Fink teilte mit, dass er seine zuvor skeptischen Ansichten zu Bitcoin überdacht hat, obwohl er es 2017 als "Geldwäscheindex" bezeichnet hatte. Zu diesem Zeitpunkt behauptete der BlackRock-Manager, dass Bitcoin hauptsächlich für illegale Zwecke verwendet werde. Jetzt hat Fink erkannt, dass immer mehr Anleger nach neuen Möglichkeiten suchen, um ihr Ersparnisse vor Inflation, politischer Instabilität und wirtschaftlichen Krisen zu schützen. Bitcoin hat bereits mehrere Marktrückgänge überstanden und wächst weiterhin.
Fink riet den Anlegern jedoch zur Vorsicht – sie sollten das Potenzial der ersten Kryptowährung nicht überschätzen und nicht zu viel Geld darin investieren. In Finks Ansicht sollte Bitcoin als ein Werkzeug zur Diversifizierung eines Anlageportfolios betrachtet werden, anstatt als ein Vermögenswert, auf den man eine große Wette eingeht. Er bleibt ernsthaft besorgt über die Volatilität von Bitcoin.
"Es ist kein schlechtes Vermögen. Aber ich denke nicht, dass es einen signifikanten Teil eines Anlageportfolios ausmachen sollte," sagte Fink.
BlackRock war eines der ersten amerikanischen Unternehmen, das 2024 einen Bitcoin-Exchange-Traded Fund (ETF) auf den Markt brachte. Ein Krypto-ETF ermöglicht es den Menschen, indirekt in BTC zu investieren, ohne es direkt kaufen und lagern zu müssen. Nur wenige Monate nach der Einführung erreichten die verwalteten Vermögenswerte im Bitcoin-ETF von BlackRock 93,9 Milliarden $.
Früher in diesem Jahr nannte Larry Fink die Bedingung, unter der Bitcoin 700.000 $ erreichen könnte — die Investoren müssten 2% bis 5% ihrer Portfolios in Kryptowährung investieren. Zuvor hatte der CEO von BlackRock angemerkt, dass Menschen dazu neigen, Bitcoin zu kaufen, wenn sie anfangen, um ihre finanzielle Sicherheit zu fürchten.
