EINE WARTEDAUER FÜR KRYPTO-WÄHRUNGEN WURDE EINGEFÜHRT

Die Finanzkriminalitätsbekämpfungsbehörde (MASAK) hat neue Maßnahmen für die Beziehungen von Krypto-Asset-Dienstleistern zu ihren Kunden eingeführt.

Laut der heute im Amtsblatt veröffentlichten Regelung unterliegen Krypto-Abhebungen, die über Krypto-Asset-Dienstleister durchgeführt werden, einer Wartedauer von mindestens 48 Stunden. Wenn der Benutzer zum ersten Mal eine Krypto-Abhebung über die Plattform durchführt, beträgt diese Frist mindestens 72 Stunden.

Diese Regel tritt in Kraft, wenn ein Benutzer beabsichtigt, Krypto-Währungen an Wallet-Adressen zu senden, die nicht bei einem Krypto-Asset-Dienstleister registriert sind, oder an einen Dienstleister im Ausland, der keine Verpflichtung hat, Sender- und Empfängerinformationen zu teilen.

Für Stablecoins wurden ebenfalls Tages- und Monatslimits eingeführt.

Darüber hinaus wurden auch für Stablecoin-Transaktionen Limits festgelegt. Demnach beträgt das Tageslimit für Stablecoin-Abhebungen 3.000 Dollar und das Monatslimit 50.000 Dollar. Diese Grenzen können im Falle der Einhaltung der Reiseregelung bis zu doppelt so hoch sein.

Die neuen Maßnahmen verlangen von den Plattformen, dass für alle Krypto-Transfertransaktionen eine Transaktionsbeschreibung mit einer Länge von mindestens 20 Zeichen eingegeben wird.

Quellen des Ministeriums für Finanzen und Schatzamt hatten vor einigen Tagen gegenüber AA erklärt, dass es sich bei diesen Maßnahmen um einen Versuch handelt, die Geldwäsche aus Straftaten wie illegalen Wetten und Betrug durch Krypto-Konten zu verhindern.

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