Das Interesse an Bitcoin als Teil der nationalen Reserven wächst schnell – und zu den Ländern, die diesen Schritt nun aktiv in Betracht ziehen, gehören Brasilien und Indonesien. Ihr Ziel? Die wirtschaftliche Resilienz zu stärken, überschüssige erneuerbare Energie zu nutzen und die veraltete Finanzinfrastruktur zu modernisieren.
Indonesien erkundet Bitcoin als nationale Vermögenswerte
Die Organisation Bitcoin Indonesien hat kürzlich einen Vorschlag an das Büro des indonesischen Vizepräsidenten Gibran Rakabuming Raka präsentiert, der die Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve befürwortet. Laut ihrer Erklärung auf X zieht die Regierung die Option "ernsthaft in Betracht" als langfristiges Instrument zur Stärkung der Wirtschaft.
Während des Treffens schlugen die Vertreter von Bitcoin Indonesien vor, überschüssige erneuerbare Energie für das Bitcoin-Mining zu nutzen, um dem Land zu ermöglichen, BTC als strategische Reserve anzusammeln. Die Delegation verteilte auch wichtige Bildungsunterlagen – wie den Bitcoin Standard – um das Bewusstsein zu schärfen und institutionelle Unterstützung aufzubauen.
Während der Handel mit Kryptowährungen derzeit in Indonesien legal ist, wurde die Verwendung von Krypto als Zahlungsmethode seit 2017 verboten. Allerdings könnten wachsende technologische Entwicklungen und sich wandelnde Energiestrategien bald die Tür für ein tieferes Engagement in der Bitcoin-Wirtschaft öffnen.
Die USA lösten einen globalen Wandel aus
Das Interesse Indonesiens kommt nur Monate, nachdem die Vereinigten Staaten die Schaffung ihrer eigenen strategischen Bitcoin-Reserve angekündigt haben – eine Initiative, die durch ein Präsidialdekret von Präsident Donald Trump formellisiert wurde.
Bitcoin wird zunehmend als Absicherung gegen Inflation, geopolitisches Risiko und Währungsabwertung betrachtet. Seine dezentrale Natur und Unabhängigkeit von traditionellen Banken machen es zu einem attraktiven Vermögenswert für Länder mit instabilen Fiat-Währungen und ungenutzten Energiequellen.
Brasilien nähert sich historischer Bitcoin-Gesetzgebung
Brasilien führt die Initiative an: Seine Abgeordnetenkammer wird am 20. August einen Gesetzentwurf debattieren, der es ermöglichen könnte, bis zu 5 % der nationalen Reserven in Bitcoin zu investieren – ungefähr 15 Milliarden Dollar. Vertreter der brasilianischen Zentralbank, des Finanzministeriums und anderer wichtiger Institutionen werden erwartet.
Das Gesetz steht jedoch unter Druck. Während Vizepräsident Geraldo Alckmin die Diskussion als nationale Angelegenheit betrachtet, hat der Leiter der Geldpolitik der brasilianischen Zentralbank Skepsis hinsichtlich der Eignung von Bitcoin für nationale Reserven geäußert.
Ein globaler Dominoeffekt?
Brasilien und Indonesien sind nicht allein. Länder wie Pakistan, die Ukraine und Schweden haben ebenfalls Interesse bekundet, nationale Bitcoin-Reserven zu erkunden. Viele Experten sagten einen globalen Dominoeffekt voraus, sobald die USA ihren Schritt machten – und diese Vorhersage wird nun Realität.
Bitcoin ist nicht mehr nur ein Vermögenswert für Einzelinvestoren – es entwickelt sich zu einem potenziellen Reservevermögen für souveräne Nationen. Und das markiert einen grundlegenden Wandel in der globalen Wirtschaftsordnung.
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