Der mit Spannung erwartete HAWK Memecoin, unterstützt von der Social-Media-Persönlichkeit Hailey Welch, ist in die Kontroversen gestürzt, nachdem er innerhalb von Stunden nach dem Start um schockierende 90% gefallen ist. Der Token, der zunächst um über 900% gestiegen war und eine Marktkapitalisierung von 490 Millionen US-Dollar erreichte, sieht sich nun intensivem Gegenwind von Investoren ausgesetzt, die Insidern und Snipern vorwerfen, den Preis manipuliert zu haben.
Von Moonshot zu Meltdown
HAWK, gestartet am 4. Dezember um 22 Uhr UTC, debütierte bei 0,005492 US-Dollar und schoss auf einen Höchststand von 0,04916 US-Dollar. In einer schockierenden Wendung der Ereignisse fiel der Preis jedoch um 91%, was viele Investoren in erhebliche Verluste stürzte.
Onchain-Daten von DEXScreener heben besorgniserregende Trends hervor. Berichte zeigen, dass Sniper von dem Anstieg profitiert haben, indem sie über 135 Millionen HAWK-Token abstoßen und in einem einzigen Handel erstaunliche 1,3 Millionen US-Dollar einstreichen konnten. Weitere Analysen deuten darauf hin, dass 80% des gesamten HAWK-Angebots von einer Handvoll Insider-Wallets kontrolliert werden, was Ängste vor zentraler Kontrolle und vorab geplanten Abstößen auslöst.
Gemeinschaftswut und rechtliche Risiken
Die Situation eskalierte, als die Vorwürfe des Insiderhandels wie ein Lauffeuer um sich griffen. Community-Notizen auf X zeigten, dass 96% des HAWK-Angebots von 10 miteinander verbundenen Wallets gehalten werden, die seit dem Start systematisch Token verkaufen.
Investoren haben Welchs Social Media mit Forderungen nach Rechenschaftspflicht überflutet, und mehrere haben Berichten zufolge Beschwerden bei der SEC eingereicht. Diese rechtlichen Probleme könnten weitere Schwierigkeiten für Welch und ihr Team bedeuten, insbesondere da sie jegliche Beteiligung an Insider-Wallets oder zugewiesenen Token zur Förderung bestreitet.
Was kommt als Nächstes für HAWK?
Während sich der Staub legt, besteht das Risiko, dass der einst vielversprechende Memecoin zu einer Warnung wird. Während Investoren die Transparenz von Welch und ihrem Projekt in Frage stellen, bleibt unklar, ob HAWK sich von dem Gegenwind erholen kann oder ob dies den Beginn seines Endes markiert.

