Trump kritisiert "Moron" Powell, fordert weltweit führende Zinssenkungen nach der Fed-Pause
Präsident Donald Trump hat erneut den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, kritisiert und ihn einen "Moron" genannt, während er seine Forderung wiederholte, dass die Fed die Zinssätze senken sollte. Diese Kommentare folgen der jüngsten Entscheidung der Fed am Mittwoch, den 28. Januar 2026, die Zinssätze stabil zu halten.
Wichtige Erkenntnisse
Politikhaltung: Die Federal Reserve hat ihre Leitzinsen in einem Bereich von 3,5% bis 3,75% gehalten, die erste Pause bei Zinssenkungen seit Juli 2025. Die Zentralbank nannte ein "starkes Tempo" der wirtschaftlichen Aktivität und "etwas erhöhte" Inflation als Gründe für ihre Entscheidung.
Politischer Druck: Präsident Trump hat konsequent aggressive Zinssenkungen gefordert, um die Kosten für die Staatsschulden zu senken und die Wirtschaft anzukurbeln. Seine Regierung hat auch eine Untersuchung des Justizministeriums zu Powells Aussage über Bauarbeiten eingeleitet, einen Schritt, den viele, einschließlich Powell, als politisch motivierten Druck ansehen, um politische Entscheidungen zu beeinflussen und die Unabhängigkeit der Fed zu untergraben.
Nachfolge: Jerome Powells Amtszeit als Fed-Vorsitzender endet im Mai 2026. Präsident Trump wird voraussichtlich bald einen Nachfolger benennen, wobei Rick Rieder, ein führender Mitarbeiter von BlackRock, als potenzieller Favorit gilt. Powell hat seinem Nachfolger folgenden Rat gegeben: "Halten Sie sich aus der gewählten Politik heraus".
Globaler Kontext: Der politische Druck auf die US-Notenbank hat internationale Aufmerksamkeit erregt, wobei andere Zentralbankchefs die Bedeutung der Unabhängigkeit der Fed für die globale Finanzstabilität betonen.