Kevin O'Leary: US-Krypto-Regulierung "Näher als Washington zugeben will," Billionen in institutionellem Kapital warten auf das Inkrafttreten des CLARITY-Gesetzes
Kevin O'Leary sagt voraus, dass die Gesetzgebung zur Marktstruktur für Kryptowährungen in den USA, insbesondere das CLARITY-Gesetz, bis zum 15. Mai verabschiedet wird. Er glaubt, dass Washington näher an diesem "alles auf einmal" regulatorischen Moment ist, als allgemein anerkannt, hauptsächlich aufgrund der intensiven Arbeit der Mitarbeiter des Kongresses.
Wichtige Erkenntnisse
Zeitplan und Dringlichkeit: O'Leary erwartet, dass das Gesetz vor den Zwischenwahlen verabschiedet wird, angetrieben von der Überzeugung, dass die legislativen Mitarbeiter den Großteil ihrer Zeit dafür aufwenden.
Hauptschwierigkeit: Der Hauptpunkt, der zu Verzögerungen führt, ist eine Klausel, die Krypto-Plattformen daran hindern würde, Erträge auf Stablecoin-Konten anzubieten, was O'Leary als "un-amerikanisch" im Vergleich zu traditionellen Bankpraktiken betrachtet.
Institutionelle Auswirkungen: Sobald regulatorische Klarheit erreicht ist, prognostiziert O'Leary, dass Billionen in institutionellem Kapital aus Staatsfonds und Pensionsfonds in den Markt eintreten werden, wobei hauptsächlich in Bitcoin und Ethereum investiert wird.
Marktkonsolidierung: Er sagt einen "Reinigungsprozess" des Marktes voraus, bei dem die meisten Altcoins (die er "Kacke-Münzen" nennt) scheitern werden, da ihnen institutionelle Anziehungskraft und klare Nützlichkeit in einem regulierten Umfeld fehlen.
Fokus auf Infrastruktur: In der aktuellen Umgebung legt O'Leary Wert auf Investitionen in die Energieinfrastruktur für Rechenzentren und Bitcoin-Mining und betrachtet Stromverträge als wertvoller als die Token selbst, bis klare Regelungen in Kraft treten.

