Marktmanipulation oder Erwartungsrevidierung

In den vergangenen vier Wochen diskutierte der Markt intensiv die mögliche Verabschiedung des Gesetzes CLARITY, und ein Teil der positiven Preisbewegung könnte genau auf diesen Erwartungen basieren. Allerdings hat sich die Situation geändert.

Der Bankenausschuss des US-Senats hat die geplante Überarbeitung des Gesetzesentwurfs CLARITY abgesagt. Der Vorsitzende des Ausschusses, Tim Scott, erklärte, dass im Dokument weiterhin zu viele ungelöste Meinungsverschiedenheiten bestehen.

Ein wichtiger Punkt: Coinbase hat ihre Unterstützung für den Gesetzesentwurf zurückgezogen und erklärte, dass der Entwurf in seiner derzeitigen Form der kryptowirtschaftlichen Branche in den USA mehr Schaden als Nutzen bringen könnte.

Hauptkritikpunkte am CLARITY-Gesetz:

• faktische Beschränkungen für tokenisierte Aktien

• strenge Anforderungen an DeFi-Protokolle

• erweiterter Zugang des Staates zu Finanzdaten der Nutzer

• Verstärkung der Rolle der SEC zugunsten der Schwächung der CFTC

• Risiko einer Verlangsamung von Innovationen und Kapitalabfluss

Gleichzeitig erklären einige republikanische Senatoren, dass der Gesetzesentwurf vor allem auf den Schutz von Anlegern und die nationale Sicherheit abzielt und nicht auf die Entwicklung der Branche.

Fazit für Anfänger: Regulatorische Nachrichten werden oft bereits im Preis berücksichtigt. Wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, korrigiert sich der Markt. #Clarity