Die wahre Geschichte mit Gold ist nicht, dass es gestern um 9% gefallen ist. Das ist Lärm. Die eigentliche Geschichte ist viel unangenehmer und viel wichtiger.

Gold ist um 99,987% gefallen.

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Das klingt zunächst absurd, bis man es richtig einordnet.

Wenn die Menschheit im Jahr 500 n. Chr. mit dem Goldabbau aufgehört hätte, und die Goldversorgung tatsächlich fix gewesen wäre, würde der Preis für eine Unze Gold heute nicht bei einigen tausend Dollar liegen.

Er würde über 40.000.000 $ pro Unze liegen. Nicht, weil die Nachfrage grundlegend anders wäre, sondern weil das Angebot grundsätzlich eingeschränkt wäre.

Stattdessen ist Gold lediglich knapp, nicht fest. Jedes Jahr wird mehr aus dem Boden gegraben. Langsam, vorhersehbar, unerbittlich. Über Jahrhunderte compundet diese Verdünnung.

Und wenn Sie weit genug herauszoomen, ist das Ergebnis eine katastrophale Unterperformance im Vergleich zu dem, was ein wirkliches Asset mit fester Versorgung erreicht hätte.

Deshalb verfehlt das Besessenheit über eine tägliche Bewegung von 9% den Punkt vollkommen. Der echte Rückgang geschah über Jahrhunderte, nicht in einer Handelssitzung. Gold ist gestern nicht gefallen - es hat über Jahrtausende aufgrund der Ausweitung des Angebots an Wert verloren.

Der Unterschied zwischen knapper und fester Versorgung ist nicht subtil. Es sind nicht 10%. Es sind nicht 2x. Es sind nicht einmal 100x.

Es ist 1.000x.

Diese einzige Unterscheidung erklärt, warum Gold, trotz tausender Jahre als Geld, versagt hat, die Kaufkraft so zu bewahren, wie die Menschen annehmen.

Und es erklärt, warum Vermögenswerte mit wirklich festen Versorgungsdynamiken sich über lange Zeiträume anders verhalten.

Das ist kein Argument gegen Gold. Es ist ein Argument über monetäre Physik.

Knappheit verlangsamt die Verdünnung. Feste Versorgung beseitigt sie.

Sobald Sie diesen Unterschied klar sehen, können Sie ihn nicht mehr übersehen.

#GOLD #XAU #USGovShutdown $XAU