Bitcoin-Bullen beobachten Japan, nicht nur die Charts 🇯🇵💱

Während alle auf Kerzen schauen, schauen Makro-Trader nach Tokio.

Gerüchte über potenzielle Yen-Intervention haben die FX-Märkte gerade erschüttert, nachdem Berichte besagten, dass die New Yorker Fed "Zinsprüfungen" mit großen Banken durchgeführt hat, ein Schritt, der historisch mit koordinierter Währungsaktion assoziiert wird. Der Yen stieg kurzzeitig auf ¥155,9 pro Dollar, sein stärkster Stand seit Wochen, da Spekulationen aufkamen, dass Japan möglicherweise bereit ist, seine Währung zu verteidigen.

Warum ist das für Bitcoin wichtig?

Weil es hier nicht nur um FX geht – es geht um Druck auf den Dollar und globale Liquidität.

Japan hat jahrelang gegen die Yen-Schwäche gekämpft, während die Anleiherenditen ein Mehrjahreshoch erreichten. Da die Bank von Japan weiterhin vorsichtig ist und die Währung unter Druck steht, glauben Trader, dass die Beamten möglicherweise stärkere Signale oder eine Koordination mit den USA benötigen. Allein zu handeln funktioniert selten. Die Geschichte zeigt, dass gemeinsames Handeln, wie 1998 oder während der Plaza-Abkommen-Ära, echtes Gewicht hat.

Aber die eigentliche Debatte entbrannte über einen Satz: „Zinsprüfung.“

Einige Trader wiesen den Hype zurück. Andere erklärten die Nuance: Wenn die NY Fed diese Anrufe im Namen Japans tätigt, behandeln die Märkte das nicht als Routine – sie lesen es als potenziellen Vorläufer zu einer gemeinsamen Intervention.

Hier kommt Krypto ins Spiel.

Wenn Japan Dollar verkauft, um Yen zu kaufen, kann das den Dollar schwächen und Liquidität in die globalen Märkte injizieren. Und wenn die Dollar-Stärke nachlässt, tendieren risikobehaftete Anlagen dazu, leichter zu atmen. Das ist die Grundlage der aktuellen Bitcoin-Bullen-Makrothese.

Nichts ist bisher bestätigt. Aber im Makro beginnt die Positionierung, bevor Schlagzeilen zur Politik werden.

Die eigentliche Frage:

Wenn der Dollar zu sinken beginnt, wird Bitcoin der nächste Liquiditätshandel? 🚀

#Bitcoin #Macro #Forex