Der US-Präsident Donald Trump versucht, ein lange verzögertes Krypto-Gesetz voranzubringen. Das Ziel ist es, einen gemeinsamen Nenner zwischen Krypto-Firmen und Banken zu finden. Dieser Vorstoß kommt zu einer angespannten Zeit mit bevorstehenden Wahlen in diesem Jahr und wachsendem Druck von beiden Seiten.


Berichte besagen, dass das Weiße Haus plant, sich am zweiten Februar mit Krypto-Unternehmen und Banken zu treffen. Das Treffen soll die Blockade lösen, die das Gesetz zur Struktur des Krypto-Marktes verlangsamt hat. Das größte Problem sind die Renditen von Stablecoins. Banken befürchten, dass Renditeprodukte wie Zinskonten wirken. Krypto-Firmen sagen, dass Belohnungen ein zentraler Bestandteil sind, wie Nutzer an digitalen Geldsystemen teilnehmen.


Das Gesetz heißt CLARITY Act. Es geriet Anfang dieses Monats in Schwierigkeiten, als die große Unterstützung aus der Branche zurückgezogen wurde. Die Unterstützer sagten, dass der Entwurf zu viele Einschränkungen hatte. Dazu gehörte ein Verbot von Stablecoin-Belohnungen und Beschränkungen für tokenbasierte Vermögenswerte. Danach wurde die geplante Abstimmung im Senat verschoben. Die Gespräche zwischen den beiden Seiten kamen dann zum Stillstand.


Das Weiße Haus war mit diesem Ergebnis nicht zufrieden. Berichten zufolge baten die Beamten die Branchenverbände, zu den Gesprächen zurückzukehren. Dennoch verlor das Gesetz an Fokus, als die Gesetzgeber ihre Aufmerksamkeit auf andere Themen lenkten. Dazu gehörten die Wohnungspolitik, schlechtes Winterwetter und das Risiko eines Regierungsstillstands. Viele Menschen dachten, das Krypto-Gesetz würde monatelang beiseitegeschoben werden.


Der jüngste Schritt hat diese Stimmung verändert. Das Eingreifen des Weißen Hauses zeigt, dass Krypto-Regeln weiterhin eine Priorität sind. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, wäre der CLARITY Act das größte Krypto-Gesetz seit dem früheren Rahmenrecht für Stablecoins. Dieses frühere Gesetz setzte grundlegende Regeln fest, deckte jedoch nicht den gesamten Markt ab.


Branchengruppen sagen, sie begrüßen die Gespräche. Führungspersönlichkeiten von Krypto-Handelsgruppen sagten, sie wollen klare Regeln, die jahrelang Bestand haben. Sie argumentieren, dass klares Recht Bauherren, Investoren und Nutzern hilft. Sie sagen auch, dass es den USA hilft, im digitalen Finanzwesen wettbewerbsfähig zu bleiben.


Trump hat einen persönlichen Grund, dies jetzt voranzutreiben. Während seines Wahlkampfs erhielt er starke Unterstützung aus dem Kryptosektor. Er versprach klare und faire Regeln. Den Fortschritt dieses Gesetzes voranzutreiben, zeigt, dass er dieses Versprechen hält.


Gleichzeitig bereitet sich die Branche auf die Zwischenwahlen vor. Eine große, von Krypto unterstützte politische Gruppe hat einen sehr großen Fonds aufgebaut, um freundliche Gesetzgeber zu unterstützen. Die Gruppe sagt, sie werde Führungspersönlichkeiten unterstützen, die digitale Vermögenswerte verstehen und diejenigen herausfordern, die sich ihnen widersetzen.


Seit letztem Sommer ist dieser Fonds schnell gewachsen, mit großen Spenden aus dem Kryptobereich. Analysten sagen, er sei jetzt einer der größten politischen Fonds im Land. Das zeigt, wie viel Einfluss der Kryptosektor jetzt auf die US-Politik hat.


Einfach ausgedrückt versucht Trump, beide Seiten zusammenzubringen. Er möchte, dass Banken und Krypto-Unternehmen sich genügend einig sind, um das Gesetz zu verabschieden. Das Ergebnis ist noch ungewiss. Aber die Gespräche zeigen, dass Krypto-Regeln kein Randthema mehr sind. Sie sind jetzt Teil der Hauptdebatte über Politik in den Vereinigten Staaten.

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