Der US-Finanzminister schließt die Möglichkeit einer "Rettung" von Bitcoin durch die Regierung aus, die von der Regierung beschlagnahmten Bitcoins haben sich auf 15 Milliarden US-Dollar erhöht.

Kürzlich äußerte sich der US-Finanzminister Scott Bessent während einer Anhörung im Kongress und schloss klar die Möglichkeit aus, dass die Bundesregierung in einem Marktabschwung Bitcoin "retten" könnte.

Er betonte, dass weder das Finanzministerium noch der Financial Stability Oversight Council (FSOC) das Recht haben, private Banken zu verlangen, mehr Bitcoin zu kaufen, um den Preis zu stützen.

Diese Aussage beantwortete stark die zuvor im Markt geäußerten Spekulationen über eine mögliche Intervention der Regierung in die Preise von Kryptowährungen und stellte das offizielle "Nicht-Rettungs"-Prinzip der USA im Hinblick auf die Volatilität des Bitcoin-Marktes klar.

In der Zwischenzeit enthüllte Bessent, dass die von der US-Regierung durch Durchsetzungsmaßnahmen beschlagnahmten Bitcoins, deren Wert von ursprünglich etwa 500 Millionen US-Dollar auf über 15 Milliarden US-Dollar gestiegen ist, deutlich zeigen, dass die von der Regierung gehaltenen Krypto-Assets im Marktzyklus erheblich an Wert gewonnen haben.

Er erläuterte weiter, dass gemäß dem von Trump im März 2025 unterzeichneten Präsidenten-Erlass diese Anordnung die politischen Grenzen festlegte und die Möglichkeit einschränkte, dass die Regierung direkt Mittel zur Marktintervention einsetzt.

Vor diesem Hintergrund sind die legitimen Wege für die Regierung, strategische Krypto-Reserven zu erhöhen, auf zwei Arten strikt beschränkt: Erstens durch die Beschlagnahme von Vermögenswerten; zweitens durch die Umsetzung einer haushaltsneutralen Austauschstrategie (d.h. die Nutzung von Vermögenswerten wie Öl oder Edelmetallen aus den staatlichen Reserven) zur Umwandlung in Bitcoin.

Doch dieser politische Rahmen hat in der Bitcoin-Community ganz unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Kritiker weisen darauf hin, dass das passive Akkumulationsmodell, das auf Beschlagnahme und Austausch basiert, nicht stark genug ist, um dem Markt eine starke offizielle Unterstützung zu bieten, wie es beim aktiven Kauf von Coins der Fall wäre.

Befürworter hingegen vertreten die gegenteilige Meinung, dass die aktive Einrichtung und öffentliche Offenlegung der Bitcoin-Strategiereserven durch die US-Regierung selbst eine sehr starke Vorbildwirkung hat und voraussichtlich andere Länder weltweit dazu anregen wird, eigene Krypto-Reserven einzurichten.

Langfristig könnte dieser offizielle Wettbewerb um Reserven auf globaler Ebene die Angebots-Nachfrage-Beziehung von Bitcoin grundlegend umgestalten und somit weitreichendere Auswirkungen auf die globale Nachfrage und den Preis von Bitcoin haben.

 #ScottBessent #政府立场