US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag die Spannungen mit Europa scharf eskaliert und gewarnt, dass die Vereinigten Staaten Zölle von bis zu 200% auf französische Weine und Champagner erheben könnten, wenn Paris eine Haltung einnimmt, die Washington als feindlich erachtet. Die Bemerkungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Märkte – einschließlich Kryptowährungen – unter Druck stehen, angesichts geopolitischer Unsicherheit und breiter makroökonomischer Risiken, einschließlich der Möglichkeit von Zinserhöhungen in Japan.
Zölle als unmittelbares Instrument politischen Drucks
Trump reagierte auf eine Frage eines Reporters zur angeblichen Weigerung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, einem sogenannten Friedensrat beizutreten. Er wies Macrons politischen Einfluss zurück und lenkte den Fokus auf Frankreichs Weinausfuhren. Laut Trump könnte die USA schnell 200% Zölle verhängen, wenn Frankreich Maßnahmen ergreift, die er als unfreundlich empfindet, und fügte hinzu, dass Macrons Teilnahme an der Initiative optional sei.
Der Präsident betonte, dass die Zollbedrohung bedingt, aber sofort durchsetzbar ist. Er argumentierte, dass solche Maßnahmen den Druck zur Einhaltung erhöhen würden, ohne dass formelle Vereinbarungen erforderlich sind. Derzeit unterliegen Weine und Spirituosen, die aus der Europäischen Union in die USA importiert werden, einem Zoll von 15 %, was bedeutet, dass die vorgeschlagene Erhöhung außergewöhnlich steil wäre.
Persönliche Angriffe und sich verschlechternde Beziehungen
Trumps Kommentare wurden von persönlicher Kritik an Macron begleitet. Er deutete an, dass der französische Präsident bald aus dem Amt scheiden würde, obwohl er keinen spezifischen Zeitrahmen angab. Diese Bemerkungen folgten auf eine private Nachricht von Macron, in der er Trumps Handlungen bezüglich Grönland in Frage stellte - eine Nachricht, die Trump später öffentlich machte.
Grönland im Zentrum der Spannungen zwischen den USA und der EU
Die Zollwarnungen sind kein isolierter Schritt. Trump bekräftigte seine Absicht, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über Grönland erlangen, und argumentierte, dass Europa nicht in der Lage sei, das Gebiet angemessen zu schützen. Er stellte Dänemarks Anspruch auf Eigentum in Frage und erklärte, dass Jahrhunderte der historischen Präsenz nicht automatisch souveräne Rechte begründen.
Trump hat europäische Gesetzgeber zuvor gewarnt, dass die USA Grönland "ob sie es mögen oder nicht" verfolgen würden, und nannte den Schritt für die globale Sicherheit entscheidend. Am Wochenende drohte er außerdem mit Zöllen von bis zu 25 % auf acht europäische Länder - Dänemark, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Norwegen, Schweden, die Niederlande und Finnland. Ein anfänglicher Zoll von 10 % soll am 1. Februar in Kraft treten, wobei der Satz am 1. Juni auf 25 % ansteigt, wenn keine Vereinbarung getroffen wird.
Europa und China ziehen Antworten in Betracht
Europäische Hauptstädte haben begonnen, über Vergeltungsmaßnahmen zu diskutieren, einschließlich Zöllen auf US-Waren in Höhe von insgesamt bis zu 108 Milliarden US-Dollar. Diese Gespräche folgen Trumps öffentlichen Äußerungen, in denen er seine Zollstrategie darlegte. Trotz dessen sagte der Präsident, er erwarte nur begrenzten Widerstand aus Europa.
Trump bestätigte auch, dass Zölle und Grönland zentrale Themen beim bevorstehenden Weltwirtschaftsforum in Davos sein werden, wo er plant, europäische Führer zu treffen. Er kündigte außerdem eine öffentliche Ansprache an, die für Mittwoch geplant ist und sich auf die zukünftige Ausrichtung der US-Handelspolitik konzentriert.
China hat sich ebenfalls zu den wachsenden Spannungen geäußert und vor der Verwendung einer sogenannten "China-Bedrohung"-Erzählung gewarnt. Der Sprecher des Außenministeriums, Guo Jiakun, erklärte, dass Fragen rund um Grönland gemäß internationalem Recht und der Charta der Vereinten Nationen behandelt werden sollten.
Auswirkungen auf die Krypto-Märkte und die Reaktion der Investoren
Zollbedrohungen haben sich auf die Finanzmärkte ausgeweitet, einschließlich Kryptowährungen. Bitcoin fiel um 2,05 %, während Ethereum um 4,57 % auf etwa 3.000 US-Dollar fiel, als dieser Text verfasst wurde. Institutionelle Investoren nutzten jedoch den Rückgang. Die Strategie gab den Kauf von 22.305 BTC für etwa 2,13 Milliarden US-Dollar bekannt, wodurch sich die Gesamtbestände auf 709.715 BTC im Wert von etwa 53,92 Milliarden US-Dollar erhöhten.
In der Zwischenzeit hat CardoneCapital weitere 10 Millionen US-Dollar in Bitcoin zu seinem hybriden Immobilienmodell hinzugefügt und damit seine langfristige Strategie verstärkt, die institutionelle Immobilieninvestitionen mit digitalen Vermögenswerten kombiniert. Diese Schritte deuten auf anhaltendes institutionelles Vertrauen trotz kurzfristiger Marktvolatilität hin.
Handelsbeziehungen unter wachsendem Druck
Trumps Zollbedrohungen gegenüber Frankreich unterstreichen den wachsenden Druck auf die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU. Der Streit erstreckt sich nun über Zölle hinaus und verknüpft diplomatische Initiativen, territoriale Ansprüche und globale Sicherheitsüberlegungen. Die kommenden Wochen werden entscheiden, ob dieser Konflikt rhetorisch bleibt oder sich zu einer umfassenden Handelskonfrontation eskaliert.
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