Die Suche nach dem nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve verlagert sich zunehmend in Richtung Wall Street, da Präsident Donald $TRUMP signalisiert, dass sein leitender Wirtschaftsberater möglicherweise im Weißen Haus bleiben wird.
Trump hat vorgeschlagen, dass Kevin Hassett, sein oberster Wirtschaftsberater, weiterhin in seiner aktuellen Rolle tätig sein sollte. Dieses Signal scheint die Chancen von Hassett, die Federal Reserve zu leiten, zu verringern. Hassett ist derzeit Direktor des National Economic Council.
Die Suche nach dem Fed-Vorsitz verschiebt sich in Richtung Wall Street
In einem Bericht von Bloomberg sagte Hassett, dass Trump noch keine endgültige Entscheidung darüber getroffen hat, wer die Zentralbank leiten wird, obwohl der Präsident bereits eine klare Präferenz zu haben scheint. Während einer kürzlichen Veranstaltung im Weißen Haus, $TRUMP

sagte Hassett, er wolle, dass er im Westflügel bleibt, eine Bemerkung, die die Erwartungen an einen Wechsel von Hassett zur Fed dämpfte.

Hassett wurde allgemein als führender Anwärter für die Nachfolge von Jerome Powell angesehen, der voraussichtlich am 15. Mai als Fed-Vorsitzender zurücktreten wird. Da Hassett anscheinend aus dem Rennen ist, hat sich die Aufmerksamkeit nun auf Kandidaten mit tiefen Verbindungen zu den Finanzmärkten gerichtet.
Das Rennen wird zunehmend als Wettkampf zwischen dem aktuellen Fed-Gouverneur Christopher Waller, dem ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh und Rick Rieder, einem leitenden Angestellten bei BlackRock, angesehen.
Rick Rieder gewinnt an Momentum im Rennen um den Vorsitz der Fed
Rieder, ein leitender Geschäftsführer bei BlackRock, entwickelt sich laut mehreren Quellen, die von Bloomberg zitiert werden, zu einem starken Anwärter. Diese Quellen glauben, dass er während der Bestätigung im Senat weniger Hindernisse begegnen könnte.
Dieser Wandel im Rennen um den Fed-Vorsitz erfolgt vor dem Hintergrund einer erhöhten Prüfung der Federal Reserve. Jerome Powell sieht sich kürzlich Kritik über Renovierungen des Hauptsitzes der Fed gegenüber, was zu einer Untersuchung führte, gegen die Powell energisch Einspruch erhob. Er argumentierte, dass die Untersuchung darauf abzielte, die Zentralbank unter Druck zu setzen, was die Entscheidungen zur Zinspolitik betrifft.
Die Gesetzgeber haben ebenfalls scharf reagiert. Mitglieder des Senate Banking Committee warnten, dass zukünftige Fed-Kandidaten intensiven Fragen gegenüberstehen könnten, was die Einsätze für Trumps letztendliche Wahl erhöht.
Diese Entwicklungen haben den Wettbewerb unter potenziellen Kandidaten verschärft und setzen die Verwaltung unter Druck, das Marktvertrauen mit politischen Realitäten in Einklang zu bringen.
Steht eine endgültige Entscheidung bevor?
Hassett hat öffentlich jede Enttäuschung herabgespielt und gesagt, dass die Tätigkeit im Weißen Haus eine bedeutende Rolle bleibt. Er beschrieb Trumps Bemerkungen als lobend und drückte Dankbarkeit für das Vertrauen des Präsidenten aus.
Finanzminister Scott Bessent überwacht den Suchprozess und hat sich aus der Berücksichtigung für die Position zurückgezogen.
Während die Entscheidung näher rückt, beobachten die Märkte genau. Der nächste Vorsitzende der Federal Reserve wird eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zinspolitik in einem entscheidenden Moment für die US-Wirtschaft spielen.