Wenn die Märkte volatil werden, tauchen die Schlagzeilen über „fliehende Wale“ immer zuerst auf.

Aber die Daten erzählen eine differenziertere Geschichte - nicht alle Wale sind gleich, und nicht jeder Ausverkauf kommt aus der gleichen Art von Schwäche.

Abbildung 1 veranschaulicht deutlich ein klassisches Verhalten in der Panikphase: große Wallets, die schnell BTC auf Binance einzahlen, mit mehreren Transaktionen im Wert von Hunderten Millionen Dollar innerhalb von Stunden. Dies ist kein technisches Wallet-Umschichten oder routinemäßiges Rebalancing =>=> es ist die explizite Realisierung von Verlusten. Wenn die Preise stark fallen, sind Wale mit Hebelaussetzungen, schlechtem Risikomanagement oder Liquiditätsdruck gezwungen, um jeden Preis auszusteigen. Die Nachrichten nennen es „rennende Wale“, aber in Wirklichkeit ist dies die Kapitulation => die Aufgabe von schwachem Kapital.

Abbildung 2 erzählt jedoch eine ganz andere – und viel schwerere – Geschichte. Laut den neuesten Daten sitzen die Top 20 börsennotierten Unternehmen, die digitale Vermögenswerte halten, kollektiv auf mehr als 17 Milliarden Dollar an unrealisierte Verluste. Dies ist kein kurzfristiges spekulatives Kapital. Dies sind Institutionen, die Krypto direkt in ihre Bilanzen eingebettet haben, was bedeutet, dass sie einfach nicht „verschwinden“ können.

Die größten Verluste verzeichnet Bitmine Immersion, verbunden mit Tom Lee, und macht nahezu 44% der gesamten unrealisierte Verluste aus, oder über 7,5 Milliarden Dollar, die hauptsächlich durch ETH-Käufe zu einem durchschnittlichen Preis von etwa 3.900 Dollar verursacht wurden. Während diese Verluste unrealisiert bleiben, stellen sie enormen finanziellen und psychologischen Druck dar, während Ethereum durch einen verlängerten Rückgangszyklus geht.

Eng verbunden ist die Strategie, geleitet von Michael Saylor, der derzeit mehr als 2,2 Milliarden Dollar an unrealisierte Verluste hält, mit einem durchschnittlichen BTC-Erwerbspreis von fast 76.000 Dollar. Trotz Saylors unerschütterlicher langfristiger Überzeugung macht die P&L-Daten eines klar: Selbst die stärksten ideologischen Halter sind nicht immun gegen zyklischen Marktdruck.

Nebeneinander platziert wird der Kontrast offensichtlich:

• On-Chain-Wale: Verluste schnell begrenzen, aussteigen, wenn der Druck die Toleranz überschreitet.

• Unternehmenswale: nicht in der Lage zu gehen, gezwungen, Verluste zu ertragen und den gesamten Zyklus durchzustehen.

Wenn die Nachrichten sagen, Wale laufen und bluten, ist die eigentliche Frage nicht, wohin der Markt als nächstes geht – sondern: Wirst du mit der Menge verschwinden oder das Gegenteil wählen, wenn die Angst ihren Höhepunkt erreicht?

Märkte werden nicht von Schlagzeilen bestimmt. Sie werden entschieden von denen, die noch die Kraft haben, zu bleiben, wenn die Angst vollständig ausgespielt ist.

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