Die Bundespolizei hat am Mittwoch (19.11.) die Operation Rota Ilegal gestartet, die darauf abzielt, ein kriminelles Netzwerk für den Menschenhandel mit Verbindungen in Brasilien, Pakistan, Afghanistan, Mexiko und den Vereinigten Staaten zu zerschlagen. Laut der Bundespolizei gibt es Hinweise darauf, dass die Gruppe die illegale Ausreise asiatischer Staatsbürger über Landrouten bis zur mexikanischen Grenze erleichterte.
Die von der Justiz ergriffenen Maßnahmen umfassen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehle, die vorübergehende Festnahme des Hauptverdächtigen, die Beschlagnahme von Pässen und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit anderer Verdächtiger. Die Aktion ist Teil einer internationalen Untersuchung, die auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten setzt.
Im finanziellen Bereich hat die Bundespolizei die Genehmigung erhalten, bis zu R$ 5,94 Millionen an Vermögenswerten der Verdächtigen zu blockieren, darunter Krypto-Assets sowie Immobilien, Fahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge. Diese Blockade ist strategisch wichtig, um das kriminelle Netzwerk "finanziell zu ersticken" und die Fortsetzung seiner Operationen zu erschweren.
Laut der Untersuchung ermöglichte die Nutzung von Kryptowährungen der Organisation, die Herkunft der Gelder zu verschleiern und internationale Transfers zu beschleunigen, ohne das traditionelle Bankensystem zu nutzen. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass selbst bei Transaktionen in Krypto die Verbindung zwischen Wallets und Identitäten effektive Blockaden ermöglichen kann, wenn die illegale Herkunft nachgewiesen wird.