Ein Rückgang auf dem Markt ist im Grunde wie die Treppe hinunterzugehen, schrittweise nach unten.

Die erste Stufe täuscht dich am leichtesten.

Der Preis steigt zwei Tage lang an, beginnt dann aber wieder zu schwächeln, ohne die vorherigen Höchststände zu erreichen.

Du redest dir ein: Ist das eine Konsolidierung? Lass uns noch etwas warten.

Das Ergebnis ist, dass die Treppe direkt vor dir ist.

Die zweite Stufe ist noch härter.

Der letzte Tiefpunkt wird direkt durchbrochen.

Du beginnst in Panik zu geraten: Steht eine Umkehr bevor? Soll ich shorten?

Aber sobald der Preis ein wenig ansteigt, zögerst du wieder, aus Angst vor einem falschen Durchbruch.

Die dritte Stufe ist die quälendste.

Jede Preisrally sieht wie eine Gelegenheit aus, aber die Hochpunkte werden immer niedriger.

Du denkst: „Es ist schon so viel gefallen“, kannst dich aber nicht entschließen zu verkaufen.

In diesem Moment wird deine Emotion bereits vom Markt an der Nase herumgeführt.

Die vierte Stufe ist die, in der die Tötungsabsicht am stärksten ist.

Nach einem rapiden Rückgang taucht plötzlich ein langer Schatten auf.

Deine Augen leuchten auf: Kommt eine Gegenbewegung? Steht eine Umkehr bevor?

Die Short-Position beginnt nervös zu werden, während die Long-Position nicht widerstehen kann, zuzupacken.

Solange du versuchst, den Boden zu erraten,

wird der Markt definitiv die „Umkehrkerze“ zeichnen, die du am meisten sehen möchtest,

und er wird dich immer wieder täuschen, dich einsteigen, aussteigen und wieder einsteigen lassen.

#达沃斯世界经济论坛2026