@Plasma #Plasma $XPL
Wenn ihr durch die Aufwärtsphase 2021 gegangen seid, ist der Name "Plasma" euch sicher sowohl fremd als auch vertraut.
Vertraut, weil es Erinnerungen an eine Ethereum-Skalierungslösung aus einer sehr fernen Zeit weckt, fremd, weil das Plasma von 2025–2026 absolut nichts mehr mit diesem zu tun hat.

Plasma (XPL) ist jetzt eine völlig andere Entität, und wenn ich ein Wort verwenden müsste, um es zu beschreiben, denke ich, dass das Wort „Monster“ nicht übertrieben ist, insbesondere im Kontext dieses Zyklus, der sich um Stablecoins, Zahlungen und Finanzinfrastruktur dreht.

Um es einfach zu machen, Plasma ist eine spezialisierte Blockchain für den Geldfluss, insbesondere für USDT. Es versucht nicht, der „Weltcomputer“ wie Ethereum zu werden, und es läuft auch nicht um die TPS mit Solana.

Plasma wählt einen sehr engen, aber tiefen Weg: wie man Stablecoins so reibungslos, günstig und sicher macht, dass sowohl normale Benutzer als auch große Organisationen sie wie Apple Pay oder Banküberweisungen verwenden können. Das gesamte Design von Plasma dreht sich um diese Frage.

Der größte Unterschied ist der Gasgebührmechanismus von 0 für USDT-Transaktionen. Es klingt einfach, aber in der Welt der Kryptowährungen ist das extrem schwierig. Niemand möchte ein paar Dollar Gebühren zahlen, nur um einen Betrag in Stablecoin zu senden, insbesondere wenn sie mit großen Geldströmen und hoher Frequenz arbeiten.

Plasma löst dieses Problem, indem es die Infrastruktur für genau einen Anwendungsfall optimiert, anstatt Hunderte von Anwendungen zu übernehmen.

Zusätzlich wird dieses Netzwerk durch den Anker-Mechanismus sicher an Bitcoin gebunden, was eine Sicherheitsschicht schafft, die traditionelle Finanzinstitute als viel vertrauter empfinden als das völlige Vertrauen in eine neue Chain.

Der Grund, warum Plasma im Zyklus 2025–2026 wirklich explodieren wird, liegt nicht in einer kurzfristigen Hype-Geschichte, sondern darin, dass es genau die wachsende Nachfrage anspricht.

Stablecoins sind nicht mehr nur zum Handeln da, sondern haben sich zu einem grenzüberschreitenden Zahlungsmittel, zur Treasury-Verwaltung und sogar zu Sparkonten in vielen Ländern entwickelt. Mit der wachsenden Menge an zirkulierendem USDT ist es nahezu unvermeidlich, dass ein Netzwerk geschaffen wird, das ausschließlich USDT dient.

Ein großer Schub für Plasma ist die Integration mit NEAR Intents Anfang 2026. Früher wusste jeder, der große Mengen auf DeFi getauscht hat, wie schmerzhaft Slippage sein kann oder dass man durch zahlreiche riskante Bridges gehen muss.

NEAR Intents eröffnet einen neuen Ansatz: Benutzer müssen nur sagen, was sie wollen, und das System findet den optimalsten Weg.

Wenn Plasma mit diesem Mechanismus kombiniert wird, wird es möglich, über 100 Arten von Vermögenswerten zu tauschen, und das zu Preisen, die nahezu am CEX-Boden liegen.

Dies ist der Punkt, an dem große „Wale“ und Fonds besonders interessiert sind, da sie immer aus zentralisierten Börsen aussteigen wollen, aber nicht die Preisgestaltungseffizienz opfern möchten.

Parallel zu DeFi treibt Plasma auch den Bereich der realen Zahlungen stark voran. Plasma One ist nicht mehr nur eine Präsentationsfolie, sondern ein Produkt, das in Hunderten von Ländern tatsächlich verwendet wird.

Eine Karte, die es dir ermöglicht, Stablecoins überall auszugeben, Cashback zu erhalten, direkt Zinsen auf das Guthaben zu bekommen, und dabei nichts über private Keys oder Gasgebühren wissen zu müssen. Dies ist der Moment, in dem Kryptowährungen auf natürliche Weise in das tägliche Leben eindringen, ohne die Benutzer zu viel schulen zu müssen.

Ein weiterer Faktor, der viele Leute dazu bringt, Plasma als schwer zu „floppen“ zu betrachten, ist die Liste der Unterstützer. Wenn du Namen siehst, die mit der Geschichte der digitalen Zahlungen verbunden sind, wie Peter Thiel oder Tether, wird die Geschichte ganz anders.

Insbesondere die Unterstützung von Tether für ein spezialisiertes Netzwerk für USDT ist wie die Schaffung eines Autobahnnetzes durch die Geldschöpfer, damit das Geld zirkulieren kann. Es garantiert nicht, dass der XPL-Preis nur steigt, aber es zeigt, dass dieses Projekt nicht an Ressourcen und langfristigen Anreizen mangelt.

Aus persönlicher Sicht betrachte ich Plasma nicht als Projekt, um „an die Spitze zu springen und dann zu verkaufen“ in ein paar Wochen. Dies ist ein Spiel um Infrastruktur, darüber, wer die Grundlage für den globalen Geldfluss von Stablecoins bilden wird.

Im Kontext der zunehmend klareren rechtlichen Rahmenbedingungen für Stablecoins werden Projekte, die echt sind, echte Benutzer haben und das Problem der grenzüberschreitenden Zahlungen lösen, einen enormen Vorteil haben. Plasma steht am Schnittpunkt von Bitcoin, Stablecoins und Neobanken, und das ist eine äußerst seltene Position.

Die verbleibende Frage ist nur noch die Bewertung und die Erwartungen. Ist XPL möglicherweise überbewertet oder spiegelt es nicht das gesamte Potenzial wider? Dies hängt stark von der Geschwindigkeit der Adoption und davon ab, ob Plasma den Fokus halten kann oder nicht.

Aber wenn man langfristig schaut, ist es sehr schwer, eine Infrastruktur zu ignorieren, die allmählich zur Grundlage für die Verwendung von Stablecoins im realen Leben wird.

Was denkt ihr, wird Plasma nur ein Puzzlestück sein oder kann es tatsächlich die alten Zahlungsplattformen in den nächsten Jahren verdrängen?