Das Walrus-Protokoll ist ein neues dezentrales Datenspeichernetzwerk, das von Mysten Labs entwickelt wurde, dem Team hinter der Sui-Blockchain.
Monetarisierung und Verifizierung sind die beiden Hauptvorteile dieser Technologie. So funktioniert es in der Praxis:
1. Verifizierung (Der "Ist es tatsächlich da?"-Teil)
Bei traditionellem Cloud-Speicher müssen Sie darauf vertrauen, dass der Anbieter Ihre Datei nicht verloren hat. Walrus verwendet Redundanz und Löschcodierung, um die Datenintegrität sicherzustellen.
Verfügbarkeit: Selbst wenn einige Speichernodes offline gehen, bleibt Ihre Daten zugänglich.
Nachweis des Speichers: Das Netzwerk überprüft kontinuierlich, ob die Nodes die Daten halten, die sie behaupten zu speichern, wodurch es "vertrauenslos" wird.
2. Monetarisierung (Der "Wie werde ich bezahlt?"-Teil)
Hier kommt die crypto-ökonomische Schicht ins Spiel. Walrus schafft einen Marktplatz für Daten:
Speicheranbieter: Benutzer mit zusätzlichem Speicherplatz können ihn an das Netzwerk vermieten und Belohnungen verdienen, normalerweise in Token.
Inhaltsersteller: Da die Daten im dezentralen Web gespeichert sind, können die Ersteller Zugangswände oder Abonnementmodelle direkt an die Speicherschicht koppeln und den Mittelsmann ausschließen.
Warum das wichtig ist
Traditionelle Speicheroptionen wie AWS oder Google Drive sind isoliert. Wenn Sie Ihre Daten dort monetarisieren möchten, nimmt die Plattform in der Regel einen großen Anteil oder besitzt die Rechte an den Metadaten. Walrus zielt darauf ab, dies zu ändern, sodass der Datenbesitzer die Kontrolle behält.


