
Verbot von Unternehmenskryptoinvestitionen nach 7 Jahren aufgehoben
Unternehmen können nun bis zu 5 % ihres Eigenkapitals in Kryptowährungen investieren
Gilt für die Top-20-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung
Ein großer politischer Wandel in Südkorea
In einer wegweisenden Maßnahme wird Südkorea vermutlich sein langjähriges Verbot von Unternehmenskryptoinvestitionen aufheben. Laut lokalen Berichten dürfen börsennotierte Unternehmen in dem Land nun bis zu 5 % ihres Eigenkapitals in die Top-20-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung investieren.
Diese Entscheidung beendet eine 2017 eingeführte Beschränkung, die südkoreanischen Unternehmen die direkte Investition in digitale Vermögenswerte verboten hatte. Die Änderung der Politik signalisiert eine wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen im Mainstream-Finanzwesen und könnte den Weg für eine verstärkte institutionelle Beteiligung am Kryptomarkt ebnen.
Was die neue Regel erlaubt
Unter dem aktualisierten Rahmen können börsennotierte Unternehmen nun ihre Portfolios diversifizieren, indem sie in etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und andere Spitzenmünzen investieren. Die Obergrenze von 5 % stellt sicher, dass die Kryptowährungsposition innerhalb der Gesamtinvestitionsstrategie eines Unternehmens ausgewogen bleibt und das Risiko nicht übermäßig steigt, während gleichzeitig Raum für Wachstum bleibt.
Die Vorschrift gilt ausschließlich für die Top-20-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung und unterstreicht die vorsichtige, aber fortschrittliche Haltung der Regierung. Durch die Beschränkung auf die stabilsten und am besten anerkannten digitalen Vermögenswerte soll die Volatilität und das Missbrauchspotenzial minimiert werden.
NEU: Südkorea hebt vermutlich das Verbot von Unternehmenskryptoinvestitionen auf, wodurch börsennotierte Unternehmen bis zu 5 % ihres Eigenkapitals in die Top-20-Kryptowährungen investieren dürfen, was eine Beschränkung aus dem Jahr 2017 beendet. pic.twitter.com/JSW5toi4a7
— Cointelegraph (@Cointelegraph) 12. Januar 2026
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Südkoreas Schritt könnte Wellenwirkungen in Asien und darüber hinaus auslösen. Als eines der technologieaffinen und kryptovertrauten Länder weltweit könnte Koreas Rückkehr in die institutionelle Kryptoinvestition neuen Schwung in den Markt bringen. Zudem setzt die Maßnahme einen regulatorischen Präzedenzfall, den andere Länder genau beobachten könnten.
Mit der möglichen Einbindung großer Unternehmen könnte dies zu erhöhter Liquidität, höheren Handelsvolumina und einer verbesserten Legitimität der Kryptobranche führen. Die Aufhebung des Verbots passt zu Südkoreas breiterem Bemühen, die Finanzvorschriften zu modernisieren, während gleichzeitig Sicherheitsvorkehrungen für Stabilität und Transparenz gewahrt werden.
Diese Entwicklung stellt einen bedeutenden Schritt vorwärts für die Kryptowährungsdiffusion dar und zeigt das wachsende Vertrauen traditioneller Märkte in digitale Vermögenswerte.
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