Michael Saylor hat ein vertrautes, aber nicht vages Signal gesendet: Die Strategie könnte weiterhin zusätzlich $BTC kaufen. Es bedarf keiner lauten Ankündigung; bereits ein sanfter Hinweis reicht aus, damit der Markt die Botschaft dahinter versteht.

Wenn man sich die Geschichte der Strategie ansieht, wird eine konsistente Philosophie deutlich: langfristige Bitcoin-Akkumulation, nicht kurzfristige zyklische Schwankungen.

Sie kaufen nicht aus Aufregung und verkaufen nicht aus Angst. Der Kauf von BTC wird als Umstrukturierung der Bilanz angesehen, nicht als ein "Trade-Deal".

Dieser Ansatz zeigt eine andere Perspektive auf Investitionen. Kluges Investieren bedeutet nicht, den heißesten Trends zu folgen, sondern sich davor zu positionieren, Druck in Phasen des Marktes auszuhalten, in denen kein Konsens herrscht. Wenn der Trend klar wird, ist die Position bereits seit langem aufgebaut.

Für mich liegt die Lektion nicht darin, wie viel Bitcoin man kauft, sondern in Disziplin und Vertrauen in die langfristige Argumentation. In einem Markt, der immer von kurzfristigen Emotionen beeinflusst wird, ist es manchmal der größte Vorteil, standhaft an der gewählten Strategie festzuhalten.
#BTC