Plasma nähert sich dem Design von Blockchain aus der Perspektive der Dominanz von Stablecoins. Da Stablecoins zunehmend die Mehrheit des On-Chain-Transaktionsvolumens repräsentieren, zeigen allgemeine Netzwerke häufig strukturelle Ineffizienzen: volatile Gasgebühren, Empfindlichkeit gegenüber Staus und unvorhersehbares Abrechnungsverhalten. Plasma spricht diese Probleme an, indem es die Bewegung von Stablecoins als eine erstklassige Systemanforderung behandelt, anstatt als einen aufkommenden Anwendungsfall.
Ein wichtiger technischer Unterschied ist Plasmas Fokus auf vorhersehbare Ausführungskosten. Traditionelle Gas Märkte schwanken je nach Netzwerkbedarf und Token-Spekulation, was Unsicherheit für Anwendungen schafft, die Zahlungen oder hochfrequente Transfers abwickeln. Die Architektur von Plasma reduziert diese Abhängigkeit, indem sie gebührenzentrierte Modelle für Stablecoins ermöglicht und die Notwendigkeit für Benutzer abstrahiert, native Gaswerte für grundlegende Werttransfers zu verwalten. Diese Designentscheidung stimmt enger mit realen Zahlungssystemen überein, bei denen Kostenvorhersehbarkeit entscheidend ist.
Aus einer systemischen Perspektive priorisiert Plasma auch schnelle Finalität und kontinuierlichen Durchsatz über Spitzenleistungsansprüche. Finanzielle Infrastrukturen funktionieren nicht in Stößen; sie erfordern ein konsistentes Verhalten unter anhaltender Aktivität. Der Konsens- und Ausführungsstapel von Plasma ist optimiert, um Stabilität zu gewährleisten, während er sich auf die Spezialisierung in der Blockchain-Infrastruktur konzentriert. Anstatt zu versuchen, jeden Anwendungsfall gleich zu bedienen, konzentriert es sich darauf, zuverlässige finanzielle Infrastruktur zu werden. Während digitale Dollar weiterhin in großem Umfang on-chain bewegt werden, könnte eine Infrastruktur, die Determinismus, geringe Reibung und operationale Realismus betont, langlebiger sein als Plattformen, die hauptsächlich für narrative Sichtbarkeit optimiert sind.

