zusammenarbeiten wollen, gerade weil der Kongress zurzeit Gesetze wie das CLARITY-Gesetz vorantreibt, die die jeweiligen Aufsichtsbereiche klären sollen.

Laut SEC wird es in der anstehenden Sitzung um „Harmonisierung und US-Finanzführung im Krypto-Zeitalter“ gehen. Beide Chefs werden kurze Eröffnungsworte sprechen, danach folgt eine moderierte Diskussion. Die Krypto-Amerika-Podcasterin Eleanor Terrett leitet das Gespräch.

Inhaltlich wird wohl über klarere Regeln für Spot-Kryptomärkte, DeFi, tokenisierte Vermögenswerte, unbefristete Verträge und den Handel rund um die Uhr gesprochen. Genau in diesen Bereichen gab es bisher kaum klare Regeln, deshalb wanderten viele Innovationen ins Ausland ab.

Bessere Übersicht und Zusammenarbeit zwischen SEC und CFTC kann unter anderem:

die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften senken,

mehr große Firmen anziehen und

es Firmen leichter machen, neue Produkte in den USA und nicht im Ausland zu starten.

Das sieht die Community als bullische Entwicklung unter einer besonders krypto-freundlichen Regierung.

Auch wenn während der einstündigen Sitzung keine neuen Regeln verkündet werden, zeigt schon dieses gemeinsame Auftreten einen echten Wendepunkt.
BeInCrypto DE
·
--
Ein Jahr Trump: Krypto-freundliches Weißes Haus, fallende Märkte und ein klarer GewinnerObwohl es im vergangenen Jahr in den USA weniger strenge Regeln für Krypto gab, sind Kryptowährungen während des ersten Jahres von Präsident Donald Trump an Wert stark gefallen. Viele hatten sich am Anfang einen positiven Wandel für Krypto erhofft. Allerdings gab es für Anleger mehr Verluste als Gewinne. Der größte Gewinner durch die stärkere Einbindung von Krypto in die traditionelle Finanzwelt scheint Präsident Trump selbst gewesen zu sein. Krypto-Euphorie in Washington: Dreht sich jetzt alles? Die Krypto-Community startete mit großen Erwartungen in den Januar 2025, denn Trump bereitete sich auf seine Rückkehr ins Weiße Haus vor. Im Wahlkampf stellte er sich als „Bitcoin-Präsident“ dar und versprach, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen. Diese Aussagen sorgten für mehr Optimismus in der Branche. Dieser wurde noch größer, als Trump seinen eigenen Memecoin nur zwei Tage vor seiner Amtseinführung startete. Zum Teil hat Trump seine Versprechen eingehalten. Donald Trump sprach auf der Bitcoin-Konferenz 2024, kurz vor seiner Wiederwahl. Quelle: NY Times Fast sofort ernannte er einen Krypto-Chef und besetzte den Chefposten der Securities and Exchange Commission (SEC) mit einer krypto-freundlichen Person. Außerdem unterschrieb er das Genius-Gesetz, das als erstes Bundesgesetz überhaupt einen Teil der Krypto-Branche regelt. Die Erwartungen waren anfangs eher gering. Jahrelange Kritik an der von Gensler geführten SEC und ihrer strengen Regulation hatte viele aus der Branche offen für fast jede Veränderung gemacht. Trump setzt sich bis heute deutlich für Krypto ein. Diese Woche sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass er weiterhin Krypto unterstützt und bezog sich auf die Erwartungen zum möglichen Beschluss des Clarity Acts. Trotzdem machte der Krypto-Markt Verluste, während Trump die Erfolge seiner Regierung hervorhob. Die Kurse sind weiter gefallen. Krypto-Kurse fallen trotz Fortschritten bei Regulierung Bei einer Bewertung der Kursentwicklung der größten Kryptowährungen fand BeInCrypto heraus, dass alle wichtigen Coins im letzten Jahr im Minus waren. Zum Zeitpunkt des Schreibens lag der Bitcoin-Kurs 13,4 Prozent unter dem Stand vom Januar. Ethereum hat um fast 9 Prozent nachgegeben. Entwicklung des Bitcoin-Kurses seit Januar 2025. Quelle: CoinGecko. Andere Coins schnitten noch schlechter ab. Ripples XRP fiel um 39 Prozent, Solanas SOL um etwa 50 Prozent und Cardanos ADA verlor sogar 63 Prozent. Diese Daten zeigen, dass trotz der neuen Regeln im Jahr 2025 andere Faktoren den Markt weiterhin stark beeinflusst haben. Wie bei Aktien haben Trumps Zoll-Entscheidungen die Erwartungen für dauerhaftes und stabiles Wachstum stark beeinflusst. Trotz wichtiger Fortschritte bleibt Krypto eine stark spekulative Anlage. In Zeiten großer Unsicherheit werden die Krypto-Märkte meist als Erstes getroffen. Nach Trumps Ankündigung von Liberation-Day-Zöllen im April fiel Bitcoin auf 76.300 USD. Dies war der niedrigste Stand seit November 2024. Am 10. Oktober gab es nach der Ankündigung eines 100-Prozent-Gegenzolls auf China einen Rutsch von 8 bis 10 Prozent beim Bitcoin-Kurs. Auch der gesamte Krypto-Markt erlebte Milliarden an Liquidationen. So zeigte das Bitcoin-Chart die Kursschwankungen rund um Trumps Zoll-Entscheidungen. Quelle: ARK Invest Die Schwankungen kamen aber nicht nur durch Zölle zustande. Weitere Belastungen wie immer wiederkehrende Angriffe auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank und wachsende geopolitische Spannungen haben die Marktschwankungen noch verstärkt. Die Unsicherheit bleibt bestehen, ob die Regierung weiter diesen Weg gehen wird. Sollte das so sein, denken manche Krypto-Anleger vielleicht neu darüber nach, wie sie den Vorteil der Regeln im Vergleich zu den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen bewerten. Allerdings haben nicht alle Verluste gemacht. Trump und seine Familie gehören zu den wichtigsten Gewinnern des Wachstums im Krypto-Bereich. Präsidenten-Coins trotzen dem Markt-Absturz: Gewinne trotz Kursrutsch In den letzten zwölf Monaten wurde Trumps Investment-Portfolio breiter aufgestellt. Ein großer Teil ging dabei in Krypto-Projekte. Trump und seine Familie engagierten sich in verschiedenen Bereichen – zum Beispiel mit einem Memecoin, der nach Trump benannt ist, und mit der DeFi-Plattform World Liberty Financial. Manche Projekte gingen sie gemeinsam an, andere unabhängig voneinander. Als die Kurse von Krypto sanken, stieg das Vermögen von Trump in die entgegengesetzte Richtung. Nach einer aktuellen Auswertung von Bloomberg konnte die Familie Trump ungefähr 1,4 Milliarden USD mit ihren Krypto-Aktivitäten verdienen. Digitale Vermögenswerte machen inzwischen über 20 Prozent des Gesamtvermögens der Familie aus. Krypto-Vermögen der Familie Trump. Quelle: Bloomberg. Diese Geschäfte sind nicht unbemerkt geblieben. Die Regierung musste sich immer wieder Fragen zu möglichen Interessenkonflikten stellen, während Trump seine Krypto-Projekte weiter vorantreibt. Während die Kritik weiter wächst und viele Investoren Verluste machen, hebt sich das große Krypto-Vermögen von Trump deutlich von den Erfahrungen vieler Trader ab. Denn bei ihnen gab es im letzten Jahr oft große Verluste.

Ein Jahr Trump: Krypto-freundliches Weißes Haus, fallende Märkte und ein klarer Gewinner

Obwohl es im vergangenen Jahr in den USA weniger strenge Regeln für Krypto gab, sind Kryptowährungen während des ersten Jahres von Präsident Donald Trump an Wert stark gefallen.

Viele hatten sich am Anfang einen positiven Wandel für Krypto erhofft. Allerdings gab es für Anleger mehr Verluste als Gewinne. Der größte Gewinner durch die stärkere Einbindung von Krypto in die traditionelle Finanzwelt scheint Präsident Trump selbst gewesen zu sein.

Krypto-Euphorie in Washington: Dreht sich jetzt alles?

Die Krypto-Community startete mit großen Erwartungen in den Januar 2025, denn Trump bereitete sich auf seine Rückkehr ins Weiße Haus vor.

Im Wahlkampf stellte er sich als „Bitcoin-Präsident“ dar und versprach, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen. Diese Aussagen sorgten für mehr Optimismus in der Branche. Dieser wurde noch größer, als Trump seinen eigenen Memecoin nur zwei Tage vor seiner Amtseinführung startete.

Zum Teil hat Trump seine Versprechen eingehalten.

Donald Trump sprach auf der Bitcoin-Konferenz 2024, kurz vor seiner Wiederwahl. Quelle: NY Times

Fast sofort ernannte er einen Krypto-Chef und besetzte den Chefposten der Securities and Exchange Commission (SEC) mit einer krypto-freundlichen Person. Außerdem unterschrieb er das Genius-Gesetz, das als erstes Bundesgesetz überhaupt einen Teil der Krypto-Branche regelt.

Die Erwartungen waren anfangs eher gering.

Jahrelange Kritik an der von Gensler geführten SEC und ihrer strengen Regulation hatte viele aus der Branche offen für fast jede Veränderung gemacht.

Trump setzt sich bis heute deutlich für Krypto ein. Diese Woche sagte er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass er weiterhin Krypto unterstützt und bezog sich auf die Erwartungen zum möglichen Beschluss des Clarity Acts.

Trotzdem machte der Krypto-Markt Verluste, während Trump die Erfolge seiner Regierung hervorhob. Die Kurse sind weiter gefallen.

Krypto-Kurse fallen trotz Fortschritten bei Regulierung

Bei einer Bewertung der Kursentwicklung der größten Kryptowährungen fand BeInCrypto heraus, dass alle wichtigen Coins im letzten Jahr im Minus waren. Zum Zeitpunkt des Schreibens lag der Bitcoin-Kurs 13,4 Prozent unter dem Stand vom Januar. Ethereum hat um fast 9 Prozent nachgegeben.

Entwicklung des Bitcoin-Kurses seit Januar 2025. Quelle: CoinGecko.

Andere Coins schnitten noch schlechter ab.

Ripples XRP fiel um 39 Prozent, Solanas SOL um etwa 50 Prozent und Cardanos ADA verlor sogar 63 Prozent.

Diese Daten zeigen, dass trotz der neuen Regeln im Jahr 2025 andere Faktoren den Markt weiterhin stark beeinflusst haben.

Wie bei Aktien haben Trumps Zoll-Entscheidungen die Erwartungen für dauerhaftes und stabiles Wachstum stark beeinflusst. Trotz wichtiger Fortschritte bleibt Krypto eine stark spekulative Anlage. In Zeiten großer Unsicherheit werden die Krypto-Märkte meist als Erstes getroffen.

Nach Trumps Ankündigung von Liberation-Day-Zöllen im April fiel Bitcoin auf 76.300 USD. Dies war der niedrigste Stand seit November 2024. Am 10. Oktober gab es nach der Ankündigung eines 100-Prozent-Gegenzolls auf China einen Rutsch von 8 bis 10 Prozent beim Bitcoin-Kurs. Auch der gesamte Krypto-Markt erlebte Milliarden an Liquidationen.

So zeigte das Bitcoin-Chart die Kursschwankungen rund um Trumps Zoll-Entscheidungen. Quelle: ARK Invest

Die Schwankungen kamen aber nicht nur durch Zölle zustande.

Weitere Belastungen wie immer wiederkehrende Angriffe auf die Unabhängigkeit der US-Notenbank und wachsende geopolitische Spannungen haben die Marktschwankungen noch verstärkt.

Die Unsicherheit bleibt bestehen, ob die Regierung weiter diesen Weg gehen wird. Sollte das so sein, denken manche Krypto-Anleger vielleicht neu darüber nach, wie sie den Vorteil der Regeln im Vergleich zu den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen bewerten.

Allerdings haben nicht alle Verluste gemacht.

Trump und seine Familie gehören zu den wichtigsten Gewinnern des Wachstums im Krypto-Bereich.

Präsidenten-Coins trotzen dem Markt-Absturz: Gewinne trotz Kursrutsch

In den letzten zwölf Monaten wurde Trumps Investment-Portfolio breiter aufgestellt. Ein großer Teil ging dabei in Krypto-Projekte.

Trump und seine Familie engagierten sich in verschiedenen Bereichen – zum Beispiel mit einem Memecoin, der nach Trump benannt ist, und mit der DeFi-Plattform World Liberty Financial. Manche Projekte gingen sie gemeinsam an, andere unabhängig voneinander.

Als die Kurse von Krypto sanken, stieg das Vermögen von Trump in die entgegengesetzte Richtung.

Nach einer aktuellen Auswertung von Bloomberg konnte die Familie Trump ungefähr 1,4 Milliarden USD mit ihren Krypto-Aktivitäten verdienen. Digitale Vermögenswerte machen inzwischen über 20 Prozent des Gesamtvermögens der Familie aus.

Krypto-Vermögen der Familie Trump. Quelle: Bloomberg.

Diese Geschäfte sind nicht unbemerkt geblieben.

Die Regierung musste sich immer wieder Fragen zu möglichen Interessenkonflikten stellen, während Trump seine Krypto-Projekte weiter vorantreibt.

Während die Kritik weiter wächst und viele Investoren Verluste machen, hebt sich das große Krypto-Vermögen von Trump deutlich von den Erfahrungen vieler Trader ab. Denn bei ihnen gab es im letzten Jahr oft große Verluste.
Melde dich an, um weitere Inhalte zu entdecken
Bleib immer am Ball mit den neuesten Nachrichten aus der Kryptowelt
⚡️ Beteilige dich an aktuellen Diskussionen rund um Kryptothemen
💬 Interagiere mit deinen bevorzugten Content-Erstellern
👍 Entdecke für dich interessante Inhalte
E-Mail-Adresse/Telefonnummer
Sitemap
Cookie-Präferenzen
Nutzungsbedingungen der Plattform